VG-Wort Pixel

6 gute Gründe zu heiraten – außer Liebe

Gute Gründe zu heiraten: Ein Brautpaar hält Händchen
© bedya / Shutterstock
Natürlich ist eine Hochzeit aus Liebe das Ideal – aber uns fallen auch noch andere Gründe ein, sich das Ja-Wort zu geben ...

Die Ehe hat heute längst nicht mehr die Bedeutung, die sie im Mittelalter einmal hatte. Einerseits kann man zusammen sein und sich lieben, ohne zu heiraten, andererseits ist eine Scheidung absolut kein Drama und schon gar keine Sünde. Somit ist die Ehe als "heiliges Band ewiger Liebe" mittlerweile weniger Realität als romantische Vorstellung. Aber ist das ein Grund, aufs Heiraten zu verzichten? Überhaupt nicht! Wer gerne heiraten möchte, sollte das unbedingt tun und die Sache mit der "ewigen Liebe" möglichst locker sehen. Denn selbst wenn das Band zwischen dem Brautpaar nicht so stark ist, dass es ein Leben lang hält: Für eine Hochzeit gibt es auch jenseits der Romantik viele gute Gründe. (Nicht in der aktuellen Situation der Corona-Pandemie, aber wenn wir sie überstanden haben, wieder!)

6 gute Gründe zu heiraten

1. Steuerliche Vorteile

Durch das sogenannte Ehegattensplitting werden Ehepaare steuerlich wie ein Mensch veranlagt, d. h. die Ehepartner können eine gemeinsame Steuererklärung abgeben – das spart Geld und Zeit. Auch bei der Einkommenssteuer haben Ehepaare Vorteile.

2. Die Hochzeitsfeier

Freunde und Bekannte einladen und fett feiern – wann macht man das schon mal, wenn nicht zu einer Hochzeit? Und wer macht das bitte nicht gerne ...?

3. Das Brautkleid

Ein wunderschönes Kleid anziehen und sich einmal so richtig aufbrezeln – eine einzigartige Gelegenheit und eine traumhafte Erfahrung für die meisten Frauen. Selbst wenn die Ehe irgendwann zerbricht, wird das Kleid sicher ewig in guter Erinnerung bleiben. 

4. Der Ring

Kann man je genug Schmuck haben? Und natürlich ist der Ehering aufgrund seiner Bedeutung ein besonderer Juwel.

5. Rechtspaket

Wenn der Partner krank wird oder einen Unfall hat, bist du als Ehepartner automatisch verantwortlich und befugt, gewisse Entscheidungen zu treffen, Ehepartner stehen in der Erbfolge ganz oben, sofern keine weiteren Regelungen getroffen wurden, und ihr könnt als Ehepaar eine Familienversicherung abschließen. Durch das Ja-Wort ergibt sich ein ganzes Rechts- und Verwaltungspaket, das sich nicht verheiratete Paare mühsam selbst zusammenstellen müssen – soweit überhaupt möglich.

6. Positive Vorurteile

Auch wenn wir heute liberaler sind als im Mittelalter: Für viele Menschen gilt die Ehe immer noch als die "anständige" und "ordnungsgemäße" Form der Partnerschaft. Daher werden verheiratete Paare nicht mit nervigen Fragen gequält wie "warum heiratet ihr denn nicht?" oder "wie ernst ist es denn mit euch?". Außerdem werden sie waaaahrscheinlich bei Dingen wie Wohnungsvergaben oder Adoptionsanträgen bevorzugt – lässt sich schwer belegen, aber es scheint so zu sein ...

Fazit: Wer zusammen ist und das Gefühl hat, dass es Liebe sein könnte – warum der Ehe nicht mal eine Chance geben? Wenn es schiefgeht, war es ein Versuch, der uns um ein paar positive Erfahrungen bereichert hat, wenn es gut geht, umso besser. Aber: Für den Fall der Fälle am besten einen Ehevertrag abschließen! 

sus

Mehr zum Thema