VG-Wort Pixel

Taschentücher parat? Männer erzählen, warum sie zuletzt geweint haben

Reddit: Ein weinender Mann verdeckt sein Gesicht mit den Händen
© Eakachai Leesin / Shutterstock
Männer weinen nicht? Das wüssten wir aber! Kleiner Disclaimer: Wer keine Taschentücher zur Hand hat, sollte besser nicht weiterlesen ...

Auch wenn manche Leute das Gegenteil behaupten: Männer sind ebenso menschliche, emotionale Wesen wie Frauen. Das beweisen zum Beispiel zahlreiche männliche User bei "Reddit", die in einem Thread Anlässe geteilt haben, zu denen sie zuletzt weinen mussten. Ganz ehrlich: Wer die folgenden Beiträge lesen kann, ohne dass Tränchen in die Augen treten, ist eine verdammt harte Socke ... 

Männer erzählen, warum sie zuletzt geweint haben

1. Papa-Herz gebrochen

"Meine Ehe stand kurz vor dem Aus, als meine Ex-Frau ein Jobangebot in einem anderen Bundesstaat erhielt. Sie war schon eine Weile arbeitslos, daher musste sie es annehmen. Wir entschieden, dass ich nicht mitgehen würde, schließlich hatte ich eine sichere Stelle und die Scheidung war sowieso unvermeidbar. Sie zog also aus und unsere Kinder blieben bei mir, bis sie in ihrer neuen Stadt eine Wohnung gefunden und sich eingerichtet hatte. Meine Kinder, als es so weit war, zum Flughafen zu bringen und sie in ein Flugzeug zu setzen, das sie von mir weg fliegen würde, hat mir das Herz gebrochen. Ich riss mich zusammen, bis sie an Board gingen. Doch als sie außer Sicht im Flugzeug waren, war es mit mir komplett vorbei."    

2. Papa-Herz geknackt

"Vor ein paar Monaten hatte ich ein Gespräch mit meiner siebenjährigen Tochter, in dem sie mir erzählte, sie habe Angst, dass ich vor ihr sterbe (ich bin gerade einmal 42 und völlig gesund). Ich erklärte ihr dann, wie lange ich wahrscheinlich noch leben werde und dass sie schon längst erwachsen ist, wenn ich sterbe. Dazu sagte sie: 'Aber wenn du stirbst, kannst du mir dann bitte helfen? Ich brauche dich so sehr!' Und das war's für mich. Ich konnte nicht mehr an mich halten."

3. Begegnung mit dem Tod

"Ich bin letztens um vier Uhr morgens aufgewacht, nachdem ich davon geträumt hatte, wie mir mein Vater mitteilte, er habe nur noch wenige Tage zu leben. Dann realisierte ich, dass er in Wahrheit schon gestorben ist."

4. Echte Freu(n)de

"Vor ein paar Wochen erzählte mir einer meiner besten Freunde, dass er bald Vater wird. Ich weine normalerweise sehr selten, aber diese Neuigkeiten trafen bei mir einen Nerv, im besten Sinne ... Für mich war diese Erfahrung eine kleine Offenbarung, da mir bis dahin gar nicht klar war, dass ich so tiefe Gefühle empfinden kann."

5. Tragisches Ende

"Vor einigen Monaten fand man meinen besten Freund nach tagelanger Suche tot in seinem Auto. Er hatte sich das Leben genommen."

6. Einsam und verlassen

"Meine Ex-Freundin trennte sich von mir, nachdem ich neun Tage im Krankenhaus gegen eine Lungenentzündung gekämpft hatte und fast gestorben wäre."

7. Stolzer Papa

"Meine Frau leidet seit Weihnachten unter Schlafstörungen und Angst, wodurch sie manchmal von Panikattacken befallen wird. Sie hatte eine, als ich bei der Arbeit war, und rief mich an. Als ich es sah und zurückrief, ging mein Sohn ans Telefon. Weinend hörte ich, wie mein Sechsjähriger sie anleitete, die Atemübungen zu machen, wie wir es trainiert hatten. Der Junge kriegt sein Leben lang so viel Eis, wie er möchte, keine Frage. Und ich werde möglicherweise gleich wieder weinen."

8. Abschied von einem Freund

"Ich habe ein paar Mal geweint, aber das letzte Mal, als ich so richtig in Tränen ausgebrochen bin, war 2010, als wir unseren Hund einschläfern lassen mussten. Ich war in der Oberstufe, wir hatten ihn seit 1998. Er war mein erster und einziger Hund während meiner Kindheit, ein Husky, und für mich war es, als wären wir zusammen großgeworden. Er hatte einige Krebsgeschwüre in seinem Bauch, die sich schnell ausbreiteten, und ein Versuch, sie zu entfernen, scheiterte, weil nicht alles entfernt werden konnte.

Wir entschieden als Familie, ihn in Frieden gehen und nicht zu viel leiden zu lassen, da man uns sagte, die Geschwüre würden weiter wachsen und ihm schon sehr bald schreckliche Schmerzen verursachen. Ich werde nie vergessen, wie ich ihn in meinen Armen hielt, in diesem Raum, und wie mich der Tierarzt fragte, ob ich bereit bin. Als sie ihm die Spritze gab, fühlte ich seinen ganzen Körper in meine Arme sinken, er war auf der Stelle leblos. Ich war froh, dass er keine Schmerzen hatte, mein bester Freund. Außer mit meinen Eltern und meiner Freundin habe ich nie mit jemandem über meine Gefühle in dieser Situation gesprochen, doch jedes Mal, wenn ich daran zurückdenke, schießen mir Tränen in die Augen. Zum Glück war in seiner letzten Stunde bei ihm, ich würde nichts anders machen, selbst wenn ich könnte."

sus

Mehr zum Thema