Mehr Glück bei der Arbeit - mit diesen 5 praktischen Tipps

Wie glücklich macht uns unsere Arbeit heute noch? Viel zu viele gehen mit einem Murren ins Büro oder in die Firma, sitzen mit einem Bauchgrummeln die Zeit ab - oder powern sich komplett aus, um Karriere zu machen.

Die Autorin Isabell Prophet ("Die Entdeckung des Glücks") hat fünf praktische Tipps für den Arbeitsalltag zusammengestellt, mit denen wir unsere Zeit in der Firma glücklicher verbringen können - ohne Magengrummeln!

Trennung, Liebeskummer

1. Ein richtig guter Arbeitstag startet erst am Arbeitsplatz

Erst kamen unsere E-Mails aufs Smartphone, mittlerweile gehen wir mit ihnen ins Bett und wachen am Morgen neben ihnen auf. Keine Frage, manche Menschen müssen ihre Nachrichten zu jeder wachen Stunde verfolgen. Aber gehörst du wirklich dazu? Und wirst du überhaupt dafür bezahlt?

2. Bring Abwechslung in deinen Tag

Abwechslung stimuliert das Gehirn. Beispiel: Bearbeite morgens eine Stunde lang E-Mails und Anfragen, dann anderthalb Stunden lang ein komplexeres Projekt. Die Zeit nach dem Lunch eignet sich für Absprachen und Organisation, danach findest du vielleicht noch einmal die Muße für konzentrierte Arbeit. Pauschal kann man nicht sagen, was für den Einzelnen richtig ist, denn dafür sind Jobs viel zu unterschiedlich. Aber mach dir einen Plan und probier es mit einer abwechslungsreichen Mischung.

3. Powermodus in Stillarbeit

Versuch doch mal, jeden Tag eine Phase der Stillarbeit einzubauen, bei der du alle Ablenkungen aus deinem Blickfeld räumst. Smartphone abschalten, Email-Programm  und den Computer stumm schalten. Vielleicht klappt das ja sogar mit geschlossenem Browser? Könnte passieren, dass du heute früher Feierabend machen kannst.

4. Pausen machen

Alle 60 bis 90 Minuten braucht unser Kopf eine Pause von der Arbeit; das gilt vor allem, wenn wir uns konzentrieren müssen. Bewusste Unterbrechungen zur richtigen Zeit machen produktiv: Das Gehirn kann Kraft für die nächsten Aufgaben sammeln. Ein fixer Pausen-Stundenplan ist dafür übrigens wenig sinnvoll – Zwangsunterbrechungen stressen uns eher. Doch wenn der Kopf signalisiert, dass er jetzt gern mal kurz an die frische Luft möchte, sollten wir vielleicht auf ihn hören.

5. Resümee und Ausblick

Allzu oft wissen wir abends schon nicht mehr, was wir geleistet haben. Die eigenen kleinen Erfolge noch einmal Revue passieren zu lassen lohnt sich deshalb. Vielleicht notierst du dir eine kleine To-Do-Liste für den nächsten Tag. Der Vorteil: Wenn du das gemacht hast, dann musst du den Rest des Abends nicht mehr darüber nachdenken und am nächsten Tag startest du entspannter. Du hast schließlich einen Plan.

Weil Glück nicht auf Knopfdruck funktioniert, werden die Methoden nicht sofort für jeden gleichermaßen funktionieren. Doch der Versuch lohnt sich - und dranbleiben auch: Ein Experiment, das heute eher stresst, kann in einigen Monaten ein wunderbares Aha-Erlebnis auslösen. Probiere die Methoden ein wenig durch und schau, was für dich am besten funktioniert. Und dann mach dir einfach einen schönen Tag!

Themen in diesem Artikel