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Studie zeigt Bei dieser Schlafposition besteht das höchste Trennungsrisiko

Bei dieser Schlafposition ist das Trennungsrisiko am größten: Ein schlafendes Paar im Bett
© Andrey_Popov / Shutterstock
Rücken an Rücken? Face to Face? Oder die gute, alte Löffelchenstellung? Welche Schlafposition für die Beziehung am gefährlichsten ist, haben neugierige Menschen nun in einer Umfrage ermittelt.

Guter Schlaf ist wichtig für Körper und Geist – und offenbar auch für unsere Partnerschaft, wie eine britische Umfrage nahelegt. Allerdings scheint es für unsere Beziehungsgesundheit nicht nur darauf anzukommen, wie lange und wie tief wir schlafen, sondern in welcher Position wir mit unserem Liebsten schlummern. 

Rund 10.000 Menschen befragt

Knapp 10.000 geschiedene Menschen hat der britische Matratzenshop "The Dozy Owl" die Mühe gemacht zu diesem Thema zu befragen. Zentraler Untersuchungsgegenstand der Erhebung: 

  • In welcher Position haben die Geschiedenen mehrheitlich mit ihrem Ex-Partner bzw. ihrer Ex-Partnerin im Bett gelegen?

Die gute Nachricht zuerst: Offenbar haben genug der Befragten zusammen mit ihrem Ex im Bett gelegen, um die Frage überhaupt beantworten zu können (aus den Daten geht zumindest nichts Gegenteiliges hervor). Doch nun die schlechte Nachricht: Insgesamt zehn von 15 Schlafpositionen wurden von mehr als 50 Prozent der Teilnehmer*innen genannt. Zwei Drittel der möglichen Schlafformationen können also offenbar wahrscheinlich keine Scheidung abwenden – verflixt und zugenäht.

Die drei gefährlichsten Schlafpositionen

Die unheilvollste Schlummerstellung wurde von stolzen 86 Prozent der Befragten genannt: Das weibliche Löffelchen, d. h. die Frau hält ihren Partner von hinten im Arm. Scheint, als mögen Männer nicht das Kuscheltier spielen, dabei ist die Position doch sooo intim und gemütlich. 

Die zweitgefährlichste Stellung nennen die britischen Studienverantwortenden "Leg Hug", eine "Umarmung" nur mit den Beinen bzw. die Beine miteinander in Kontakt bis ineinander verschlungen. Diese Position gaben 82 Prozent der Geschiedenen an, regelmäßig mit ihrem Ex eingenommen zu haben.

Erst auf Platz drei der häufigsten Präscheidungsschlafpositionen landete die Stellung, die wir mit 100 Prozent auf Rang eins erwartet hätten: Rücken an Rücken ohne Berührung. 78 Prozent der Befragten nannten diese Formation, in der man zwar in der Regel super schlafen, aber nicht so super bonden kann.

Die drei ungefährlichsten Schlafpositionen

Am seltensten entschieden sich die Befragten für die Schlafstellung Face to Face mit Kuscheln. Nur 19 Prozent der geschiedenen Studienteilnehmer*innen verbrachten in dieser Position regelmäßig die Nacht mit ihrem Ex. 

Auch aus den Formationen Rücken an Rücken (26 Prozent) mit Berührung und Face to Face ohne Berührung (38 Prozent) leiten die Studienverantwortlichen aufgrund ihrer vergleichsweise seltenen Nennung ein geringeres Scheidungsrisiko ab. Wer sich also am Abend vergessen hat die Zähne zu putzen, sollte zumindest darauf achten, beim Einschlafen den Po an den des Partners zu drücken.

Was sagen uns diese Ergebnisse?

Um die Ergebnisse der Umfrage wirklich einordnen zu können, bräuchten wir natürlich Antworten einer Vergleichsgruppe, d. h. von Paaren, die glücklich zusammen sind. Wenn auch von ihnen knapp 90 Prozent in der weiblichen Löffelchenstellung liegen oder 80 Prozent im Leg Hug, hätten die Angaben der Befragten aus dieser Studie keine besonders große Aussagekraft.

Doch selbst wenn sich im Vergleich mit glücklichen Paaren zeigen ließe, dass im weiblichen Löffelchen öfter vor Trennungen geschlafen würde und Face to Face ein Anzeichen für harmonische Partnerschaften wäre:  Dass die Schlafposition über Beziehungsglück und -unglück entscheidet, bliebe weiterhin zu bezweifeln. Schließlich ist die Hauptsache, dass sich beide Schlafenden im Bett miteinander wohlfühlen – und am nächsten Morgen gerne neben dem anderen aufwachen. 

sus

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