Krieg, Armut, Furcht, Anschläge, Wut - wie soll man das aushalten?

Ist Angst vor Terroranschlägen berechtigt? Es fühlt sich an, als hätte es nie mehr Bedrohung und Elend gegeben. Aber wie viel Angst ist angemessen?

Die Fußgängerzone in Hamburg-Ottensen ist kaum auszuhalten. Das liegt nicht an den Punks oder den Bettlern und auch nicht an den Kettengeschäften, die alles verdrängen. Großstadt, normal. Es liegt daran, dass sich auf den zwei-, dreihundert Metern bis zum Bahnhof Altona strategisch die jungen Leute verteilt haben, die einem mitten im Alltag ganz existenzielle, im Grunde unbeantwortbare Fragen stellen: Mögen Sie Tiere? Wären Sie bereit, zu Unrecht Verfolgten zu helfen? Wollen Sie, dass die Uno mehr für Flüchtlinge tun kann? Haben Sie von "Ärzte ohne Grenzen" gehört?
Gut, die letzte Frage ist einfach: Ja. Aber dann wird es sofort kompliziert: "Ich unterstütz die schon." Das klingt wie eine Ausrede, und warum muss man sich überhaupt rechtfertigen, im Gehen. Stehen bleiben darf man aber auch nicht. Im Gespräch fühlt man sich noch hilfloser, und am Ende unterschreibt man was und überweist 30 Euro im Monat und fühlt sich nicht besser – denn warum gerade dafür, es brauchen doch alle? Denen vom WWF geht es um die vom Aussterben bedrohten Tiere, denen von Amnesty International um die Hunderttausende zu Unrecht Verfolgten, denen vom UN-Flüchtlingshilfswerk um die Millionen Menschen, die weltweit auf der Flucht sind, mehr, als es jemals waren, sagen sie. Sie haben Klemmbretter und farbcodierte Jacken, und wenn man sie hinter sich gelassen hat, ist einem wieder klar: Die Welt ist so wahnsinnig schlecht, und du tust so wahnsinnig wenig dagegen.

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Wie soll man das eigentlich aushalten? Was kann man tun gegen die Angst, die einem die eigene Hilflosigkeit macht?

Die Ängstlichen haben die Welt erobert. Sie haben Parteien gegründet, Märsche veranstaltet und rumgebrüllt 

Es war keine stille Übernahme, sie war öffentlich und laut: Die Ängstlichen haben Aufmärsche veranstaltet, sie haben Parteien gegründet, Abermillionen von Facebook-Kommentaren geschrieben, Bürgerinitiativen ins Leben gerufen, rumgebrüllt. Sie haben die AfD mit 13 Prozent in den Bundestag gewählt, und sie haben zwei Dinge erreicht: erstens, dass jetzt Politiker bei jeder Gelegenheit sagen, man müsse "die Ängste der Menschen ernst nehmen". Heißt: die Angst vor unkontrollierter Zuwanderung, vor wirtschaftlichem und sozialem Abstieg, vor Bedeutungsverlust und davor, nicht mehr zu wissen, wer man ist, und wenn nein, warum nicht.

Holt euch eure Angst zurück!

Das Zweite, was sie erreicht haben, die "besorgten Bürger", ihre Parteien und ihre offenen und klammheimlichen Anfeuerer: Angst ist zwar überall und alle reden darüber, aber viele Ängste bleiben trotzdem ungehört. Wer aus seiner Angst nicht ganz konkrete Forderungen ableiten kann, braucht gar nicht erst den Mund aufzumachen. Denn was fordere ich, wenn ich zwar weiß, dass Deutschland nicht jedes Jahr eine Million Flüchtlinge aufnehmen kann, aber eine Obergrenze kann ich mir auch nicht vorstellen, weil ich mehr Angst vor Abschottung habe als vor Familiennachzug und Abschiebeaussetzungen? Was verlange ich, wenn der Erfolg der AfD zwar Angst macht, aber noch mehr gruselt mich die hilflose, ungeschickte Art, in der Politiker und Medien mit der Partei umgehen? Die Krachmacher, die sich beschweren, ihre Ängste würden nicht ernst genommen, obwohl diese Ängste überall Topthema sind, haben einem die eigene Angst kaputt gemacht. Denn mit denen möchte man nicht verwechselt werden. Man bleibt also allein mit seinen Ängsten. Und man kann ihnen nicht mehr trauen: Ist es normal, sich nicht vor einem Terroranschlag in Deutschland zu fürchten, sondern viel mehr davor, dass nach einer Untersuchung der EU-Kommission jeder zehnte Befragte in Europa findet, Sex ohne Einwilligung sei okay?

Seitdem mit Ängsten Politik gemacht wird, hört einem eigentlich keiner mehr zu, wenn einem Sachen Angst machen, die nicht leicht in Worte zu fassen sind. Darum wäre der erste Schritt, die Welt besser auszuhalten, vielleicht, sich das Recht auf Angst zurückzuholen. Indem man sich selbst gegenüber zugibt, dass man Angst hat. Man muss deshalb ja nicht gleich eine Partei gründen. Sondern sich eher fragen: Woher kommt die Angst, und hilft das, was ich bisher dagegen getan habe, irgendwie weiter? Und wenn nein, warum eigentlich nicht?

... aber richtet euch nicht in ihr ein 

Vom Angstforscher Borwin Bandelow stammt ein schöner, überraschender Satz: "Die Angst leitet uns elegant durchs Leben." Überraschend, weil an diesem "seelischen Tinnitus", wie die Autorin Jenni Roth den Zustand unserer diffusen Dauer-Angst nennt, eigentlich nichts elegant zu sein scheint. Schön, weil er erklärt, warum Angst auch sinnvoll ist: als eine Art Frühwarnsystem, das auf Gefahren und Grenzen der eigenen Belastbarkeit hinweist.

Natürlich müssen wir hier zwischen zwei Dingen unterscheiden. Dem schwer zu fassenden Gefühl einer, wie es der Soziologe Heinz Bude beschreibt, "Gesellschaft der Angst", und der individuellen Angst, die zu jedem Menschen gehört. Der Psychiater Peter Zwanzger, Ärztlicher Direktor am Inn-Salzach-Klinikum in Wasserburg, nennt Angst ein "Kontinuum", das uns durchs ganze Leben begleitet: Mal nimmt sie zu, mal wird sie weniger, und ob sie dabei die Schwelle zur Angsterkrankung überschreitet, hängt von verschiedenen Faktoren ab: von biologischen und genetischen Voreinstellungen, von ererbten Persönlichkeitsmerkmalen und von einschneidenden Lebensereignissen. Im Idealfall lernt ein Mensch beim Erwachsenwerden, mit seinen Ängsten umzugehen und sich von ihnen nicht überwältigen zu lassen: "Dann kann ich als Erwachsener auch einordnen", sagt Zwanzger, "dass der Terrorbedrohung eine statistische Wahrheit gegenübersteht: und zwar die, dass das Risiko vergleichsweise sehr gering ist."

Tatsächlich sind die Beispiele, was statistisch alles tausendfach wahrscheinlicher ist, als Opfer eines Terroranschlags zu werden, so zahlreich, dass sie einem selbst schon wieder Angst machen könnten: Die Badewanne ist gefährlicher, der Haushalt insgesamt eine einzige Todeszone, der Straßenverkehr sowieso, aber fast niemand meidet sein Badezimmer, und nur wenige die Autobahn.

Rein statistisch ist es wahrscheinlicher in der Badewanne zu verunglücken, als Opfer eines Anschlags zu werden 

Wie aber kann man sich einer irrationalen Angst stellen, wenn einem der Blick auf die Statistik nicht weiterhilft? Zwanzger sagt: "Die Angst kann dadurch gelöst oder gelöscht werden, dass ich erfahre, dass sie irrational ist." Die Psychiaterin und Angstforscherin Katharina Domschke von der Uniklinik Freiburg formuliert es so: "Gegen die Angst hilft nur, sich der Angst auszusetzen." Beim Einzelnen lässt sich das gut nachvollziehen: Die Therapeutin führt den Patienten, der sich vor Menschenmengen fürchtet, langsam an die Außenwelt heran. Wer aber nimmt eine ganze Gesellschaft an die Hand?

Manche folgen aus Angst denen, die versprechen, sie würden die Welt wieder so machen, wie sie früher nie war, alles wieder sicher, wieder deutsch. Andere finden eigene Wege, mit diesem seltsamen Dauer-Unbehagen fertigzuwerden. Sie ziehen sich zurück, machen es sich gemütlich und nennen es "Hygge" und versprechen einander, dass sie im Kuscheligen Kraft tanken, um die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Andere versenken sich in Fernsehserien: Es kann kein Zufall sein, dass wir im "Goldenen Zeitalter" des Fernsehens leben, mit einer ganzen Technologie, die nur dazu dient, uns stunden- oder tageweise wegzubeamen in fiktive Mittelalter- oder Zukunftswelten, die zwar auch schrecklich sind, aber: Hauptsache nicht unsere.

Aber danach ist alles wie immer, plus ein Flucht-Kater: Du hast die Welt verdrängt, aber sie ist immer noch da, du hast dich eingerichtet in deiner Angst, aber es ändert nichts. Ein Gefühl, das ich immer wieder habe, wenn von der Angst in der Gesellschaft die Rede ist, Angst vor Terror, vor Fremden, vor wirtschaftlichem Abstieg, ist einfach nur: Wut. Wut darauf, dass die Angst diktiert, wie wir leben, so unfroh und zaghaft, und zugleich so eingebildet und weltvergessen. Seit Jahren nehmen die Angsterkrankungen zu, und zwar in Europa und Nordamerika. Also dort, wo die Menschen objektiv sehr viel weniger Grund zur Angst haben als in weiten Teilen Asiens, Afrikas und Südamerikas. Die allermeisten Menschen auf der Welt haben gar nicht den Luxus, sich die Frage, ob und wie sie die Welt noch aushalten sollen, überhaupt zu stellen. Im Gegensatz zu ihnen leben wir vielleicht nicht in der besten aller möglichen Welten. Aber ganz bestimmt in der besten aller bisherigen.

Wir leben in der sichersten aller bisherigen Welten

Niemals, sagt der Berliner Risikoforscher Gerd Gigerenzer, war jemand in der Weltgeschichte sicherer als ein 7-jähriges Kind heute. Aber wir fahren dieses Kind trotzdem im SUV zur Schule, aus Angst, ein anderes SUV könnte es auf dem Zebrastreifen anfahren. Wir melden es in der Mandarin-AG an, aus Angst, es könnte die Zukunft verpassen. Wir geben ihm Globuli, aus Angst, die Pharmaindustrie könnte es vergiften. Wir finden immer was zum Davorfürchten, und sei es Brot oder Kuhmilch. Ganz ehrlich: Wer diese vergleichsweise sanfte, sichere Welt, in der wir leben, nicht aushält, hält gar nichts aus. Wer sich vor dieser Welt versteckt, versteckt sich in Wahrheit vor sich selbst. Die Wut führt aber zu nichts. Außer, dass sie auf mich selbst zurückfällt, weil ich plötzlich anfange, in alten, abstoßenden Kategorien wie Mut oder Feigheit zu denken.

Die Berliner Historikerin Bettina Hitzer vom Max-Planck-Institut für Bildungsforschung nennt die Art, wie eine Gesellschaft mit Angst umgeht, "Angstkultur". Es ist historisch eine relativ neue Entwicklung, erklärt sie, dass Ängste als etwas ganz Wichtiges, Grundsätzliches gesehen werden, gewissermaßen als ein Zugang "zu unserem authentischen Selbst": Ich empfinde Angst, und statt diese zu unterdrücken, weil man mich dann für feige halten könnte, rede ich darüber, denn das ist seit einigen Jahrzehnten unsere Angstkultur, vereinfacht gesagt: Wer Angst hat, hat recht.

Wir finden immer etwas zum Davorfürchten und sei es Brot oder Kuhmilch. Die meisten Menschen haben diesen Luxus nicht

Tatsächlich erinnere ich mich daran, dass schon in meiner Kindheit Anfang der 80er-Jahre viel von Angst die Rede war: vorm Atomkrieg, vor dem sauren Regen, vor Tschernobyl. Auch damals wurde mit Angst Politik gemacht. Ja, sagt Hitzer, aber mit einem wichtigen Unterschied. Damals sei die Angst nur die erste Stufe gewesen: "Sie warnt uns vor Gefahren, aber diese Gefahren müssen dann mit wissenschaftlichen Studien erforscht werden, um angemessen darauf zu reagieren." Heute hingegen reagieren die, die Politik mit der Angst machen, nicht mit der Forderung nach wissenschaftlichen Studien, sondern mit wütenden Tweets, Facebook-Nachrichten oder "Merkel, hau ab!"- und "Lügenpresse, halt die Fresse!"-Rufen.

Diese Vereinfachung stammt zwar nicht von der Historikerin, aber Bettina Hitzer sagt auch, dass es heute, was den Umgang mit der Angst angehe, möglicherweise an Eigenverantwortung fehle: Angst werde als etwas so Elementares, Authentisches gesehen, dass die Frage gar nicht mehr gestellt werde, ob man seine eigenen Ängste nicht auch infrage stellen könnte. "Die Angst erziehen", nennt sie das, und zwar so, dass man die Angst selbst als etwas Wandelbares, Beeinflussbares sieht. "In den Büchern von Astrid Lindgren", sagt Bettina Hitzer, "zum Beispiel in 'Mio, mein Mio', da geht es genau um diese Frage: Wie kann ich allein mit meiner Angst umgehen? Wie schaffe ich das, ohne gleich ein therapeutisches Gespräch führen zu müssen? Das ist etwas, was heute relativ wenig thematisiert wird."

Wir müssen die Welt nicht aushalten. Aber wir können sie ertragen

Und da ist sie wohl, die Frage aller Fragen, deren Antwort uns womöglich helfen würde, die Welt besser auszuhalten, weil sie uns helfen würde, uns selbst besser auszuhalten: Wie kann ich allein mit meiner Angst umgehen? Ohne nach jemandem zu rufen, der sie mir nimmt, ohne mich wegzubeamen oder einzumuckeln? Ist es möglich, so etwas wie eine Philosophie des Aushaltens für sich zu finden?

Der Hamburger Philosoph Jörg Bernardy hat ein wertvolles Buch für Jugendliche und Erwachsene geschrieben, das einem hilft, die Welt klarer zu sehen ("Philosophische Gedankensprünge", Beltz & Gelberg). Ja, sagt er, womöglich ist der Stoizismus die Antwort der Philosophie auf unsichere, ängstliche Zeiten. Eine philosophische Richtung, die ihre Wurzeln im antiken Griechenland hat und die lehrt, die Dinge zu ertragen, indem man eine andere innere Haltung zu ihnen findet.

Eigentlich geht es um das, was in ähnlicher Form auf viel zu vielen Kitschpostkarten steht, aber trotzdem stimmt: zu unterscheiden, welche Dinge man ändern kann, und welche nicht. Und dann die einen zu ändern und die anderen zu ertragen.

"Die schwierigste Übung ist dabei, die Realität der Welt so zu sehen, wie sie ist, mit einem neutralen, ehrlichen Blick", sagt Bernardy. "Früher war dieser neutrale Blick Gott vorbehalten, es ist im Grunde eine Errungenschaft des 17., 18. Jahrhunderts, dass Menschen selbst sich diesen neutralen Blick angeeignet haben. Der bedeutet nicht, die Welt ohne Mit­leid zu betrachten. Aber er erlaubt uns, uns von der Angst zu lösen, indem wir Leid und Elend identifizieren, das wir ändern könnten. Und wenn wir da aktiv werden, wo wir aktiv werden können, tun wir etwas gegen unsere Angst."

Wie aber hilft einem der Stoizismus gegen dieses klamme Gefühl der Dünnhäutigkeit?

Sich die eigene Verletzlichkeit einzugestehen, ist der Schlüssel dazu, die Welt zu ertragen, sagt Bernardy: "Wenn man sich so sehen und akzeptieren kann, wie man ist, nämlich verletzbar und in seinen Möglichkeiten beschränkt, dann kann man auch die Welt so sehen und so akzeptieren, wie sie ist – unvollkommen, oft schrecklich, aber eben auch nicht durch uns allein zu ändern." Das Gefühl, die Welt nicht aushalten zu können, ist ein Gefühl von Unfreiheit und Ohnmacht. "Aber Freiheit besteht darin, dass wir erkennen, dass wir zwar selbstbestimmt sind, aber zu­ gleich auf andere angewiesen. Ich kann zwar mit anderen zusammen im Rahmen meiner Möglichkeiten etwas tun, aber ich selbst bin eingeschränkt."

Aber dieses Gefühl, dass es so viel Schreckliches in der Welt gibt, dass man im Grunde gar nichts tun kann ... "Mitleid", sagt der Philosoph, "kann einen in die Irre führen. Man muss abwägen und klar erkennen: Welchen Handlungsspielraum habe ich überhaupt? Wo kann ich was tun? Und das fängt in den ganz alltäglichen Beziehungen zu anderen Menschen an, nicht damit, dass ich mich seelisch verausgabe, weil ich das Leid von Millionen am anderen Ende der Welt nicht aushalte. Es gilt abzuwägen zwischen Vernunft und Gefühl."

Wir können etwas gegen das Gefühl von Ohnmacht tun, aber nicht allein

Unser Ziel müsste also sein, eine Einstellung zu finden, bei der man sich der eigenen Grenzen bewusst ist, aber auch der eigenen Verletzbarkeit und Vergänglichkeit. Ich kann nicht alle Probleme lösen, ich kann allein nicht mal ein Problem in meinem Stadtteil lösen, aber mir (und der Welt) geht es besser, wenn ich ein kleines bisschen tue.

Diese Einstellung würde auch helfen, mit den Ängsten vor Terror und Elend umzugehen. Nicht im Sinne von: Was passiert, passiert, kann man eh nichts machen. Sondern im Sinne von: Es liegt nicht in meiner Hand, ich habe keinen Einfluss auf die Wurzeln des Terrors, auf das internationale Wirtschaftssystem oder die Nuklearforschung in Nordkorea. Ich kann daran nichts ändern. Ich kann aber meinen eigenen Weg finden, mit den Dingen umzugehen. Es geht im Grunde darum, als Gesellschaft und als Individuum im Umgang mit der Welt und ihren Bedrohungen erwachsen zu werden: nicht darauf zu warten, dass eine übergeordnete Instanz kommt und einen wieder gut zudeckt, sondern selber zu erkennen, was uns guttut.

Was immer hilft, die Balance zu finden: zwischen Hinschauen und Abwenden; Rausgehen und Rückzug; Verdrängen und Sich­ Einmischen. Wenn wir diese Balance finden, können wir die Welt aushalten und erhobenen Hauptes durch die Fußgängerzone gehen und sagen: Danke, ich tu, was ich kann. 

BRIGITTE 26 / 2017

Wer hier schreibt:

Till Raether
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