Mit diesen Glücks-Tipps fühlt sich jeder Montag wie ein Samstag an

Kennt ihr ihn auch, den Montags-Blues? Vertreibt ihn! Diese Gute-Laune-Übungen sind super einfach und blitzschnell umgesetzt.

Der Montag ist nicht gerade unser Lieblingstag. Das schöne Wochenende liegt hinter uns, der Wecker klingelt um 6.30 Uhr und vor uns liegt eine arbeitsreiche Woche. Puh. Kein Wunder, dass wir mit heruntergezogenen Mundwinkeln in der U-Bahn sitzen und uns am liebsten wieder im Bett verkriechen würden. Dabei muss der Montag gar kein Miesepeter-Tag sein! Mit ein paar Tipps sorgt ihr für mehr gute Laune - und startet positiv in die neue Woche.

Führerschein durchgefallen

In ihrem Buch "Wer zuletzt lacht, lacht am besten" gibt Sigrid Engelbrecht eine Anleitung zu Glücklichsein. Hier sind fünf tolle Blitz-Ratschläge:

Haltung annehmen

Oft sieht man es einem Menschen an, wenn er sich schlecht fühlt: Er läuft langsam, gebeugt, mit herunterhängendem Kopf und schlurft. Ganz klar: Seine Stimmung hat Einfluss auf seine Körperhaltung. Das geht allerdings auch umgekehrt. Wer eine positive Haltung annimmt, der fühlt sich automatisch besser. Um die richtige Position zu finden, gibt es folgende Übung: Stellt euch vor einen Ganzkörper-Spiegel und nehmt eine Körperhaltung an, die ihr mit Niedergeschlagenheit verbindet. Denkt dabei an etwas Negatives wie "Niemand mag mich" oder "Ich schaffe das alles nicht". Schaut genau, was für eine Ausstrahlung ihr jetzt habt.

Als nächstest denkt ihr an etwas Positives wie "Ich kann alles schaffen" oder "Ich werde von anderen geliebt". Ihr werdet bemerken, dass Körperhaltung und Gedanken nicht mehr harmonieren. Verändert eure Haltung jetzt so lange, bis es sich stimmig anfühlt. Am Ende habt ihr eure Gute-Laune-Haltung gefunden. Versucht, diese so oft es geht im Alltag anzunehmen.

Atem und Bewegung nutzen

Der Atem ist eine der wenigen Körperfunktionen, die wir aktiv beeinflussen können. Merkt ihr, dass sich schlechte Gedanken breitmachen, probiert mal folgende Übung: Nehmt euch fünf Minuten Zeit und setzt euch aufrecht vor ein geöffnetes Fenster. Richtet eure Aufmerksamkeit nun gezielt aufs Ein- und Ausatmen durch eure Nase. Nehmt ein paar tiiiiiefe Atemzüge. Nach ein paar Minuten werdet ihr euch definitiv besser fühlen!

Sich entärgern

Ärger schadet unserem Körper: Der Herzschlag wird schneller, die Atmung flacher und der Blutdruck höher. Vor allem, wenn der Ärger zu keinem Ergebnis führt, sollten wir ihn eingrenzen. Mit dieser einfachen Übung "entärgert" ihr euch: Wann immer ärgerliche Gedanken in euch aufsteigen, sagt innerlich "Stopp", schreibt sie auf und steckt das Papier in eine "Frustkiste". Zu einer festgelegten Tageszeit, beispielsweise 18 Uhr bis 18.30 Uhr, holt ihr die Zettel heraus und befasst euch mit diesen Gedanken ganz intensiv (wenn sie noch aktuell sind). An diesem Zeitpunkt könnt ihr euch dann auch so richtig ärgern - aber NICHT länger als die festgelegte halbe Stunde. Danach ist Schluss mit der "Ärger"-Sprechstunde und das Gefühl muss bis zum nächsten Tag warten.

Gute Laune-Dusche nehmen

Achtsamkeit hilft uns in allen möglichen Situationen weiter. Zum Beispiel auch unter der Dusche. Nehmt einmal bewusst wahr, wie das wohlig warme Wasser über eure Haut fließt. Stellt euch vor, das Wasser würde alle (Montags)-Belastungen von euch waschen. Mit jedem Ausatmen verschwinden störende Gedanken im Abfluss. Seift euch dann mit einem gut duftenden Duschgel ein.

Sich selbst zulächeln

Auch wenn man erstmal nur so tut, als würde man lächeln, hebt das die Stimmung. Diesen Effekt macht sich zum Beispiel das Lachyoga zunutze. Kleine Übung für zwischendurch: Schaut in den Spiegel und bewertet eure Stimmung auf einer Skala von 1 (miese Laune) bis 10 (super Laune). Lächelt euch dann ein bis zwei Minuten im Spiegel zu - und zwar nicht nur mit dem Mund, sondern auch mit den Augen. Ihr werdet sehen: Der Wert auf der Skala wird sich deutlich verbessern!

Im Buch "Wer zuerst lacht, lacht am besten" von Sigrid Engelbrecht findet ihr noch mehr tolle Tipps zum Glücklichsein. GU Verlag, 12,99 Euro.

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