Karmische Liebe: So erkennst du das unsterbliche Gefühl

Wenn du deine karmische Liebe triffst, kannst du dich auf eines gefasst machen: Gefühle in einer Intensität, wie du sie noch nie erlebt hast! So erkennst du sie und gehst am besten damit um. 

Kennst du jemanden, mit dem dich etwas ganz Einzigartiges und Merkwürdiges verbindet? Egal, ob Freund oder Freundin, Schwester oder Onkel. Ein Mensch, der zum Beispiel leidet, wenn du leidest, selbst wenn er von deinem Leid eigentlich nichts wissen kann. Oder der plötzlich da ist, wenn du dich einsam fühlst – oder gerade dann ausnahmsweise mal weg?! Vielleicht verbindet euch mehr, als du ahnst, mehr als Leben und Tod, mehr als wahre Liebe und Seelenpartnerschaft. Wenn es sich bei dem, was zwischen euch ist, um karmische Liebe handelt, dann verbindet euch das Schicksal

Karmische Liebe: Ein Erklärungsversuch

Eine karmische Verbindung zwischen zwei Menschen besteht über mehrere Leben hinweg – und über den jeweiligen Tod. Wer an karmische Liebe glaubt, glaubt also in der Regel auch an Wiedergeburt, Seelenwanderung und Dualseelen. Das Schicksal sieht vor, dass die beiden karmisch Liebenden aneinander gebunden sind und einander brauchen – um zu wachsen und ihre Lebensaufgaben zu bewältigen.

Aus diesem Grund ist karmische Liebe immer ein bisschen bittersüß: Sie kommt mit einer Aufgabe (oder mehreren) und das bedeutet Arbeit. 

Karmische Liebe erkennen: 6 typische Merkmale

Um zu wissen, ob es sich bei der Beziehung zwischen dir und deinem Seelenpartner um karmische Liebe handelt, kannst du eigentlich nur eines tun: auf dein Bauchgefühl hören. Fühlst du, dass es etwas Größeres, Komplizierteres ist, das euch verbindet? Dann ist es das wahrscheinlich auch! Trotzdem: Es gibt eine Reihe von Eigenschaften, die typisch sind für karmische Liebe. Hier sind sechs Merkmale, die für viele karmische Verbindungen gelten.

  1. Eine unüberwindbare, geradezu magische Anziehungskraft zwischen euch, selbst wenn ihr keine enge Beziehung führt und vielleicht in anderen Partnerschaften steckt.
  2. Wenn du dich ihm näherst und öffnest (Loslasser), zieht er sich zurück (Gefühlsklärer) und umgekehrt – der Loslasser muss lernen loszulassen und sich selbst zu genügen, während der Gefühlsklärer Raum und Zeit braucht, die Angst vor seinen Emotionen zu überwinden und seine Gefühle verstehen zu lernen.
  3. Ihr wisst, dass ihr aneinander denkt, selbst wenn ihr länger keinen Kontakt habt.
  4. Du weißt, was in ihm vorgeht und umgekehrt.
  5. Eure Beziehung ist schmerzvoll und fordert von euch beiden viel Kraft und Energie.
  6. Manchmal hasst ihr euch, manchmal liebt ihr euch – aber ihr seid euch niemals egal!

Wie gesagt, kann karmische Liebe grundsätzlich in jeder Art von Beziehung bestehen, also in platonischen Freundschaften (mehr darüber erfährst du in unserem Artikel "Platonische Liebe"), zwischen Verwandten und eben in partnerschaftlichen Verhältnissen. Besonders im letzten Fall ist sie und sind die mit ihr verbundenen Lernaufgaben meist sehr präsent und dominant im Leben der Liebenden. Schließlich steht für viele Menschen die Beziehung zum Lebensgefährten im Mittelpunkt ihres Handelns, Seins und Fühlens.

Karmische Liebe: So kannst du damit umgehen

Wer in seinem Partner seine karmische Liebe gefunden hat, hat Pech und Glück zugleich: Ja, diese Verbindung erfordert Kraft und bedeutet Leid, Schmerz und Arbeit, doch sie kann auch Erfüllung, Zufriedenheit und höchste Glücksgefühle bringen – wenn sich beide darauf einlassen und ihre Lernaufgaben annehmen!

Meist hat karmische Liebe ihren Ursprung in einem früheren Leben. Sie entsteht, wenn zwei Seelenpartner mit ungeklärten Konflikten getrennt werden. Das kann zum Beispiel eine Affäre sein, die der Betrogene nicht verziehen hat, ein unerfüllter Kinderwunsch oder emotionaler Missbrauch. Irgendein Vorfall, der mindestens einem der Beteiligten schwere Wunden zugefügt hat, die nicht heilen konnten. Aus diesem Karma (wörtlich: "Wirken, Tat") entsteht die Kraft und Anziehung, die die beiden so lange und in jedem folgenden Leben wieder zueinander führt, bis sie ihr schlechtes Karma bereinigt haben.

Diese Reinigung bedeutet für den Loslasser vorwiegend Selbstliebe lernen. Er muss die Einsamkeit überwinden, die ihren Ursprung in seinem Herzen hat, nicht in seiner Lebenssituation. Der Gefühlsklärer dagegen hat intensive Selbstreflexion vor sich. Er muss seine emotionale Intelligenz schulen und die Ängste überwinden, die er gegenüber Fühlen, Nähe und Liebe empfindet. Dabei helfen können beiden beispielsweise Meditation, Tantra-Yoga, Hypnose oder auch eine Paartherapie.

Unabhängig davon, ob du an karmische Liebe und das Konzept der Wiedergeburt glaubst oder nicht: Darüber nachzudenken, ob es in deiner Beziehung einen Loslasser und einen Gefühlsklärer gibt, kann sicher kaum schaden. Und wenn dem so ist, weißt du jetzt immerhin, was dann zu tun ist! 😉 

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