Dieses eine Wort verwenden emotional intelligente Menschen nur selten

Ob jemand emotional intelligent ist, kannst du an der Wortwahl erkennen. Emotional intelligente Menschen scheinen ein Wort nämlich deutlich seltener zu benutzen ...

Die emotionale Intelligenz bestimmt unsere Beziehungen. Kannst du dich gut in Menschen hineinversetzen? Verstehst du es, deine eigenen Gefühle einzuordnen? Und kannst du mit beiden – deinen und fremden – Emotionen gut umgehen? Das alles spricht für eine ausgeprägte emotionale Intelligenz. Der sogenannte EQ hat in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen. Kein Wunder: Im Sozialleben ist er deutlich von Vorteil. Nun haben Forscher jedoch herausgefunden, dass du auch in der Berufswelt von emotionaler Intelligenz profitierst. 

Emotional intelligente Menschen sprechen weniger über sich

Besonders spannend ist aber der Grund für den Erfolg emotional intelligenter Menschen – genauer gesagt ein Wort, dass sie nicht benutzen, wie das Forbes Magazin schreibt.

Es geht um das Wort "Ich“, genauer gesagt die Formulierungen "Ich finde“, "Ich mag“, "Ich mache“, die emotional intelligente Menschen im Berufsalltag vermeiden.

Hä? Wir haben doch jahrelang gelernt, Ich-Botschaften zu senden, Menschen nicht anzugreifen und ihnen zu helfen, indem wir ihnen Einblick in unsere eigene Gefühls- und Erfahrungswelt geben. Keine Sorge, daran ist auch nichts falsch. Es geht hierbei darum, die Formulierung im beruflichen Kontext zu betrachten.

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Emotional Intelligente können besser empathisch zuhören

Autor Mark Murphy berichtet in seinem Artikel von seiner Untersuchung zum Thema "Wie du Vertrauen am Arbeitsplatz aufbaust“. Und er stellte fest, dass das sogenannte "empathische Zuhören“ oft falsch verstanden würde.

So antworten viele Menschen auf Problemgespräche mit Ratschlägen, die darin wurzeln, die Problematik aus ihrer Perspektive zu betrachten. Genau das sei aber der falsche Ansatz. Denn er würde im Gegenüber negative Gefühle auslösen – schließlich vermitteln wir auf diese Weise unterbewusst, wir wüssten besser, was für den Anderen gut sei. Stattdessen sollten wir uns viel mehr auf unser Gegenüber konzentrieren und uns nicht so wichtig nehmen, dass unsere Ratschläge und Erfahrungen in den Mittelpunkt des Gesprächs rücken.

"Du" statt "Ich"

In vielen Fällen will das Gegenüber in schwierigen Situationen zunächst aber gar keine Ratschläge. Er oder sie will nicht wissen, wie wir – vermeintlich besser – mit dem Problem umgehen würden. Sondern einfach nur Dampf ablassen, Gehör finden, sich verstanden fühlen. Klingt eigentlich einleuchtend.

Emotional intelligente Menschen versetzen sich viel öfter in das Gegenüber hinein und das ist es, was sich die gesamte Gesellschaft von ihnen abschauen kann. Deswegen findet das Wort "Ich“ in ihrem Wortschatz oftmals deutlich weniger Platz. Wenn wir lernen, uns immer zu fragen, was uns selbst in einem Gespräch gerade helfen würde, können wir alle etwas empathischer zuhören.

mjd

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