Ist es Liebe?

Ist er wirklich der Richtige? Ist es Liebe? Sicher sagen kann das niemand. Aber bei der Prognose helfen: die sieben Signale der Liebe.

1. Sie können mit seinen Macken leben

Sabine Wery v. Limont, "Parship"-Psychologin, hat die sieben Signale zusammengestellt.

Eigentlich stehen Sie auf den sportlichen Typ, Ihr Liebster mag es aber eher gemütlich. Wenn die erste Verliebtheit verflogen ist, lassen sich Defizite des Partners nicht mehr ausblenden. Entscheidend ist dann: Können Sie mit den Macken so umgehen, dass Ihnen nichts fehlt? Wenn ja, ist es ein hervorragendes Indiz für Liebe. Den Menschen, der komplett Ihren Vorstellungen entspricht, gibt es sowieso nicht.

2. Sie fühlen sich einfach wohl

Am Anfang Ihrer Beziehung konnten Sie sich nächtelang miteinander unterhalten, ohne dass Ihnen am nächsten Tag der Schlaf gefehlt hätte. Mitunter traf Sie aber auch die Angst wie ein Keulenschlag: Mag er mich nicht mehr? Ist es Liebe? Wenn eine Beziehung reift, werden solche emotionalen Achterbahnfahrten seltener. Stattdessen erfüllt Liebende eine Grundstimmung: sie fühlen sich wohl. Mit dem Partner. Und mit sich selbst. Liebe macht souveräner und stabiler. Auch Kritik von anderen schmerzt nicht mehr so sehr, wenn Sie darauf vertrauen, dass Ihr Partner auf jeden Fall hinter Ihnen steht.

3. Sie respektieren Ihren Partner

Was sich liebt, das neckt sich - dieses Motto gilt für den Flirt, und vielleicht noch für Frischverliebte. Im Laufe einer Beziehung verulkt man sich seltener. Wenn mal eine echte Steilvorlage kommt, darf man die natürlich nutzen. Ob es Liebe ist? Entscheidend ist aber, dass das Paar auf gleicher Augenhöhe steht. Zum respektvollen Umgang gehört auch, nicht nur die eigenen Interessen durchzusetzen, und den Partner nicht vor anderen runterzumachen.

4. Sie brauchen kein großes Unterhaltungsprogramm

Klar, es macht Spaß, zu verreisen oder am Wochenende etwas Besonderes zu unternehmen. Aber eigentlich brauchen Sie das nicht, um zu zweit glücklich zu sein. Die Wohnungstür aufzuschließen und sofort seinen Geruch wahrzunehmen, egal, ob er schon da ist oder später nach Hause kommt - das gibt Ihnen ein gutes Gefühl. Und es wärmt Ihr Herz, dass er beim Einkaufen an Ihren Lieblingsaufschnitt gedacht hat.

5. Sie trauen sich, Sie selbst zu sein

In der Verliebtheitsphase werden Punkte gesammelt. Schnell präsentiert man sich ein bisschen sportlicher, einen Tick modischer oder belesener, als man eigentlich ist. In einer gefestigten Beziehung haben Sie es immer seltener nötig, Ihre Vorzüge besonders glänzend darzustellen. So haben Sie wieder mehr Energie für andere Bereiche Ihres Lebens. Im Vertrauen darauf, dass Ihr Verhältnis das zulässt und Ihr Partner Sie nicht gleich verlassen wird, erlauben Sie sich auch mal, statt raffinierter Outfits Ihre Wohlfühlhose zu tragen. Aber: Bitte nicht immer!

6. Sie überdenken eigene Gewohnheiten

Ob es der TV-Konsum ist oder die ungesunde Ernährung – jeder hat seine Eigenheiten, die den Partner stören. Sie müssen sich nicht umkrempeln, so viel steht fest. Aber es spricht für die Tiefe Ihrer Gefühle, wenn Sie ehrlich bemüht sind, Ihre Gewohnheiten kritisch zu überdenken und sich in einigen Punkten zu ändern. Das gilt natürlich auch umgekehrt – Ihre Beziehung kann für beide ein wertvoller Impuls sein, sich weiterzuentwickeln.

7. Sie riskieren auch mal etwas Neues

Wer liebt und an Gegenliebe glauben darf, ist oft wagemutiger. Setzt seinen Traum von einem neuen Job um und schickt Bewerbungen los. Oder er probiert neue Sportarten aus. Mit dem Liebsten an der Seite springen Sie leichter über Ihren Schatten. Und Sie können sich auch große, früher vielleicht beängstigende Gemeinschaftsprojekte plötzlich gut vorstellen - eine Wohnung kaufen, Nachwuchs bekommen, zusammen alt und grau werden.

Autorin: Sabine Wery v. Limont, Single-Coach bei PARSHIP.de

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