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Water Plants Der Pflanzentrend ohne Erde

Water Plants: Zimmerpflanzen im Wasser
© AngieYeoh / Shutterstock
Es ist ein neuer Trend, der sich da unter Pflanzenliebhabern breitmacht: Zimmerpflanzen müssen nicht unbedingt in der Erde stecken, auch im Wassergefäß lassen sie sich kultivieren. Was ihr bei den sogenannten Water Plants beachten müsst, erfahrt ihr hier!

Water Plants: Wassergefäß statt Blumentopf

Pflanzen machen unser Zuhause erst so richtig wohnlich: Ihr Grün entspannt die Augen, sie sorgen für Auflockerung im Raum, reinigen die Luft und sind dazu mit all ihren verschiedenen Formen und Farben auch einfach faszinierend. Neben den herkömmlichen Pflanzen im Topf oder Kübel etabliert sich aber auch immer mehr der Trend, sogenannte Water Plants zu kultivieren: Das sind Zimmerpflanzen, die in einem Glasgefäß mit Wasser gedeihen. 

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So ist das ganze Wurzelwerk sichtbar, was nicht nur einen spannenden Einblick gibt, sondern auch ihre Pflege für all jene wesentlich vereinfacht, die keinen ganz so grünen Daumen haben und umtopfen, Gießen & Co. gerne mal vergessen. Denn Water Plants sind sehr pflegeleicht. Dazu vermeidet ihr mit einem Wassergefäß auch all jene Probleme, die ein Topf mit Blumenerde mit sich bringt: Kleine Fliegen, die ungebeten in der Erde auftauchen, oder auch Schimmelpilze, die oftmals Allergiker vor ein Dilemma stellen. Kleiner Nachteil der Water Plants: Die Pflanzen wachsen kaum, da die Bedingungen nicht optimal sind – aber dennoch lassen sie sich gut so halten und sind daher auch für Standorte geeignet, an denen ihr nicht so viel Platz zur Verfügung habt.

Welche Pflanzen eignen sich als Water Plants

Um Water Plants bei euch Zuhause zu kultivieren, braucht ihr keine speziellen Pflanzen, die auf Hydrokultur angewiesen sind. Es eignen sich stattdessen ganz normale Zimmerpflanzen, die folgende Eigenschaften aufweisen:

  • Junge Grünpflanzen, die ein kräftiges Wurzelwerk aufweisen.
  • Pflanzen, die viel Feuchtigkeit vertragen können. Im Umkehrschluss dazu sind all jene Pflanzen, die empfindlich gegenüber Staunässe sind, nicht geeignet.
  • Besonders gut machen sich Epiphyten: Dabei handelt es sich um Pflanzen, die ohne Erdkontakt auf anderen Pflanzen wachsen. Sie werden auch als Aufsitzerpflanzen bezeichnet und kommen in tropischen Gebieten vor.

Als Water Plants eignen sich zum Beispiel:

So kultiviert ihr euch eure eigenen Water Plants

Ihr braucht:

Größere, bauchige Glasgefäße mit einer Öffnung, die groß genug ist, die Wurzeln passieren zu lassen und trotzdem schmal genug, der Pflanze Halt zu geben. Achtet darauf, dass das Gefäß genügend Gewicht hat, damit es nicht umfällt. 

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Wenn ihr die Water Plants nicht neu kaufen wollt, könnt ihr eure Zimmerpflanze verwenden: 

  1. Die Pflanzen sollten vor dem Umsetzen in ein Wassergefäß nicht gerade gegossen worden sein – ansonsten wartet ihr noch ein paar Tage.
  2. Entfernt die Erde um das Wurzelwerk und braust die Wurzeln mit Wasser ab. Achtet darauf, dass ihr die kleinen Wurzelhärchen nicht beschädigt.
  3. Stellt die Pflanzen in die Gefäße und füllt so viel Wasser auf, dass die Wurzeln bedeckt sind. Das Wasser sollte nicht an den grünen Bereich der Pflanze gelangen.

Standort: Die Water Plants benötigen Halbschatten. Wärme und Licht sollten vermieden werden, da sich sonst Algen im Wasser bilden. Außerdem schädigt die Sonneneinstrahlung die Wurzeln. 

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Water Plants: Pflege und Tipps

Der MDR empfiehlt in einem Beitrag über Water Plants folgende Tipps zur Pflege der Pflanzen:

  • Als Wasser eignet sich normales Leitungswasser. Sollte euer Leitungswasser sehr kalkhaltig sein, vertragen das die Pflanzen nicht so gut. Mineralwasser eignet sich hier als Alternative.
  • Wechselt das Wasser alle ein bis zwei Wochen, sobald es anfängt, trüb zu werden.
  • Gebt bei jedem Wasserwechsel einen Tropfen flüssigen Grünpflanzen-Dünger hinzu. Außerdem sollte das Glas hin und wieder gereinigt werden, da es Algen ansetzen kann.

Neben den Water Plants möchtet ihr euch allgemein einen kleinen Dschungel Zuhause zaubern? Dann lest ihr hier alles über den Trend Urban Jungle. Hier erfahrt ihr, wie ihr einen Flaschengarten anlegt und warum sich Kaffeesatz als Dünger eignet.

Verwendete Quellen: mdr.de, wohnfuehlen-blog.de


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