Diese eine Sache kann Beziehungen ruinieren

In jeder Beziehung kämpft man mit unterschiedlichen Problemen. Eine Sache taucht jedoch immer wieder auf. Welche das ist, erfahrt ihr hier:

Kira Asatryan ist Beziehungscoach und Buchautorin ("Stopp being lonely" - "Hör auf, einsam zu sein") und kennt sich deshalb mit Beziehungen aus.

Im Times-Magazin schreibt sie, dass sie die beteiligten Personen in Paartherapien immer wieder dazu ermutigt, mehr über ihre eigenen Gefühle zu sprechen. Im Grunde ginge es vor allem darum, sein Verhalten zu überdenken und seine Emotionen zu begreifen.

Glück und Unglück in einer Beziehung hängen laut Asatryan hauptsächlich an einer Sache: unseren Gedanken. Oder besser gesagt: unserer verqueren Gedankenwelt.

In unserem Kopf verarbeiten wir die Welt und unsere Erlebnisse. Sie bilden zusammen eine Wahrheit für uns. Eine Wahrheit, die wir häufig als DIE Wahrheit empfinden. Tatsächlich steckt aber in jedem Kopf eine andere Wahrheit. Denn jeder Mensch interpretiert die Dinge um sich herum anders, Gefühle fallen auf andere Wunden, Erlebnisse werden gewichtet und gefiltert.

Wer erkennt, dass andere Menschen, und besonders der Partner, eine andere Wahrheit für richtig hält, hat - laut der Beziehungsexpertin - höhere Chancen, dass seine Beziehung auch gelingt.

Aber was löst nun das Gegenteil, die eine Wahrheit, in einer Beziehung aus?

Die meisten Frauen gehen aus diesem Grund fremd

1. Der Partner steht auf Platz zwei

Wer davon überzeugt ist, dass seine Wahrheit die Ultimative ist, setzt seinen Partner augenblicklich eine Stufe herab. Denn seine Sicht der Dinge wird nicht ernst genommen. Wir sollten nicht vergessen: Egal, wie absurd die Ansichten des anderen klingen mögen, in seiner Welt sind sie erst wahr.

2. Konflikte können nicht gelöst werden

"Nein, dass, was du sagst, stimmt einfach nicht." Indem wir Sätze wie diese sagen, respektieren wir den anderen nicht. Wir erkennen nicht an, dass er die Dinge anders empfindet. Natürlich lassen sich Konflikte auch lösen, wenn der andere der eigenen Sicht nachgibt und das tut, was wir wünschen. Aber ist das wirklich überzeugend? Oder unterdrückt der andere in dem Moment nicht nur Wut?

Bei einer fairen Lösung tasten sich beide Seiten an einen Kompromiss an - und respektieren sich. Sie fühlen sich in den anderen ein, sodass sie sich gegenseitig verstehen können.

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