5 Wege, mit denen du deine Beziehung festigst

In Liebesbeziehungen verfallen wir oft in schlechte Gewohnheiten: Wir meckern, kritisieren, werden unaufmerksam. 5 Tipps, wie ihr eure Beziehung festigen könnt.

1. Geht ein gemeinsames Projekt an (es darf auch klein sein)

Gemeinsam ein neues, herausforderndes Projekt anzugehen, schweißt zusammen. Das muss kein Hausbau und auch keine Weltumrundung im Segelboot sein. Ein Zimmer neu zu streichen, kann schon mächtig verbinden. Sucht euch vor allem ein Projekt mit geringem Konfliktpotenzial.

Sätze vor dem Seitensprung

2. Akzeptiert, dass euer Partner nicht in allem gut ist

In den meisten Beziehungen gibt es frustrierende Themen. Was ist das bei euch? Überleg dir, was dich am meisten nervt - doch anstatt deinen Liebsten dafür zu kritisieren, übernimm selbst Verantwortung. Vielleicht vergisst er beim Einkaufen immer die Hälfte, weil er keine Einkaufsliste schreibt? Schreib du sie für ihn! Wer die Fehler des anderen akzeptiert, kann eine Beziehungsdynamik vermeiden, wo der eine den anderen immer wieder auf seine Schwächen hinweist.

3. Zeigt eure Liebe neu

Du zeigst deine Liebe immer mit denselben Komplimenten, denselben Gesten und Worten? Die sind zwar allesamt schön, aber sie nutzen sich auch ab. Wer seinen Partner mit neuen Liebesbeweisen überrascht, macht ihm Freude. Und Freude macht Liebe. Sag ihm, was du schön an ihm findest, was du so gern an ihm hast, und warum er dein Leben bereichert.

4. Berührt euch länger

Hautkontakt führt bekanntlich zur Ausschüttung des Bindungshormons Oxytocin. Aber der flüchtige Kuss am Morgen reicht dafür nicht aus - die Berührung sollte mindestens 20 Sekunden lang sein. Umarmt euch wieder länger, schiebt dabei eure Arme unters Shirt und haltet einander richtig fest.

5. Seid (etwas) positiver

Wer unzufrieden ist, tendiert dazu, den Partner als Seelenmülleimer zu missbrauchen. Falls du dir angewöhnt hast, ihm was vorzujammern, versuche, das zu ändern. Nimm deine Probleme selbst in die Hand und höre auf, dich nur zu beklagen.

Achte auch darauf, wie du auf Ideen und Vorschläge deines Partners reagierst. Benennst du sofort potenzielle Probleme und Punkte, die er vielleicht übersehen hat? Immer schön langsam - besser erstmal zuhören und würdigen!

Die Tipps hat Psychologin Alice Boyes auf www.psychologytoday.com veröffentlicht.

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