7 Angewohnheiten, die die Liebe langsam ersticken

Wenn die Gefühle weniger werden, weiß man oft gar nicht, woran es liegt. Diese Angewohnheiten können ganz unbemerkt dafür sorgen, dass die Beziehung auseinanderbricht.

1. Dem anderen nicht zuhören

Fängt oft schon damit an, dass man gar nicht mehr von seinem Tag erzählt – und was einen bewegt. Und wenn es doch einer tut, dann ist der andere vielleicht mit den Gedanken ganz woanders. Dieser Prozess kann das "Wir" - ganz schnell in ein "Ich"-Gefühl verwandeln, weil man den Alltag nicht mehr gemeinsam erlebt, sondern im Alleingang. Manchmal hilft es schon, sich ganz bewusst Zeit für ein Gespräch mit dem Partner zu nehmen – ohne nebenher zu kochen oder fernzusehen.

2. Probleme herunterschlucken

Ein Klassiker unter den Beziehungs-Killern. Vielleicht habt ihr schlechte Erfahrungen damit gemacht, Probleme offen anzusprechen. Dann ist es klar, dass ihr euch angewöhnt, lieber zu schweigen, wenn euch etwas nervt oder auf der Seele brennt. Das kann allerdings nur in eine Abwärtsspirale führen. Denn irgendwann ist der Stapel an ungelösten Konflikten so groß, dass man nicht mehr hinterherkommt. Wem es schwer fällt, Kritik zu äußern, muss der Ursache auf den Grund gehen: Habe ich Angst vor Zurückweisung – oder kann der Partner nicht mit Kritik umgehen?

3. Mehr kritisieren als loben

Probleme ansprechen ist die eine Sache – ständig herumnörgeln eine andere. Gerade, wenn die Kritik überhandnimmt und man kaum mehr positive Worte für den Partner übrig hat, wird’s heikel. Denn Wertschätzung ist nun mal einer der Grundpfeiler in einer glücklichen Beziehung. Heilsames Experiment: Einfach mal eine Weile jeden Tag eine positive Sache des Partners hervorheben.

4. Die Beziehung für selbstverständlich nehmen

Mein Partner bleibt immer bei mir! Ist ja ein schöner Gedanke – aber als gegeben sollte man das nicht ansehen. Wer seine Beziehung frisch halten möchte, der hört nie auf zu flirten und den Partner zu "erobern". Denn das ist es doch, was ihm zeigt: Ich würde mich immer wieder für dich entscheiden! Wie wäre es zum Beispiel mit einem kleinen Geschenk, ganz ohne Anlass? Oder eine spontane Massage? Am Ende macht es die Summe an kleinen Aufmerksamkeiten.

5. Warten, bis der andere die Initiative ergreift

Ach, er wird schon eine Wochenendplanung vorschlagen. Oder die Initiative für Sex ergreifen. Oder das heiße Bad für uns einlassen. Irrtum – denn, wenn beide in dieser "Der andere wird's schon richtigen"-Mentalität unterwegs sind, dann schläft die Beziehung zwangsläufig ein.

6. Die Zeit des Partners verplanen

Am Samstag ein Treffen mit der Mutter, am Sonntag die Einweihungsparty bei der Kollegin – klar, der Partner kommt mit! Aber ist das auch abgesprochen oder hat man sich im Laufe der Zeit angewöhnt, den anderen einfach automatisch mit zu verplanen? Solche Aktionen führen nicht nur zu Missverständnissen und Streit, sondern nehmen dem Partner auch ein gutes Stück seines Freiraums. Schließlich hat er auch ein eigenes Leben – und möchte selbst entscheiden, was er in seiner Freizeit macht. Darum: Egal, wie banal die Aktivität sein mag – Termine IMMER mit dem Partner absprechen!

7. Nichts Neues mehr ausprobieren

Weder beim Sex, noch bei Urlauben oder bei gemeinsamen Unternehmungen – tschüss, Abwechslung und hallo, Alltagstrott! Dass man in diese Beziehungsfalle getappt ist, merkt man erst sehr spät. Denn der Prozess passiert so schleichend, dass es einen Aha-Effekt braucht, damit man wieder in die Gänge kommt. Am besten lässt man es gar nicht so weit kommen – und bemüht sich schon bei Kleinigkeiten wie dem gemeinsamen Abendessen, immer wieder Abwechslung hineinzubringen.

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