Was ist wichtig im Leben? Ein Video, das unter die Haut geht

Was ist eigentlich wirklich wichtig? Die Wünsche, Sorgen und alltäglichen Gedanken von kranken Menschen unterscheiden sich deutlich von denen der gesunden Menschen, das zeigt dieses Video.

Zwei Menschen sitzen nebeneinander, nur getrennt von einer dünnen Wand. Die eine Person berichtet, was sie sich wünscht, was sie umtreibt und woran sie Spaß hat: Reisen, berufliche Pläne schmieden, mit Freunden abhängen, Musik hören. Ganz gewöhnliche Dinge, die uns auch beschäftigen.

Dann erwidert die andere Person, was auf ihrer Wunschliste steht:

"Ich wünsche meiner Tochter, dass sie ein normales Leben führen kann." "Zeit mit meiner Familie verbringen zu können." "Ich wünschte, es gäbe keine Krankheiten in der Welt." "Ich wache jeden Morgen auf und sehe, wie meine Tochter kämpft." "Beide meiner Töchter haben Leukämie." "Wenn ich einen Wunsch hätte, dann würde ich gern laufen können."

Sie sind Krebspatienten oder deren Angehörige. Ihre Welt ist komplett erschüttert. Was sie sich wünschen: Ein schmerzfreies Leben; keine Last für ihre Angehörigen zu sein; schlicht einen "normalen" Alltag. Aus der Sicht der ersten Gruppe selbstverständliche Dinge - für die Krebspatienten meist unerfüllbare Wunschträume.

Das Video der spanischen Organisation AAACancer (Asociación española de Adolescentes y Adultos jóvenes con cáncer) macht schnell deutlich, wie sehr sich die Sorgen derjenigen, die um ihr Leben kämpfen, von denen gesunder Menschen unterscheiden. Eine Krankheit rückt das Wesentliche in den Vordergrund, alles andere, womit Menschen sich sonst so beschäftigen, wird plötzlich nebensächlich.

frd.