6 Dinge, die selbstbewussten Menschen helfen – anderen aber nicht

Dein Selbstbewusstsein lässt eher zu wünschen übrig? Schade! Dann wirst du mit diesen sechs Dingen vermutlich nicht allzu viel anfangen können ...

Ein gesundes Selbstbewusstsein wird zwar (leider?) den wenigsten in die Wiege gelegt – doch die meisten stellen früher oder später fest, dass es ohne irgendwie nicht geht. Ohne Selbstbewusstsein ist es z. B. schwer bis unmöglich, den eigenen Weg zu gehen. Ohne Selbstbewusstsein ist es schwer bis unmöglich, langfristig glückliche Beziehungen zu führen. Ohne Selbstbewusstsein ist es schwer bis unmöglich, sich nach einem Tiefpunkt im Leben wieder aufzurappeln. Und ohne Selbstbewusstsein ist es schwer bis unmöglich, folgende Dinge positiv zu sehen und für sich zu nutzen ...

Selbstbewusste Sprache: Frau in roter Kleidung

6 Dinge, die oft nur selbstbewussten Menschen wirklich helfen

1. Ratschläge

Gute Ratschläge zu geben, ist alles andere als leicht – doch sie wertzuschätzen und anzunehmen, kann ebenso tricky sein. Manche Menschen sind nämlich so von der Unlösbarkeit ihrer Probleme überzeugt, dass sie gar nicht in der Lage sind, Hilfe von außen überhaupt als solche zu erkennen. Andere wiederum sind zu stolz, auf Ratschläge einzugehen. Wer jedoch über genügend Selbstbewusstsein verfügt, kann sich eingestehen, dass niemand alles immer alleine schafft. Außerdem wissen selbstbewusste Menschen, dass ihre Sichtweise nur eine von ganz vielen möglichen ist und dass sie jede andere Perspektive nur bereichert. 

2. Kritik

Viele Leute fühlen sich von Kritik angegriffen oder herabgesetzt – doch selbstbewusste Menschen sind für konstruktive Kritik stets dankbar. Sie wissen, dass sie wie alle anderen sowohl Stärken als auch Schwächen haben und ihre eigenen Verbesserungspotenziale nicht immer klar sehen. Konstruktive Kritik nehmen sie an wie einen Ratschlag und machen daraus das Beste. Unfaire oder schlecht geäußerte Kritik nehmen sie sich dagegen nicht zu Herzen, weil sie sie als solche erkennen und wissen: Beleidigungen und Anfeindungen verraten mehr über die Person, die sie ausspricht, als über den Angegriffenen. 

3. Eine ehrliche Entschuldigung

Nach einer Entschuldigung fühlen sich oft vor allem diejenigen besser, die sich entschuldigt haben. Bei den um Entschuldigung Gebetenen bleibt dagegen häufig ein Gefühl von Ungerechtigkeit oder sogar ein Rachebedürfnis zurück. Selbstbewusste Menschen tun sich leichter damit zu verzeihen, weil ihnen erstens klar ist, dass sie auch nicht immer jeden so behandeln, wie der es sich vielleicht wünscht. Und weil sie zweitens nicht den Drang haben, sich gegenüber anderen zu behaupten und zu beweisen. Eine ehrlich gemeinte Entschuldigung können sie daher problemlos annehmen.  

4. Selbstzweifel

Selbstzweifel sind eine schwierige Angelegenheit! Manche verlieren sich darin, kommen von einer Unzulänglichkeit zur nächsten und sind am Ende davon überzeugt, dass sie zu nichts zu gebrauchen sind. Selbstbewusste Menschen nutzen gesunde Selbstzweifel dagegen, um ihre Wahrnehmung, Gewohnheiten und Entscheidungen zu hinterfragen und gegebenenfalls zu optimieren. Bei unsicheren Menschen führen Selbstzweifel oft zu Ohnmachtsgefühlen, bei selbstbewussten Menschen stoßen sie positive Veränderungen und Entwicklungen an.

5. Ein ernst gemeintes Kompliment

Komplimente gehen bei vielen zum einen Ohr rein und kommen auf der anderen Seite wieder heraus, ohne auf dem Weg etwas wirklich Gutes bewirkt zu haben. Manche Leute sind sogar irritiert oder verunsichert, wenn man ihnen ein Kompliment macht, weil sie dahinter eine versteckte böse Absicht vermuten. Selbstbewusste Menschen können Komplimente dagegen nicht nur annehmen, sondern fühlen sich dadurch auch bestätigt, motiviert und wertgeschätzt – so wie es sein sollte!

6. Niederlagen und Scheitern

Scheitern? Für viele ein Zeichen von Versagen und Unzulänglichkeit. Nicht aber für selbstbewusste Menschen! Für sie ist Scheitern ein Grund, stolz auf sich zu sein – schließlich haben sie den Mut aufgebracht, etwas zu wagen. Selbstbewusste Menschen wissen, dass wir an unseren Erfahrungen und Niederlagen wachsen und dass unser ganzes Leben letztlich ein einziges großes Experiment ist, bei dem wir immer wieder an unsere Grenzen stoßen, sie neu definieren – und hier und da natürlich auch mal überwinden. 

sus
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