5 Anzeichen, dass sich dein Partner (von dir) erdrückt fühlt

Dein Schatz verhält sich komisch? Keine Angst: Das muss überhaupt nichts Schlimmes bedeuten! Vielleicht braucht er einfach nur ein bisschen mehr Freiraum ...

Jippieh! Endlich mit dem Crush zusammengekommen! Jetzt am besten gleich den gemeinsamen Traumurlaub planen, nach einer geeigneten Pärchen-Wohnung suchen und sich schon mal über Hochzeitsbräuche informieren ... 

Gerade in der Anfangsphase einer Beziehung neigen einige dazu, die Dinge zu überstürzen, und wollen am liebsten jede freie Minute mit dem neuen Partner verbringen. Verständlich. Aber das Problem daran: Manchen Menschen ist so viel Nähe auf einen Schlag zu viel! Folge: Sie ziehen sich zurück – und im schlimmsten Fall endet die Beziehung, bevor sie sich so richtig entwickeln und vertiefen konnte ...

Damit uns das nicht passiert, sollten wir bei folgenden Signalen am besten einen Gang runterschalten. Solche Verhaltensweisen sind nämlich typische Signale, dass uns der Partner zwar durchaus liebt und gerne mit uns zusammen ist – aber ein bisschen mehr Freiraum und Me-Time braucht.

5 Anzeichen, dass dein Partner mehr Freiraum braucht

1. Er ignoriert deine Nachrichten.

Stunden vergehen und er hat deinen süßen WhatsApp-Liebesgruß immer noch nicht gelesen? Deutet darauf hin, dass er einfach keinen Bock darauf hat. Gar nicht lesen – im Gegensatz zu lesen und nicht antworten oder anderen Varianten – ist häufig ein Signal, dass dein Partner gerade mit ein bisschen weniger von dir ganz gut leben könnte ... (denn machen wir uns nichts vor: Wir gucken doch alle mindestens einmal pro Stunde aufs Handy!)

2. Er unternimmt viele Dinge, auf die du keine Lust hast.

Er zieht ungefähr jeden zweiten Abend mit seinen Kumpels um die Häuser? Plant am Wochenende lieber einen Poker-Abend als ein schönes Date mit dir? Mach dir nichts draus! Wahrscheinlich hat das weniger mit dir zu tun als mit ihm und seinem Bedürfnis nach Freiraum. Also lass ihm seine Freiheit und mach dir einen schönen Abend mit den Mädels! 

3. Er schmiedet keine gemeinsamen Pläne.

Du willst endlich mal deinen Jahresurlaub planen, aber von ihm heißt es immer nur "hmm, ich weiß nicht, lass uns mal wann anders drüber reden?". Kann gut sein, dass die Vorstellung gemeinsamer Ferien gerade Beklemmungsgefühle in ihm auslöst ...

4. Er ist oft "im Stress".

Falls er dir kurzfristig absagt oder schon nach kurzer Zeit, wenn ihr zusammen seid, wieder die Biege macht und es nicht weiter erklärt als mit einem "ich habe gerade so viel Stress", spricht einiges dafür, dass er sich ein bisschen auch von dir gestresst fühlt. Denn im Idealfall und in einer gesunden Beziehung sollte uns Zeit mit dem Partner jawohl entspannen.

5. Er öffnet sich dir nicht.

Sich zu verschließen und Dinge für sich behalten, ist eine typische Distanz-Halte-Aktion. Nach dem Motto: Wenn schon keinen äußeren Freiraum, dann immerhin die innere Unabhängigkeit wahren. Aber Achtung! Bohren und immer weiter nachhaken hilft bei sowas in den seltensten Fällen. Besser ist meist, den anderen in Ruhe zu lassen und darauf zu warten, bis er bereit ist und von sich aus kommt.

Zugegeben: Es tut weh, wenn sich der Partner weniger Nähe wünscht als wir. Aber das heißt ja nicht, dass er uns nicht liebt und die Beziehung keine Chance hat! Menschen haben nunmal unterschiedliche Bedürfnisse, das gilt für alle möglichen Lebensbereiche. Lassen wir ihm die Freiheit, die er braucht, wird er mit Sicherheit ganz von selbst kommen, wenn die Gefühle stimmen. Und wenn das der Fall ist, finden wir auch einen Kompromiss, der unser beider Bedürfnisse gerecht wird.

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sus
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