So erlebst du den produktivsten Tag aller Zeiten!

Manche Menschen scheinen einfach produktiver zu sein als andere. Sie schaffen mehr, sind entspannter und effektiver. Doch wie machen sie das? Wir verraten es dir.

Es gibt Tage, an denen du dich fühlst wie ein Hamster im Laufrad: Du tust und machst, aber die offenen Punkte auf deiner To-Do-Liste werden trotzdem nicht weniger. Und dann gibt es diese Tage, an denen du regelrecht durch deine anstehenden Aufgaben fliegst und mit spielerischer Leichtigkeit einen Punkt nach dem nächsten abhakst. Das sind die besten Tage! Die gute Nachricht: Mit diesen 5 Tipps sehen ab jetzt alle deine Tage so aus. Denn mit ihnen erlebst du den produktivsten Tag aller Zeiten.

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1. Schreib dir eine Liste

Zugegeben: Dieser Trick ist nicht besonders neu und du hast ihn sicherlich auch schon hundert Mal gehört. Aber er ist wahnsinnig wirkungsvoll! Also: Hör auf, dir zusammenhangslos Post-its in deine Wohnung zu kleben und zu hoffen, dass du so alles im Blick behältst. Es gibt viel effektivere Wege, deine Aufgaben und deine Zeit zu managen, bei denen dir garantiert nichts durchrutscht.

Unser liebstes Tool ist das Bullet Journal. Dieser Notizbuch-Trick braucht ein bisschen Übung und ein wenig Zeit, funktioniert dann aber reibungslos. Das liegt vor allem daran, dass du dir nicht nur aufschreibst, was du zu tun hast, sondern auch, bis wann es erledigt sein soll. Wetten, dass du danach nie wieder ohne leben möchtest? Schließlich geht nichts über das unheimlich befriedigende Gefühl, ein To-Do nach dem nächsten wegzukreuzen und zu sehen, wie gut du alles im Griff hast.

2. Bleib bei deiner Planung realistisch

Die beste Liste nützt dir aber nichts, wenn du dich vollkommen mit den anstehenden Aufgaben überforderst. Anstatt also wahre Wunder zu erwarten und zu hoffen, dass sich die notwendigen zusätzlichen Stunden noch irgendwann im Laufe des Tages auftun werden, plane lieber so, dass du die Aufgaben, die du dir für einen Tag vornimmst, auch wirklich schaffen kannst.

Setze Prioritäten und überlege, was wirklich an welchem Tag erledigt sein muss und verschiebe alles andere auf den nächsten Tag oder die nächste Woche. Auch hier ist das Bullet Journal eine große Hilfe. Nachdem du dir eine Liste aller Aufgaben für die Woche erstellt hast, kannst du diese auf die kommenden Tage aufteilen. Was du nicht geschafft hast, kannst du mit einem kleinen Pfeil auf den nächsten Tag verschieben. So geht es nicht unter und kann dann erledigt werden, wenn Zeit dafür ist.

Was übrigens auch dazu gehört: Nimm bewusst Pausen und plane sie fest mit ein. Drei bis fünf Minuten alle 90 Minuten sind ein Muss. Nur dann kannst du danach wieder mit voller Kraft weiterarbeiten. Das Gleiche gilt für den Schlaf: Er sollte auf deiner Prioritätenliste immer ziemlich weit oben stehen. Denn wer nicht ausgeschlafen ist, schafft auch nichts.

3. Erledige immer nur eine Aufgabe zur Zeit

Obwohl es längst widerlegt ist, glauben viele von uns noch immer ganz fest an die Idee des Multitaskings und an die Magie, verschiedene Dinge zur gleichen Zeit tun zu können. Auch hier heißt es aber, realistisch sein: Multitasking ist nicht möglich! Natürlich wäre es toll, wenn du die Wäsche bügeln könntest, während auf dem Herd das Mittagessen für den nächsten Tag vorgekocht wird und du mit deiner Mutter telefonierst und die neuste Folge deiner Lieblingsserie schaust. Aber es geht einfach nicht!

Jedenfalls nicht, ohne dass mindestens eine Sache dabei zu kurz kommt. Du bist unkonzentriert, hörst deiner Mutter nicht richtig zu, musst die Folge anschließend sowieso nochmal gucken und im schlimmsten Fall kocht dir das Essen auf dem Herd über und du musst den auch noch sauber machen. Wenn du realistisch planst (siehe Punkt 2), kannst du dir deine Zeit so einteilen, dass du alles nacheinander erledigst - und allem die volle Aufmerksamkeit schenken kannst.

4. Leg das Handy zur Seite und hör auf zu scrollen

Das schlimmste Multitasking, das wir unserem Gehirn jeden Tag abfordern, ist das kontinuierliche Schielen auf einen Newsfeed, eine Timeline oder einen WhatsApp-Chatverlauf. Wenn du permanent liest, schreibst, likest und scrollst, hast du weniger Kapazitäten für die vielen anderen Aufgaben, die jeden Tag anstehen. Und: Alles dauert länger!

Denn jedes Mal, wenn du das Handy zur Hand genommen und auf eine Nachricht geantwortet, etwas geliked, kommentiert oder geteilt hast, musst du dich danach wieder neu in das eindenken, was du davor eigentlich getan hast. Das kostet Zeit. Und damit noch nicht genug. Denn aus dem „Ich schau mal schnell, was Jule geschrieben hat!“, wird schnell ein 20-minütiges Surfen durch Facebook, Instagram und Co. – und ehe man sich versieht, schaut man Tier- und Babyvideos bei YouTube an - und der Tag ist gelaufen.

Deshalb: Bewusst das Handy aus der Hand legen und dafür später mal eine halbe Stunde einplanen, in der du anschaust, was den Tag über online passiert ist. Aber am besten nicht direkt vorm Schlafen, denn Smartphones stören unsere Nachtruhe. Übrigens: Wenn es mit dem Smartphone-Entzug alleine nicht klappen will, kannst du dir Unterstützung von einer App holen, die dich dafür belohnt, dass du nicht zum Handy greifst. Die bekannteste Anwendung dieser Art ist die preisgekrönte App „Apple Tree“.

5. Bereite dich besser vor

Verschiebe nicht alles auf die letzte Minute: Wenn du etwas vorbereiten kannst, dann tu es einfach. Mit Meal Prep das Essen für die ganze Woche vorbereiten, am Samstag schon alles einkaufen, was du in den nächsten Tagen brauchen könntest, am Abend die Kleidung für den nächsten Tag rauslegen (und das nicht auf den Moment verschieben, in dem du ohne den ersten Kaffee am Morgen noch nicht mal klar denken kannst), die Handtasche gleich nach dem Nachhause kommen für den nächsten Tag packen, das Gepäck für den Wochenend-Ausflug im Laufe der Woche bereitlegen, wenn du Zeit und Muße dafür hast, oder das Frühstück für den nächsten Tag schon am Abend vorher zubereiten und die Overnight Oats über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen.

Es gibt viele Möglichkeiten, durch eine gute Vorbereitung Zeit zu sparen und effektiver zu werden. Sei kreativ und behalte deine To-Dos im Blick. Im Laufe der Zeit werden dir immer mehr Möglichkeiten auffallen.

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