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Persönliche Entwicklung Die eine Frage, die uns wirklich weiterbringt

Die wichtigste Frage deines Lebens: Kopf einer Frau
© Max4e Photo / Shutterstock
Was wir uns wünschen? Das wissen die meisten von uns wahrscheinlich, doch dieses Wissen bringt uns oft nicht weiter. Doch mit einer einzigen Frage können wir einen echten Unterschied machen. 

Unsere Wünsche und Träume sind so individuell wie unsere Fingerabdrücke und doch ähneln sie sich auch oft: Glück, Gesundheit, Liebe, ein erfülltes Leben. Das machen, was wir lieben. Mit den Menschen zusammensein, die uns am Herzen liegen. Und obwohl wir scheinbar eine genaue Vorstellung davon haben, wie ein perfektes Leben abläuft, finden wir uns immer wieder an unsicheren Punkten wieder. An Punkten, an denen wir uns entscheiden müssen – ob wir wollen, oder nicht.

Der Autor und Blogger Mark Manson weiß, was dann weiterhelfen kann. Seine Website trägt den Untertitel "Life Advice That Doesn't Suck", zu Deutsch: "Ratschläge fürs Leben, die nicht nerven". Klingt vielversprechend – und ist erfrischend anders. Dort beschäftigt er sich auch mit der "wichtigsten Frage des Lebens". 

Laut Manson sollten wir uns nicht fragen, was wir wirklich wollen, sondern: "Welchen Schmerz will ich ertragen?" Denn woran wir nur höchst selten denken: Egal, was wir uns im Leben wünschen – geschenkt wird es uns meistens nicht. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass wir uns für das, was wir wollen, anstrengen müssen. Und das geht oft nicht ohne Schmerzen, egal, welcher Art sie sein mögen. 

So würden wir beispielsweise alle "großartigen Sex und eine wunderbare Beziehung" wollen. Dass dazu aber auch Trennungsschmerz, unangenehme Kennenlern-Phasen, Streitigkeiten und Alleinsein gehören, daran denken nur die wenigsten. Weil wir in den sozialen Medien immer nur die fertigen Ergebnisse und Erfolge präsentiert bekommen, vergessen wir, dass auch das beste Sixpack nicht ohne hartes Workout zustande kommt. 

Und weil Schmerz, Trauer und harte Arbeit abschreckend sind, werden wir bequem. So bequem, bis wir irgendwann an einen Punkt kommen, an dem wir uns fragen: "Und das war's jetzt? Mehr hält das Leben für uns nicht bereit?" Doch, das tut es, sagt Manson. Aber wir müssen etwas dafür tun und bereit sein, Schmerzen auszuhalten. Dabei geht es nicht darum, wer den härtesten Kampf führt – sondern darum, dass wir mit unserer persönlichen Entwicklung zufrieden sein können. 

Verwendete Medien: markmanson.net, mymonk.de


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