Hält meine Ehe?

Wissenschaftler untersuchen seit Längerem, welche Faktoren einer Ehe gut tun - und welche sie mit einiger Wahrscheinlichkeit scheitern lassen. Wir haben Ergebnisse verschiedener Studien zusammengetragen: Hier lesen Sie, wie stabil Ihre Ehe ist.

Alter

Spät zu heiraten, ist gar nicht so unromantisch, sondern vielmehr ein Indikator für Eheglück: Jedes zusätzliche Lebensjahr senkt das Scheidungsrisiko bei Männern um zwei, bei Frauen sogar um sieben Prozent.

Beruf und Bildung

Sie haben einen Vollzeit-Job, und sind gar gebildeter als ihr Ehemann? Ganz schlecht! Das Scheidungsrisiko steigt.

Eltern

Sind die Eltern des Paares getrennt, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die Ehe der Kinder ebenfalls scheitert.

Hochzeitsfeier

Haben Sie ein rauschendes Fest mit einer großen Zahl von Gästen gefeiert? Gut so. Ehen halten länger, wenn sie mit einer Hochzeitsfeier starten, bei der viele Gäste anwesend sind.

Kinder

Ein gemeinsames Kind ist gut für die Ehe - denn damit sinkt das Risiko, sich zu trennen.

Kommunikation

Quasselstrippe heiratet stilles Wasser: Das ist keineswegs eine Traumkombination. Redet ein Partner sehr viel und der andere sehr wenig, sinkt die Ehe-Zufriedenheit - und das Scheidungsrisiko steigt.

Komplimente

Auf jede kritische Bemerkung eines Ehemannes sollten mindestens fünf Komplimente kommen, haben Forscher herausgefunden. Umgekehrt gilt das so nicht - zahlt die Frau weniger auf das sogenannte Beziehungskonto ein, wird dadurch das Scheidungsrisiko nicht automatisch größer.

Konfession

Katholiken trennen sich seltener: Im Vergleich zu Ehen ohne oder mit einem anderen konfessionellen Hintergrund werden katholische Ehen deutlich seltener geschieden.

Seitensprung

Entdeckt einer der beiden Partner den Seitensprung des anderen, steigt das Scheidungsrisiko dramatisch.

Stress

Das Kind schläft nie durch. Oder das Geld ist knapp, und täglich muss überlegt werden, welche Anschaffungen nötig sind und welche nicht: Stress in Situationen, die gemeinsam erlebt werden und gemeinsam bewältigt werden müssen, nagt an Beziehungen. Wenn solche Stresssituationen dauerhaft schlecht verarbeitet werden, nimmt das Scheidungsrisiko zu.

Umzüge

Paare, die häufig umziehen, haben ein erhöhtes Scheidungsrisiko - vor allem, wenn sie vom Land in die Stadt ziehen. Ein einmaliger Umzug innerhalb der Stadt oder innerhalb einer Region wirkt sich positiv auf die Stabilität einer Ehe aus, beim nächsten Umzug wird es laut Statistik kritisch. Ziehen Paare von der Stadt aufs Land, sinkt das Trennungsrisiko deutlich.

Wohneigentum

Hat ein Paar ein gemeinsames Haus oder eine gemeinsame Wohnung, sinkt das Scheidungsrisiko - um bis zu 45 Prozent.

Text: wp Foto: stockbyte
Themen in diesem Artikel

Unsere Empfehlungen

Diesen Inhalt per E-Mail versenden

Hält meine Ehe?

Wissenschaftler untersuchen seit Längerem, welche Faktoren einer Ehe gut tun - und welche sie mit einiger Wahrscheinlichkeit scheitern lassen. Wir haben Ergebnisse verschiedener Studien zusammengetragen: Hier lesen Sie, wie stabil Ihre Ehe ist.

Du kannst mehrere E-Mail-Adressen mit Komma getrennt eingeben

Deine Mail wurde versendet
Deine Mail konnte leider nicht versendet werden