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Konflikte sind unvermeidbar 5 Dinge, die ich erst durch eine Beziehung gelernt habe

Beziehung: 5 Dinge, die ich durch sie gelernt habe
Beziehung: 5 Dinge, die ich durch sie gelernt habe.
© Olesia Bilkei / Adobe Stock
Beziehungen können wundervoll sein – und unheimlich kompliziert. Klar ist: Filme, Serien und Bücher bereiten kaum auf die Realität vor. Diese Dinge habe ich erst durch eine Beziehung gelernt.

Eine Beziehung, besonders eine romantisch-sexuelle, ist immer etwas Besonderes – zumindest sollte sie das sein. Natürlich kann man auch in einer Liebesbeziehung sein und quasi nebeneinanderher leben, ohne sich auf die andere Person wirklich einzulassen. Aber eine tiefe, wahre Liebe zueinander verändert den Menschen und das im besten Fall zum Guten. Als jemand, der diese Art von Beziehung vor allem aus Filmen, Serien und Büchern kannte, hat mir die Realität so manches Mal die Augen geöffnet. Die folgenden fünf Dinge habe ich erst durch eine Beziehung lernen dürfen.

Missverständnisse sind unvermeidbar

Kommunikation ist eine Kunst – das ist nicht einfach nur ein lapidar daher gesagter Satz. Ich bin immer wieder erstaunt darüber, wie wir über unsere Worte, unsere Augen oder unsere Körpersprache bei unterschiedlichen Menschen komplett anders ankommen können. Wir sagen das eine, sind überzeugt, uns klar ausgedrückt zu haben, doch bei der anderen Person kommt etwas ganz anderes an. Es kann unheimlich frustrierend sein, sich missverstanden zu fühlen. Aber es ist auch eine Chance, die Sprache der anderen Person zu lernen und gemeinsam einen Kommunikationsweg zu finden, auf dem sich beide abgeholt, gesehen und gehört fühlen.

Kompromisse sind keine Schwäche

Menschen haben unterschiedliche Bedürfnisse – es ist eher Zufall, dass sie sich bei zwei Individuen im Alltag überschneiden. Damit nicht eine Person ständig ihren Kopf durchsetzt und die andere nachgibt, ist es wichtig, einen Kompromiss zu finden, mit dem beide Parteien gut leben können. Und sich auf einen Kompromiss einzulassen, bedeutet nicht automatisch, nicht für die eigenen Bedürfnisse einstehen zu können und "schwach" zu sein. 

Die eigenen Schwächen anerkennen

Kein Mensch ist frei von Lastern und das allein ist keine Schwäche. Doch das nicht anzuerkennen, ist eine. Wir erwarten (hoffentlich) nicht von unserem Gegenüber, dass es perfekt und unfehlbar ist – warum sollte unser Gegenüber das dann von uns erwarten? Gerade (aber nicht nur) in einer Liebesbeziehung ist es hilfreich, mit den eigenen Schwächen und Triggerpunkten offen umzugehen – nur so kann der:die Partnerin davon erfahren und zukünftig behutsam und sensibel bei bestimmten Themen/Situationen agieren. 

Manches muss einfach akzeptiert werden

Wäre es nicht wundervoll, wenn dein:e Partner:in so oder so wäre? Vielleicht. Aber so ist es nicht. Wir alle haben unsere Eigenschaften. Manche davon können wir bei uns selbst nicht leiden, andere sind uns ungemein wichtig und wir würden sie für niemanden aufgeben wollen, weil wir sonst Gefahr laufen, uns selbst zu verlieren. Genauso ist es auch bei unseren Mitmenschen. Dich mag die ein oder andere Eigenschaft deines Lieblingsmenschen stören, aber weder ist es die Aufgabe dieses Menschen, dir stets zu gefallen, noch ist es deine, an den Eigenschaften der anderen Person zu arbeiten, weil du es "gut meinst". 

Erwarte nichts

Mit Erwartungen ist es so eine Sache: Oftmals behalten wir sie für uns und meinen, die andere Person müsse uns doch gut genug kennen, um ihnen gerecht zu werden. Dabei kann niemand Gedanken lesen und es ist an uns selbst, unsere Erwartungen und Wünsche zu kommunizieren. Das bedeutet noch lange nicht, dass wir ein Recht darauf haben, dass sie erfüllt werden – aber es gibt unseren Mitmenschen zumindest die Gelegenheit, darauf einzugehen.

Verwendete Quelle: huffpost.com

cs Brigitte

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