Kennt ihr das? Diese seltsamen Dinge passieren, wenn man zusammenzieht

Mit dem Liebsten in eine gemeinsame Wohnung ziehen. Hach, schön! Allerdings fördert das Zusammenleben auch eine Menge komischer Dinge zu Tage.

Keine Frage, mit der Liebe seines Lebens ein gemeinsames Nest zu bauen, ist das Non-Plus-Ultra. Romantische Stunden auf der Couch (mit Kerzen natürlich!), leckere Abendessen mit interessanten Gesprächen und das gute Gefühl, dass zu Hause immer einer auf einen wartet. Nun ist das Zusammenziehen aber so ähnlich wie ein Medikament. Es kann jede Menge Gutes bewirken, hat aber oft gewisse Nebeneffekte. Und die können mitunter ziemlich seltsam sein ...

Der Partner ist ein MENSCH!

Laut rülpsen, furzen und am Gemächt kratzen? Na ganz so schlimm muss es ja nicht gleich sein. Aber wer den Partner den ganzen Tag um sich hat, wird schnell merken: Er ist ja gar kein Heiliger! Er sitzt eine halbe Stunde auf dem Klo (und das Bad sollte man danach auch mindestens genauso lange nicht betreten), seine schmutzigen Sport-T-Shirts riechen nach Schweiß und manchmal isst er sogar Dinge, die ihm auf den Boden fallen. Das ändert natürlich nichts an unserer Liebe zu ihm, aber ist dennoch ziemlich ungewohnt.

Im Bett herrscht länger tote Hose

Zwei Wochen läuft gar nix? Ja, passiert mal mit der Zeit. Da hat man vielleicht Stress auf der Arbeit, gesundheitliche Probleme oder ist einfach nur faul - schließlich ist der Partner eh ständig für Sex "verfügbar". Keine Sorge, eine kleine Durststrecke ist kein Drama und wird sich schnell wieder einpendeln. Behaltet einfach im Hinterkopf: Das ist völlig normal!

Die Streitereien häufen sich

Das Zusammenziehen kann einige Konfliktpotentiale aus der Welt räumen, wie beispielsweise die Frage: zu dir oder zu mir? Allerdings tun sich auch jede Menge neue Streitthemen auf: Der Putzplan, die Einrichtung, Geldfragen ... Man sollte sich jedenfalls auf ein paar Diskussionen einstellen.

Das Couchpotatoe-Potential wächst

Es ist ein bekannter Effekt, dass Paare mehr Zeit auf der Couch verbringen als in der Disko. Ist auch logisch, weil man sich denkt: Alles, was ich brauche, um glücklich zu sein, liegt neben mir. Und wenn man dann auch noch zusammenwohnt und eigentlich überhaupt nicht mehr die Wohnung verlassen muss, um den Schatz zu sehen, dann ist das oft das Todesurteil für regelmäßige, gemeinsame Unternehmungen. Tipp: Steuert bewusst dagegen und macht mindestens einmal die Woche eine Unternehmung in der "Welt da draußen" aus.

Es tun sich unentdeckte Macken des Partners auf

Er kann es einfach nicht lassen, nachts den Kühlschrank zu plündern. Und schlimmstenfalls lässt er dann die leere Milchtüte darin stehen. Tja, nobody is pefect! Aber das erkennt man oft erst, wenn man den Alltag miteinander teilt. Zum Glück sind es meistens Dinge, über die man entweder hinwegsehen oder reden kann.

Die Hemmschwelle und Schamgrenze sinken

Ja gut, wenn man Bohnen gegessen hat, dann rutscht halt mal ein Pups raus. Beim ersten Mal schämt man sich noch. Beim zweiten Mal schon etwas weniger. Irgendwann denkt man sich nur noch: Na, was soll's, ist ja menschlich! Wohnt man länger zusammen, spricht man auch plötzlich viel ungenierter über seine gesundheitlichen Beschwerden. Und wenn der Intimbereich mal nicht toprasiert ist oder die Haare drei Tage nicht gewaschen wurden, ist das kein Grund mehr, sich zu schämen. Keine Panik, all diese Dinge ganz normal. Hin und wieder sollte man sich aber doch in den Allerwertesten treten. Schließlich hat man sich früher doch auch mehr Mühe für den Partner gegeben.

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