11 Faktoren für deinen Glücks-Check

Kleine Durchhänger sind normal. Wichtig ist, dass du in deinem Leben wirklich glücklich bist. Klär' mit diesen 11 Punkten deine persönliche Glücks-Bilanz!

1. Kannst du den Moment genießen?

Auch wenn der Aspekt Achtsamkeit gerade etwas überstrapaziert wird, er hat seine Berechtigung. Denn im Hier und Jetzt zu leben ist wichtig für die persönliche Zufriedenheit. To-Do: Dem Moment soll mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden. Weg vom Multitasking, weg vom inneren Autopiloten, raus aus dem Gedankenkarussell. Das Ziel ist es, mehr Gelassenheit zu entwickeln – so können wir die Kleinigkeiten des Lebens auch genießen und hetzen nicht nur unter Druck von A nach B.

2. Denkst du oft an etwas Schönes?

Dass uns negative Grübeleien runterziehen, ist klar. Du bist, was du denkst! Überprüfe mal dein inneres Beurteilungssystem für aktuelle Situationen. Das berühmte Glas und sein Füllzustand ist dafür ein gutes Beispiel. Tipp: Wenn du häufig an schöne Situationen denkst, schlägt sich das sofort auf deinen aktuellen Gefühlszustand nieder. Mit der Zeit kannst du dann diese positiven Gefühle ganz automatisch abrufen und du wirst insgesamt glücklicher.

3. Bewegst du dich?

Zahlreiche Studien beweisen, dass Bewegung gegen Depressionen hilft. Es muss kein täglicher Marathonlauf sein, 20 Minuten Sport, zweimal in der Woche, reichen schon aus, um sich besser zu fühlen. Die dabei ausgeschütteten Endorphine sorgen für bessere Laune, der Körper baut außerdem das Stresshormon Cortisol ab. Wenn du dich also regelmäßig – am besten gemeinsam mit Freunden – bewegst, tust du schon eine Menge für dein Glückskonto.

4. Hast du Hobbys?

Machst du regelmäßig etwas, was dir richtig Spaß macht und dich entspannt? Wichtig für das innere Gleichgewicht ist die Work-Life-Balance. Und damit die stimmt, braucht man als Ausgleich zur Pflichterfüllung ein Hobby. Am besten eins, für das du richtig brennst. Denn dann schaltet das Gehirn am ehesten auf Entspannung und du schaltest ab.

5. Hast du gute Freunde?

Extrem wichtig für unser Leben sind gute Freunde. Studien beweisen, dass Einsamkeit negative Auswirkungen auf die Gesundheit und die Lebenserwartung hat. Die glücklichsten Menschen denken mehr an andere als an sich selbst. Regelmäßiges Herz-Ausschütten bei der Freundin, das Gefühl, das wir uns auf jemanden verlassen können und wir nicht alleine sind, macht uns auf die Dauer einfach zufriedener.

6. Schläfst du gut?

Eine Studie der Columbia University in New York mit 16.000 Teilnehmern hat ergeben: Wer früh ins Bett geht, leidet seltener an Depressionen. Ausreichend schlafen ist ebenfalls entscheidend für die Glücksbilanz: Bei acht Stunden Schlaf pro Nacht sind Depressionen deutlich unwahrscheinlicher, als bei fünf. Und wer morgens sein Bett macht, hat dann wirklich alles richtig gemacht. Es ist nämlich erwiesen, dass Menschen, die ihr Bett machen, glücklicher sind, als Menschen, die das nicht tun.

7. Bist du oft genug draußen in der Natur?

Raus an die frische Luft, raus ins Grüne – gelingt dir das wirklich regelmäßig? Forscher der University of Exeter begleiteten 18 Jahre lang das Leben von 10.000 Menschen. Ergebnis der Dokumentation: Wer in der Nähe eines Parks oder anderer Grünflächen lebt, ist wesentlich glücklicher, als Menschen, die nur von Hochhäusern umgeben sind.

8. Vergleichst du dich?

Schon der Philosoph Sören Kierkegaard, Urvater der Existenzphilosophie, wusste: "Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit". Bleib bei dir, versuche, zufrieden zu sein, und lass dich durch andere nicht zu einem 'höher, schneller, weiter' treiben. Vor allem nicht in materieller Hinsicht.

9. Küsst du genug?

Knutschen macht einfach glücklich. Das weiß am besten die "Philematologie", die Wissenschaft vom Küssen. Im Gehirn werden beim Küssen die Zentren für Riechen, Schmecken, Gefühl und Erinnerung angeregt. Ein inniger Kuss schüttet so viel Glückshormone aus wie der Verzehr von 25 Gramm Schokolade. Er hält uns gesund, indem er das Immunsystem anregt, Stress abbaut und uns so insgesamt länger leben lässt.

10. Magst du deinen Job?

Einen Großteil des Tages verbringen wir an unserem Arbeitsplatz. Nicht nur, weil wir Geld verdienen wollen. Der Beruf gibt unserem Leben Sinn und steht in einem engen Zusammenhang mit unserem persönlichen Glück. Wer im Arbeitsleben Glück sucht, sollte einer Tätigkeit nachgehen, die ihn befriedigt und begeistert. Wichtig ist natürlich auch die Work-Life-Balance, denn wenn Familie, Freunde, Gesundheit unter zu viel Arbeit leiden, kann uns die Arbeit langfristig krank machen. Wer keinen Job mit Sinnerfüllung hat, kann die auch im Ehrenamt suchen.

11. Lebst du gesund?

Die wohl älteste aller Glücksstudien stammt aus Harvard. Seit 1937 wurden in einer Langzeitstudie regelmäßig 268 Menschen befragt und untersucht. Das Ergebnis: Gesund essen, nicht rauchen, wenig Alkohol trinken und in einer stabilen Beziehung zu leben sind die Grundpfeiler eines glücklichen Lebens. Denn so reagiert der Körper auf schlechtes Essen: Der Magen-Darm-Trakt sendet Signale direkt in die Gefühlszentren des Gehirns, er ist durchzogen von einem komplexen Nervengeflecht. Das Immunsystem reagiert ebenfalls direkt aufs Essen, ist verantwortlich für Krankheit und Gesundheit – und somit für unser direkt empfundenes Glück. Und nicht zuletzt könnten sogar Bakterien, die im Darm bei der Verwertung der Kost helfen, für Glück oder Unglück mitverantwortlich sein.

Text: saro

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