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Du möchtest glücklicher sein? Dann stell dir jeden Tag nur eine Frage

Diese Frage solltest du dir jeden Tag stellen
© Antonio Guillem / Shutterstock
Glücklich sein ist Glückssache? Vielleicht ein bisschen, aber sicherlich nicht nur: Ein Stück weit können wir Zufriedenheit nämlich lernen – zum Beispiel mithilfe einer ganz einfachen Frage.

Glücklich sein ist gar nicht so einfach! Ständig müssen wir irgendwelche Dinge tun, auf die wir keine Lust haben. Nie erscheint die Fee, die uns unsere Wünsche erfüllt. Und dann kommen auch noch immer wieder fiese Schicksalsschläge dazwischen, die uns komplett aus der Bahn werfen. Tja, das Leben ist eben wirklich nicht leicht. Umso wichtiger, dass wir lernen, uns selbst zu helfen und so glücklich und positiv eingestellt wie möglich zu sein. Und die gute Nachricht dabei ist: Zufriedenheit und Optimismus sind weder angeboren noch Zufall, sondern in erster Linie Übungssache.

Warum wir uns oft auf das Negative konzentrieren

Wie glücklich wir uns fühlen, hängt in hohem Maße von unserer Wahrnehmung ab. Natürlich spielen dabei äußere Faktoren wie Wohlstand, sozialer Status, Erfolg, Aussehen oder das Wetter eine Rolle, schließlich sind das ja die Dinge, die wir wahrnehmen. Allerdings haben wir die Wahl, wie wir sie betrachten, gewichten und einordnen: Stellen wir das in den Vordergrund, was uns stört bzw. fehlt? Oder das, womit wir zufrieden sind bzw. was wir haben? 

Viele Menschen neigen dazu, sich auf das zu konzentrieren, was sie stört, und glauben, nur glücklich werden zu können, indem sie etwas ändern. Das ist gar nicht verwerflich! Es ist einfach in uns drin, dass wir Gefahren und Schwachpunkten mehr Aufmerksamkeit schenken als allem, was gut läuft (mehr dazu erfährst du in unserem Artikel über die "Bing-Theorie"). Und es spricht ja auch nichts dagegen, sich Ziele zu setzen und im Leben "vorankommen" zu wollen (wohin auch immer die Reise gehen soll ...). Aber wenn wir nicht aufpassen und uns immer nur auf unsere Ziele und Wünsche konzentrieren, verlieren wir früher oder später die Motivation, weil wir verlernen, glücklich zu sein. Doch um das zu verhindern, kann eine einfache Frage sehr gut helfen.

Diese Frage solltest du dir jeden Tag stellen

Da wir unsere Aufmerksamkeit durch unseren natürlichen Impuls eher auf das Bedrohliche oder Mängel richten, können wir ein Gleichgewicht in unserer Wahrnehmung nur herstellen, indem wir uns gezielt das Positive vor Augen führen – und das sollten wir nach Möglichkeit jeden Tag tun. Am besten funktioniert das mit der einfachen Frage:

  • Wofür bin ich dankbar?

Egal ob unsere Antworten kleine Dinge sind wie "das leckere Kartoffelgratin von heute Mittag" oder "dass ich mein Bad geputzt habe und es jetzt so schön sauber ist" oder große Sachen wie "dass ich gesund bin" oder "dass ich meine Mama habe, die immer für mich da ist" – indem wir uns diese Frage stellen, rücken wir unweigerlich das Schöne in den Vordergrund und das, was wir haben. Was wir erreichen wollen und uns wünschen, blenden wir dagegen für einen erholsamen Moment des Glücks einfach mal aus. 

Das Beste daran: Wenn wir uns diese Frage wirklich konsequent jeden Tag stellen (und beantworten), bemerken wir nicht nur im jeweiligen Moment, dass es etwas Positives in unserem Leben gibt und fühlen uns glücklich, sondern trainieren unser Gehirn auch, von selbst öfter das Positive einer Situation zu sehen, und werden sogar langfristig zufriedener und optimistischer. Und irgendwann erscheint uns das Leben dann plötzlich gar nicht mehr so schwer ...😉


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