Wände streichen: Tipps für ein perfektes Ergebnis

Ihr möchtet eure Wände streichen? Wir zeigen euch Schritt für Schritt, wie es funktioniert und worauf ihr achten müsst. Mit diesen Tipps erzielt ihr ein optimales Ergebnis. 

Ein neuer Wandanstrich lässt eure Wohnung gleich in einem neuen Glanz erstrahlen. Ihr denkt jetzt: Pinsel und Farbe in die Hand – und los geht’s? Doch ganz so einfach ist das nicht. Wir erklären euch, was für Vorbereitungen getroffen werden müssen und was ihr bei jedem Arbeitsschritt beachten müsst. 

Wände streichen: Die richtige Vorbereitung 

  • Abkleben: Bevor es mit dem Streichen losgeht, sollten die Flächen, die nicht mitgestrichen werden sollen, mit Malerkrepp abgeklebt werden. Mit dem Kreppband erhält man außerdem sauberere Farbkanten. Auch der Boden, Steckdosen und Möbel sollten abgeklebt werden, damit sie nicht bespritzt werden.
  • Wände vorbehandeln: Der Untergrund muss vor dem Wandanstrich trocken, sauber und griffig sein. Wichtig: Risse und unebene Stellen sollten mit einer Fugenmasse verputzt werden, damit das Streichen auf einer ebenen Fläche möglich ist. 
  • Farbmenge planen: Damit nicht zu wenig oder zu viel Farbe gekauft wird, sollte davor ausgerechnet werden, wie viel Wandfarbe zum Streichen benötigt wird. Die Fläche lässt sich ganz einfach ausmessen. Nehmt die Länge mal die Breite und multipliziert das mit dem Verbrauch pro Quadratmeter (diese Angabe findet ihr auf dem Eimer mit Wandfarbe). Es ist übrigens empfehlenswert, immer etwas mehr zu kaufen, falls etwas daneben geht. 
  • Handwerkzeug: Egal ob Leimfarben, Acryllacke oder Dispersionsfarben: Wenn ihr euch für eine Wandfarbe entschieden habt, stellt sich die Frage: Pinsel oder Farbrolle? Dies hängt von der zu streichenden Fläche ab. Während sich Pinsel besonders gut für Ecken, Fensterrahmen oder an Rändern für Heizkörpern eignen, empfehlen sich Farbrollen zum Ausmalen großer Flächen.

Grundierung für Wände

Bevor eine Wand überstrichen wird, muss der Untergrund sorgfältig geprüft werden. Ist die zu streichende Fläche (meist Gipskarton oder Putz) porös und saugend, muss eine Grundierung durchgeführt werden - auch Tiefengrund oder Tiefgrund genannt.

Tragt am besten mit einer Bürste die Grundierung auf die Wand auf. Diese gut trocknen lassen, bevor es ans Streichen geht. Nur so erzielt ihr einwandfreie Ergebnisse. 

Wände streichen - so geht's:

  1. Beginnt mit dem Farbanstrich in den Ecken. Nehmt einen Pinsel zur Hand und beginnt am Fenster, Türrahmen oder Lichtschalter mit dem Streichen.
  2. Dann geht es an die großen Flächen mit einer Farbrolle. Für einen gleichmäßigen Anstrich sollte diese am Abstreifgitter abgestreift werden.
  3. Die Farbe sollte am besten im Kreuzgang aufgetragen werden – also erst in die Längsrichtung, dann quer und dann wieder längs. Hierbei sollte nicht erneut in den Farbtopf gegriffen werden. Somit wird die Farbe gleichmäßig verteilt.  
  4. In einem zweiten Durchgang können Unregelmäßigkeiten überstrichen werden – hierfür muss die erste Schicht aber richtig trocken sein. Wichtig: Nicht nur einzelne Stellen überpinseln, sonst entstehen Flecken.
  5. Richtig lüften ist wichtig, damit die Farbe schnell trocknet und eine Schimmelbildung vermieden wird.  
Schu
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