Dein Hund tut manchmal komische Dinge? Das hat es zu bedeuten!

In Aas wälzen, im Kreis drehen, Kopf schief halten ... Unser Vierbeiner geht manchmal seltsame Wege. Wir erklären sieben typische Hunde-Phänomene.

Der Hund flippt bei Schnee aus

In der Hinsicht sind Hunde wie kleine Kinder: Schnee ist halt einfach geil! Diese Fluffigkeit, das Kühle und so viele kleine Flöckchen in der Luft, dass man sich gar nicht entscheiden kann, welches man zuerst schnappen soll! Außerdem ist Schnee hierzulande nicht gerade Alltag. Warum also nicht KOMPLETT durchdrehen? Die Schneefreude bei Hunden könnte aber auch evolutionsbedingt sein, denn für Wölfe bedeutet Schnee ein leckeres Abendessen. Warum? Weil sie darin super Spuren lesen und die geschwächten Pflanzenfresser schneller fangen können.

Eine ganz besondere Persönlichkeit: So begeistert die DJ-Oma ihr Publikum

Er wälzt sich gerne in Aas

Also die Begeisterung für Schnee mögen wir ja mit Hunden teilen. Warum sie sich zum Teufel gerne in toten Tiere wälzen, ist uns aber schleierhaft. Experten gehen davon aus, dass dies ein Urinstinkt ist, um ihren Eigengeruch zu überdecken. Denn so können sich Tiere vor Feinden schützen.

Er frisst Gras

Yammi! Soll das etwa schmecken? Vielleicht, aber hauptsächlich wollen Hunde damit Magen-Darm-Probleme bekämpfen. Die darin enthaltenen Ballaststoffe regen die Verdauung an, und manche Hunde können sich von Gras erbrechen, wenn sie scharfe Kanten (etwa von Knochen) im Magen haben.

Er gähnt, wenn Frauchen gähnt

Wir Menschen lassen uns ja auch gerne mal von Gähnen anstecken – aber bei Hunden ist das irgendwie noch tausend mal drolliger. Tatsächlich sind sie gar nicht unbedingt müde, sondern zeigen durchs Gähnen ihre Empathie. Studien haben gezeigt, dass Hunde auch in anderen Bereichen unser Verhalten oder unsere Gefühle übernehmen. So können sie zum Beispiel aggressiv werden, wenn wir es sind.

Er hält den Kopf schräg, wenn er ein Geräusch hört

Es ist einfach zu niedlich, wenn der Vierbeiner den Kopf so verwundert zur Seite kippt.  Experten erklären dieses Phänomen so, dass Hunde in einer schiefen Kopflage Geräusche besser orten können. Eine andere Intepretation: Da die Schnauze im Weg ist, wenn der Hund geradeaus schaut, hält er seinen Kopf schräg, wenn er etwas Seltsames hört - um besser zu erkennen, was es ist.

Er hört einfach nicht auf, deine Freunde zu beschnüffeln

Manchmal ist es etwas unangenehm, wenn Hasso es mal wieder nicht lassen kann, die Freunde wirklich ÜBERALL abzuschnüffeln. Wissenschaftler haben Hunde an einen Gehirnscanner angeschlossen und herausgefunden, dass der Geruch von bekannten Personen (natürlich auch von Frauchen) von ihnen als Belohnung empfunden werden. Klingt also wie eine gute Droge!

Bei dem Wort „Gassi“ dreht er komplett durch

Ja klar, weil er es kennt und sich freut wie Bolle! Bestimmte Rassen wie zum Beispiel der Border Collie können sogar mehrere hundert Wörter lernen! Sie verknüpfen das Wort mit dem, was dabei passiert. Sagt Frauchen also ständig „Gassi“ und nimmt die Leine, ist die Sache für den Hund irgendwann klar.

Er dreht sich im Kreis, bevor er sich hinlegt

Dafür gibt es mehrere Erklärungen. Eine davon ist, dass das Drehen ein Urinstinkt ist. Der Wolf dreht sich nämlich, um störendes Gras plattzudrücken und die Umgebung nach Steinen abzusuchen, bevor er sich hinlegt. Eigentlich ziemlich clever ...

as
Themen in diesem Artikel