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Mit diesem Wort verbesserst du deine Beziehung – und setzt dich öfter durch

Dieses Wort verbessert deine Beziehung: Ein Pärchen sitzt draußen und redet
© Jacob Lund / Shutterstock
Du glaubst nicht an Magie? Musst du auch gar nicht – solange du diesem Zauberwort in deiner Beziehung trotzdem mal eine Chance gibst.
  • "Du hörst mir ja gar nicht richtig zu!"
  • "Dann sag doch einfach, was du von mir willst!"
  • "Mache ich ja die ganze Zeit, aber es interessiert dich ja offensichtlich nicht!"
  • "Was sollen denn jetzt solche Vorwürfe?!"
  • ...
  • "Vergiss es!"

Puh! Kommunikation kann ganz schön anstrengend sein und zum Teil auch ziemlich frustrierend. Gerade wenn Gefühle oder, noch schlimmer, unterschiedliche Bedürfnisse im Spiel sind, fällt es uns oft schwer, die richtigen Worte zu finden und uns so auszudrücken, dass unser Gegenüber uns versteht. Zu blöd, denn in einer Beziehung spielt die Kommunikation eine entscheidende Rolle. Um langfristig miteinander auszukommen, müssen Menschen einen Weg finden, sich auszutauschen und zu verstehen – denn selbst überdurchschnittlich guter Sex löst leider nicht alles. Aber keine Sorge: Bevor du dich fürs Studium der Kommunikationswissenschaft anmeldest oder auf die Warteliste eines Coaches setzen lässt, um deine Beziehung zu retten, kannst du es noch einmal mit einem Zauberwort versuchen, das es wirklich in sich hat. Kleiner Tipp: Du kennst es sogar schon!

Dieses Wort verbessert deine Beziehung

Das Schöne an diesem Zauberwort ist, dass es gleich mehrere Probleme bzw. Kommunikationsfehler auf einmal löst: Aneinander vorbeireden, Pauschalisieren, Generalisieren, in den Vorwurfsmodus Rutschen ... All dem beugt unser Simsalabim der Beziehungskommunikation nahezu automatisch vor. Gleichzeitig erhöht es dafür auf der anderen Seite die Chance, dass durch das Kommunizieren das gelingt, wozu Kommunikation eigentlich gedacht ist: gegenseitiges Verständnis, Übereinkunft, Einblick in die Perspektive des Gegenübers. Na, schon eine Idee? Egal, wir lösen auf: Die Rede ist natürlich von dem wunderbaren Verb Fühlen.

  • "Wenn du auf dein Handy guckst, während ich mit dir rede, fühle ich mich bedeutungslos und unwichtig."
  • "Bitte schrei mich nicht so an! Dadurch fühle ich mich bedroht und in die Ecke gedrängt."
  • "Wenn du einfach abtust, was ich sage, fühle ich mich dumm und überflüssig."

Indem du deinen Schatz so konkret wie möglich mitteilst, was du fühlst, holst du ihn quasi auf deine Seite der Situation und lädst ihn dazu ein, einen Blick aus deinen Augen zu werfen – und sein eigenes Verhalten inklusive Wirkung aus deiner Perspektive zu sehen. Du lässt ihn an deiner Wahrnehmung teilhaben und daran, was sie in dir auslöst, ohne das Gespräch durch Vorwürfe oder Schuldzuweisungen zu vergiften. Zugegeben: Dadurch, dass du ihm deine verletzliche Seite so offen zeigst, machst du dich natürlich angreifbar. Aber auch das hat noch etwas Gutes: Wenn er dich nämlich liebt, wird das in ihm den Impuls auslösen, dich zu beschützen und dir ein besseres Gefühl zu geben, und das Gespräch nimmt wahrscheinlich einen (für dich) positiven Verlauf. Eskalieren die Dinge dagegen und macht er sich über dich lustig ... tja, dann sollte das dir vielleicht den Impuls geben, über eure Beziehung sorgfältig nachzudenken – oder es doch mal mit Coach zu probieren! 😉


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