Sitzordnung für die Hochzeit: Worauf muss ich achten?

Puh, Tante Gerda neben Opa oder doch lieber zu Onkel Klaus? Keine Frage, die Sitzordnung für die Hochzeit kann wirklich Kopfzerbrechen bereiten. Wir sagen euch, wie ihr es richtig angeht.

Zur Hochzeit möchte man all seine Lieben einladen: Freunde, Verwandte, Kollegen, Nachbarn ... doch die große Frage, die sich vor der Feier stellt, ist: Wie platzieren wir die Leute? Soll die Familie beieinander sitzen? Und die Clique an einem Tisch? Oder soll man lieber bunt mischen, damit sich die Hochzeitsgemeinde besser kennenlernt? Nicht selten verbringt das Brautpaar Stunden und Stunden damit, die richtige Sitzordnung für die Hochzeit zusammenzustellen.

Sitzordnung für die Hochzeit – Vorbereitung ist alles

Auch wenn alles noch so weit weg scheint – fangt rechtzeitig damit an (ein paar Monate vor der Hochzeit), den Tischplan für eure Feier zu erstellen. Wenn ihr die vorläufige Gästeliste fertig habt, könnt ihr schon einmal grob planen – sind alle Rückmeldungen der Gäste eingetrudelt, legt ihr die finale Sitzordnung fest. Keine Panik, wenn noch jemand kurzfristig absagt – es lässt sich alles noch hin- und herschieben.

Wie viele Leute kommen an einen Tisch?

Das ist nicht in Stein gemeißelt. 6 bis 8 Leute sind allerdings ideal. So wird es nicht rummelig, aber auch nicht langweilig. Ob ihr runde oder eckige Tische nehmt, liegt an der Location und eurer Vorliebe. Runde Tische sind meist kommunikativer, sofern sie nicht zu groß sind.

Soll ich Platzkarten aufstellen?

Man kann durchaus jedem Hochzeitsgast einen Platz zuteilen – muss man aber nicht. Dann schreibt man einfach 8 Namen auf das Tischkärtchen und jeder wählt einen Stuhl für sich aus. Natürlich ist es auch nicht verboten, die Hochzeitsgäste völlig frei wählen zu lassen – diese Variante sorgt aber oft für Unsicherheit und Chaos.

Wo sitzt das Brautpaar?

Am Brauttisch, der möglichst zentral gelegen sein sollte. Schließlich soll das Hochzeitspaar im Mittelpunkt stehen. Wer mit am Brauttisch sitzt? Der enge Familienkreis, etwa Eltern und und Großeltern und auch oft die Trauzeugen.

Wen setze ich neben wen?

Jetzt geht es an die genaue Sitzordnung für die Hochzeit. Die Gästeliste liegt bereit? Dann kann das Tüfteln losgehen. Es liegt auf der Hand, was man beim Tischplan beachten muss: Zerstrittene Familienmitglieder sollte man besser nicht an einen Tisch setzen. Zu hoffen, dadurch würde ein jahrelanger Zoff geschlichtet, ist meist utopisch und die eigene Hochzeit ist sicher nicht der richtige Rahmen dafür.

Viel besser ist es, Gäste an einen Tisch zu platzieren, die ähnliche Hobbys, Interessen oder Jobs haben. So ergeben sich leicht Gespräche und niemand fühlt sich unwohl. Oft kennen sich bestimmte Gäste ja auch schon gut, etwa die Clique oder der Kollegenkreis. Da bietet es sich natürlich an, einen gemeinsamen Tisch für sie auszuwählen.

Soll ich Singles an einen Tisch setzen?

Puh, heikles Thema. Wer alle Singles an einen Tisch setzt, läuft Gefahr, eine falsche Botschaft zu senden. Die Alleinstehenden könnten sich wie "Reste" vorkommen, die unbedingt verkuppelt werden müssen. Eleganter ist eine Tischordnung, bei der je zwei bis vier Singles an einen Tisch sitzen und ansonsten bunt gemischt wird.

Wo setze ich ältere Gäste hin?

Auch an Gäste mit besonderen Anforderungen sollte man beim Erstellen der Sitzordnung denken. Am besten platziert man ältere Gäste, die nicht mehr so mobil sind, so, dass sie es nicht weit zum Büffet und der Toilette haben. Ideal ist, wenn jemand mit am Tisch sitzt, der beim Laufen hilft oder einen Nachschlag beim Essen besorgt.

Woran muss ich beim Sitzplan außerdem denken?

Am besten stellt man am Eingang des Festsaals einen Sitzplan auf – damit die Gäste nicht orientierungslos umherirren. Und: Plant den Brauttisch immer zuerst und dann die andere Tische drum herum. Schließlich sind Braut und Bräutigam die Hauptpersonen!

Sitzplan für die Hochzeit fertig? Super!

Ihr habt den Tischplan so weit fertig? Prima, dann geht doch noch mal unsere Reminder-Liste für die Trauung beziehungsweise Hochzeitsfeier durch: Checkliste Hochzeit

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