Diese Beschreibung von der Liebe lässt unser Herz aufgehen!

Ist Liebe Herzklopfen und Schmetterlinge im Bauch - oder ist sie noch mehr? Diese Beschreibung bringt auf den Punkt, wie viel schöner die Liebe sich anfühlen kann.

Lange Beziehung, weniger Leidenschaft - ist das ein Alarmzeichen?

Das fragen sich vermutlich alle Paare irgendwann, wenn sie schon etwas länger in einer Beziehung sind. Die heiße Phase des Verliebtseins klingt ab, und stattdessen kommt ein neues Gefühl auf. Dann sorgt nicht mehr jeder Blick des Partners sofort für weiche Knie und seliges Lächeln - aber ist das schlimm? Geht die Liebe allmählich zu Ende?

Nein, natürlich nicht. Im Gegenteil: Die Liebe verändert sich, und wird dabei noch stärker. Tumblr-Userin Elo hat auf ihrer Seite wunderschön zusammengefasst, wie gut sich die Liebe nach fünf Jahren anfühlt:

Antrag, Ex-Mann

"Ein Posting über romantische Beziehungen"

Also, ich bin seit fünf Jahren in einer Beziehung. Und ich sehe eine Menge Beiträge dazu, wie Leute denken, dass eine Beziehung heißt, dass man für immer Schmetterlinge im Bauch hat, das Herz immer schneller pocht, wenn der Partner das Zimmer betritt, dass man sich jede Nacht mit verschlungenen Beinen aneinanderkuschelt, dass man so glücklich ist, zusammenzuleben, dass man jede Nacht gemeinsam in einem Doppelbett schläft.

Aber so ist das eigentlich gar nicht, jedenfalls nicht für mich.

Wenn man zusammenlebt, verschwinden die Schmetterlinge. Dein Herz schlägt nicht mehr schneller, wenn du deinen Partner siehst. Stattdessen wird alles ruhiger. Wenn du dich mit ihm im gleichen Zimmer aufhältst, fühlst du dich entspannt und sicher. Wenn du mit ihm kuschelst, fühlst du, wie langsam dein Herz schlägt, und wie seine Atemgeräusche dich tiefer in die Behaglichkeit tragen. Es fühlt sich nicht mehr wie eine Achterbahn an, sondern wie dein Zuhause.

"... als wäre ich für ihn Zufriedenheit und Sicherheit."

Du schläfst nicht jede Nacht ineinander gekuschelt ein, die Beine so eng verschlungen, dass man kaum noch weiß, wo deine Beine anfangen und seine aufhören.

Stattdessen schläfst du gemütlich nebeneinander, manchmal mit den Gesichtern voneinander abgewendet. Aber jede Nacht ertappst du dich dabei, wie du dich langsam auf dem Bett nach hinten schiebst, bis du ihn anstupst. Du kuschelst dich in seinen Arm oder streichelst seine Haare, während er einschläft. Es gibt Nächte, in denen mein Freund im Schlaf seinen Arm nach mir ausstreckt und mich an sich drückt, wie ein Kind seinen Teddybär, als wäre ich für ihn Zufriedenheit und Sicherheit.

In den frühen Morgenstunden, bevor die Sonne aufgeht, wenn die Welt noch blau ist, und du durch kleine Augenschlitze blickst, kuschelst du dich an seine Brust und schnupperst an ihm, bevor du zurück in den Schlaf driftest.

Küsse sind nicht mehr voll Feuer und Romantik. Aber es gibt jetzt so viel mehr von ihnen. Es gibt kalte Küsse, wenn du im Sommer ein Eis isst, und klebrige Küsse bei den Frühstücks-Pfannkuchen. Da sind "Ich geh jetzt"-Küsse, und "Noch ein letzer Kuss, bevor du gehst"-Küsse. Es gibt verschlafene Morgen-Küsse vor der Arbeit, wenn du dich nicht daran erinnerst, dass dein Wecker geklingelt hat, sondern, dass du den Tag damit begonnen hast, dass er seine Lippen auf deine gepresst hat.

Da sind Küsse vor dem Einschlafen, und "Was du tust ist so süß"-Küsse. Es gibt Küsse, weil du so sanft mit Tieren umgehst, und "Ich bin so froh, dass ich mit dir zusammen bin und nicht mit jemand anderem"-Küsse. Da sind schnelle Küsse beim Einkaufen im Supermarkt, wenn es laut ist und ihr aufeinander zudriftet, wenn ihr nicht mehr jeder seinen eigenen Abstand zu Menschen habt, sondern ihr eine gemeinsame "Blase" habt, in der ihr euch aufhaltet, in der du dich an seine Brust kuschelst und ihr gemeinsam weniger Platz braucht.

"... eure eigene kleine Welt gegen die "große" da draußen."

Ihr schreibt euch nicht mehr so oft wie früher Kurznachrichten aufs Smartphone, wie sehr ihr euch liebt, weil das einfach inzwischen selbstverständlich ist. Stattdessen schickt ihr euch schräge Insider-Witze über das Leben, das ihr gemeinsam aufgebaut habt. Ihr tauscht entnervte oder amüsierte Blicke in der Öffentlichkeit aus, eure eigene kleine Welt gegen die "große" da draußen.

Beziehungen sind nicht immer ein Märchen. Sie sind nicht immer Funken und Feuerwerk, jedenfalls nach dem Anfang.

Aber sie sind ein leiser Rhythmus aus Liebe und Fürsorge. Es ist kein Feuer in deiner Seele, sondern ein Feuer in deiner persönlichen Feuerstelle, die dich warm und behaglich umgibt und dir ein Gefühl von Sicherheit gibt, während du entspannt in den Schlaf gleitest.

Und ich liebe das.

Zusammen glücklich, gerade in den kleinen Momenten des Lebens

Dauerhafte Wärme statt kurzem Strohfeuer - genau so fühlt sich wahre Liebe an, wenn ein paar Jahre vergangen sind. Und das ist kein Alarmzeichen - das ist einfach nur wunderschön.

heh
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