4 Dinge, mit denen ihr eure Ehe zerstört

Wieso endet der Traum, für immer zusammen zu sein, so oft mit Tränen? Ohne es zu wollen, sabotieren Ehepaare oftmals selbst ihr Glück.

Traurig aber wahr: Jede dritte Ehe in Deutschland scheitert. In 52 Prozent der Fälle leitet die Frau die Scheidung ein. Wie das Statistische Bundesamt herausgefunden hat, waren die Paare durchschnittlich 14 Jahre und acht Monate verheiratet, bevor sie das Ideal, ihr Leben zu teilen, aufgegeben haben.

Interessant: Der Paartherapeut Peter Pearson vom Couples Institute in Kalifornien nennt vier Verhaltensweisen, mit denen Paare ihre Ehe garantiert in den Abgrund führen, berichtet der UK Business Insider.

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1. Den Partner ändern wollen, sich selbst aber nicht

Bei vielen Paaren gibt es eine klare Rollenverteilung: Einer macht alles richtig, der andere ist das Problem. Die Lösung? Der "falsche" Partner muss sich ändern. "Viele sagen: Wenn der andere sich erst ändert, tue ich es auch", so Pearson. Doch mit dieser Einstellung verlieren beide. Veränderungen sollten immer gleichzeitig angegangen werden.

2. Sich ins Schneckenhaus zurückziehen

Auch (k)eine Lösung: Sich so sehr vom Partner zurückziehen, dass kaum mehr echter Kontakt stattfindet. Der Grund dafür: Die Angst, verletzt oder zurückgewiesen zu werden. Aber wer verstummt, verletzt den Partner auch. Er hat keine Chance zu erfahren, wie unglücklich der andere ist. Pearsons Rat: Macht den Mund auf! Sagt eure Meinung! Sprecht mit dem Partner über das, was euch wichtig ist. Teilt eure Gedanken – auch, wenn das manchmal schmerzhaft oder beschämend ist.

3. In Routine erstarren

Bloß, weil zwei Menschen zusammen leben, teilen sie noch nicht ihr Leben. Viel zu oft tritt Routine an die Stelle von Neugier. Pearson findet, dass es vielen Paaren an Verantwortungsgefühl gegenüber der Beziehung fehle. Hinzu komme die irrige Annahme, dass jemand, mit dem wir schon lange zusammen sind, uns automatisch in- und auswendig kennt - und immer weiß, was wir wollen. "Gedankenlesen ist eine enorm unzuverlässige Form der Kommunikation", so Pearson. Trotzdem würden viele Ehepaare so tun, als könne man es lernen. Statt unrealistische Erwartungen an den Partner zu stellen, sollte man sich lieber bemühen, die Ehe lebendig zu halten. Zum Beispiel mit diesen Tipps für eine lange Liebe.

4. Sich dem Partner zu sehr anpassen

Übertriebene Harmoniesucht tut keiner Ehe gut, denn jeder Mensch hat individuelle Angewohnheiten und Vorlieben. "Paare passen sich von Anfang an aneinander an. Problematisch wird es erst dann, wenn es Widerwillen dagegen gibt und die Partner nicht darüber sprechen." Pearsons Rat: Nicht versuchen, es dem anderen immer recht zu machen. Stattdessen sollten sich Paare angewöhnen, liebevoll, aber klar miteinander zu kommunizieren und kompromissbereit zu sein. Es ist auch kein Beinbruch, wenn mal nicht alles harmonisch läuft - entscheidend ist es, im Gespräch zu bleiben.

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