Energievampire: Meide diese 5 Typen – oder du wirst es bereuen ...

Fast jeder kennt sie oder ist mal einem begegnet: Energievampire – Menschen, die selber kaputt sind und andere runterziehen. Wie du sie erkennst und am besten mit ihnen umgehst, klären wir hier.

Zugegeben: Einen Menschen als Energievampir zu bezeichnen, ist nicht gerade charmant. Aber was soll man machen? Es gibt sie nun mal: Leute, die uns psychisch und emotional aussaugen. In deren Gegenwart uns unweigerlich unwohl wird und die bewirken, dass wir uns kraftlos und schwach fühlen.

Das ist nicht böse gemeint, sondern eine wichtige Feststellung. Denn solche Menschen als Energievampire zu erkennen und wie solche zu behandeln, ist schon der erste Schritt, uns vor ihnen zu schützen – und ihnen letztlich sogar zu helfen ...

Was haben Energievampire für ein Problem?

Allgemein gefasst fehlt es Energievampiren in erster Linie an eigener Energie und Lebensmut. Sie haben ein gestörtes Selbstwertgefühl und das versuchen sie unbewusst (!) durch ihr Verhalten zu kompensieren. Erfahrungen, die aus Menschen Energieräuber machen können, sind zum Beispiel:

  • Mobbing
  • fehlende Liebe und Aufmerksamkeit der Eltern
  • großer Druck und hohe Erwartungen von außen
  • emotionaler oder körperlicher Missbrauch
  • unbegründete Schuldgefühle aus der Kindheit, die sich festgesetzt haben (für Trennung der Eltern, gegenüber älteren Geschwistern, wegen finanzieller Probleme ...)
  • Reizüberflutung und Überforderung

Viele Menschen brauchen professionelle Hilfe, wenn sie so etwas erleben, oder zumindest Zeit und Raum zur Selbstreflexion und -sorge, um ihre Traumata und Wunden zu verarbeiten. Wer weder das eine noch das andere bekommt, kann eine der folgenden Persönlichkeitsstörungen entwickeln, die ihn – für andere – zum Energievampir macht.  

Energievampire: 5 Typen von Krafträubern

In ihrem Buch "Vom Schatten ins Licht. Wie Sie Energieräuber erkennen und sich befreien können" (ZS Verlag) unterscheidet Medizinerin Christiane Nostrup folgende fünf Typen von Energieräuber-Persönlichkeiten:

  1. Soziopathen 
  2. Psychopathen (histrionische Persönlichkeitsstörung)
  3. Narzissten 
  4. Borderliner
  5. Asoziale

Wichtig: Diese Typisierung bezieht sich auf Menschen, deren Persönlichkeitsstörung die Folge hat, dass sie anderer Leute Grenzen überschreiten und ihnen dadurch Kraft rauben. Doch jeder geht unterschiedlich mit Herausforderungen um! Heißt: Nicht alle Menschen, die mit einer Borderline- oder antisozialen Störung Leben, sind Energievampire, aber alle Energievampire fallen in der Regel in eine dieser Gruppen.

Alle fünf Typen haben gemeinsam, dass sie zu theatralischem, übermäßig emotionalem und unvorhersehbarem Denken und Verhalten neigen. Was sie voneinander unterscheidet und wie genau uns die Energievampir-Typen im einzelnen aussaugen, erfährst du jetzt.

1. Der Soziopath aka das Opfer

Bei Soziopathen ist besonders bemerkenswert, dass sie lügen und betrügen, ohne dabei Gewissensbisse und Schuld zu empfinden. Soziopathen mangelt es nämlich vor allem an einem: Empathie. Sie übernehmen keine Verantwortung für ihr Handeln, sind häufig aggressiv und manchmal sogar gewaltbereit. Die Folge: Wer es mit einem Soziopathen zu tun hat, wird von ihm meist nicht nur schlecht behandelt, sondern fühlt sich dafür oft auch noch selbst verantwortlich und schuldig. Denn obwohl sie eigentlich die Täter sind, sehen sich Soziopathen als Opfer und lösen so bei ihrem Gegenüber das schlechte Gewissen aus. 

2. Der Psychopath aka Mister Perfect

Menschen mit einer histrionischen Persönlichkeitsstörung verschaffen sich Aufmerksamkeit durch Extreme. Sie wissen immer alles (können es aber nie nachweisen), kennen jedes Gefühl (nur hundertmal schlimmer), haben krasse Stimmungsschwankungen und sind sehr auf ihr Äußeres bedacht. Neben Mister-Perfect-Psychopathen verschwindet man samt seiner Probleme, Gefühle, Erlebnisse und fühlt sich wie ein unbedeutendes Nichts. 

3. Der Narzisst aka der Nabel der Welt

Narzissten sehen sich selbst als Zentrum des Universums – und zwar nicht nur das ihres eigenen, sondern das aller Menschen. Daher halten sie es für okay und finden es sogar voll in Ordnung, andere zu manipulieren und Macht und Kontrolle auszuüben. Narzissten wollen im Rampenlicht stehen und bewundert werden, wer da nicht mitzieht, wird bestraft – und dazu ist jedes Mittel recht. Wenn wir mit einem Narzissten zusammen sind, verlieren wir, ohne es zu merken, unsere Unabhängigkeit und Autonomie. 

4. Der Borderliner aka der Durchreisende

Für Borderliner ist das Leben ein einziger Rausch. Wenn im einen Moment alles ganz toll und die Welt ein einziger, großer Zuckerwatte-Palast ist, kann im nächsten Augenblick alles in Trümmern liegen und nichts mehr einen Sinn haben. Borderliner (wörtlich "Grenzgänger") sind selbst zerrissen und daher (natürlich unabsichtliche) Meister darin, andere aus der Bahn zu werfen und zu spalten. Wer es mit einem Borderliner zu tun hat, kann sich nur auf eines verlassen: Dass er sich auf rein gar nichts verlassen kann!

5. Der Asoziale aka der Taschen-Aufhalter

Asoziale Persönlichkeitstypen halten sich eher am Rande von Gemeinschaften auf und sind immer nur zur Stelle, wenn es etwas zu verteilen gibt. Doch genau dadurch erreichen sie häufig etwas Magisches: Dass ihre "Opfer" auf sie zukommen! Taschen-Aufhalter können nehmen und nehmen, aber wenn der Spender selbst etwas braucht, geben sie nichts zurück. Der Clou: In der Regel geraten Asoziale gar nicht in die Verlegenheit, sich aus der Affäre ziehen zu müssen. Denn aus wundersamen Gründen kommen ihre Opfer meist gar nicht auf die Idee, sich – wenn sie selbst etwas brauchen – an ihren Taschen-Aufhalter zu wenden. 

Energievampire loswerden!

Auch wenn du jetzt mit großer Wahrscheinlichkeit vor allem Mitleid empfindest: Falls du einen Energievampir in deinem Umfeld hast, solltest du dich dringend von ihm distanzieren – zumindest emotional! Einen Energievampir zu heilen, während man nebenbei ein eigenes Leben zu bewältigen hat, ist nämlich so gut wie unmöglich. 

Skrupel, deinen Energieräuber sich selbst zu überlassen? Dann hast du eine große Aufgabe vor dir: Selbstliebe lernen! Denn wenn DU dir nicht genug wert bist, dich vor einem Energievampir zu schützen, bist du eher gefährdet, selbst einer zu werden, als andere zu heilen. Außerdem solltest du dir klar machen: Deine Treue nährt den Energievampir und bestätigt ihn in seinem Verhalten. Oft gelangen Energievampire an dem Punkt, wo niemand mehr da ist, auf dessen Kosten sie ihre Störung kompensieren können, zu der Erkenntnis, dass sie Hilfe brauchen. Insofern ist auf Distanz gehen der einzig sinnvolle Schritt in der Beziehung mit einem Energieräuber – für dich und den Vampir!

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