Dieser Mann treibt uns Tränen der Rührung in die Augen!

Ein alter Herr aus New York erklärt uns nach 62 Jahren Ehe, was wahre Liebe wirklich bedeutet.

“My wife passed away last January. We’d been married for 62 years. You caught me at a time when I’ve been thinking a...

Gepostet von Humans of New York am Montag, 1. Februar 2016

„Meine Frau starb im Januar. Wir waren 62 Jahre verheiratet. Sie begegnen mir in einer Zeit, in der ich viel über die Liebe nachdenke, weil ich Shakespeares Sonette lese. Die Definition von Liebe ist flüchtig, deshalb hören wir nicht auf, über sie zu schreiben. Selbst Shakespeare konnte sie nicht einfangen. Die größten Liebesgeschichten drehen sich scheinbar alle um körperliche Anziehung. Romeo und Julia wussten nicht, ob sie dieselben Bücher oder Filme mochten. Ihre Liebe war nur körperlich. Nach 62 Jahren wird es etwas komplett anderes. Meine Frau pflegte zu sagen: „Wir sind eins.“ Und glauben Sie mir, sie war niemand, der gern übertreibt. Jetzt, wo sie weg ist, verstehe ich, wie recht sie hatte. So viel in unserem Leben war miteinander verbunden. Wir waren sehr körperlich und liebevoll. Aber wir teilten auch jedes Ritual unseres Lebens. Ich vermisse sie jedes Mal, wenn ich aus dem Kino komme und ich sie nicht nach ihrer Meinung fragen kann. Oder jedes Mal, wenn ich in ein Restaurant gehe und sie mein Huhn nicht probieren kann. Ich vermisse sie am meisten nachts. Wir sind jeden Abend zur selben Zeit ins Bett gegangen.“

Wer ist dieser wunderbare alte Herr?

Foto und Statement dieses wunderbaren alten Herren hat Brandon Stanton eingefangen, Autor des weltberühmten Foto-Blogs Humans of New York, dem schon mehr als 15 Millionen Menschen folgen.

Seit 2010 fotografiert Stanton die Bewohner seiner Stadt und stellt ihnen kurze Fragen. Die einzelnen Geschichten von Liebe, Trauer, Schmerz, Zweifeln, Verlust und Zusammenhalt sind universell - sie könnten sich überall auf der Welt ereignen.

Weitere berührende Fotos und Statements in deutscher Übersetzung seht ihr in der Fotoshow Humans of New York: Von Liebe, Verlust und Glück.

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