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Selbstliebe 5 Anzeichen, dass du ein gutes Energie Management hast

Selbstliebe: Frau steht glücklich im Park und genießt die Sonne
© Farknot Architect / Adobe Stock
Wir sind oft wahre Meister darin, unsere Zeit zu strukturieren und alles bis ins kleinste Detail zu planen. Aber...wie sieht es mit deinem Energie Management aus?

Es kommt nicht selten vor, dass wir uns viel zu viele Dinge gleichzeitig vornehmen: Morgens frühstücken mit Freund:innen, danach auf einen Kaffee zur Familie, dazwischen noch schnell in der Stadt ein paar Besorgungen erledigen und danach am besten noch Lebensmittel einkaufen, kochen oder putzen.

Oft verfolgen wir unsere To-Do-Listen so akribisch, dass es schon fast lohnen würde, uns dafür zu applaudieren. Doch was auf der Strecke bleibt, ist meistens die Zeit für Pausen. Dabei sind kleine Auszeiten etwas, dass uns gut tut und sie geben uns Energie für die restlichen Tagespunkte. Diese fünf Dinge helfen dir, wertvolle Energie einzusparen.

1. Etwas leckeres essen

Sorge für schmackhafte Nervennahrung, esse regelmäßig deine Mahlzeiten und vor allem: Bestelle in schlimmen und stressigen Zeiten nicht nur Pizza oder Burger. Einkaufen ist zwar anstrengend, wenn unsere Energiereserven sich dem Ende neigen – und auch kochen kann uns einiges an Kraft rauben. Doch wenn wir auf einem Energie-Tief sind, hilft uns frisches und leichtes Essen.

Denn Fast Food führt oft dazu, dass wir uns schwer und energielos fühlen. Gerade dann, wenn wir mehrere Tage auf die Fertigalternativen oder den Lieferdienst zurückgreifen. An einem Abend auch einmal eine Pizza oder einen Burger zu bestellen, ist natürlich nichts Schlimmes und kann sogar eine kleine Belohnung für einen harten Tag sein. Trotzdem sollten wir Fast Food nicht zu Gewohnheit werden lassen.

Also: Lieber regelmäßig einkaufen, frisch (und auch gerne einfach) kochen und leckere kleine Snacks parat haben, um deine Energie am Leben zu erhalten. Nüsse, frisches Obst, getrocknete Datteln oder ein bisschen Schokolade können einen großen Unterschied in unserem persönlichen Wohlbefinden ausmachen.

2. Berührungen

Die Nähe zu Menschen, die uns wichtig sind, sorgt für Glückshormone. Umarmungen können beispielsweise sowohl mit einer anderen Person als auch mit uns selbst unser Gemüt heben und Stress reduzieren. Tiere können uns ebenfalls helfen. Wenn du ein kuscheliges Haustier hast, dann kann das Streicheln des Hundes, der Katze oder des Kaninchens einen positiven Effekt auf dein Energielevel haben. Die Nähe zu unseren Lieblingsmenschen und Haustieren ist für uns sozusagen wie unsere persönliche Steckdose zu unserem Mood Management.

3. Ein- und ausatmen

Oft geht unser Atem schneller und unregelmäßiger, wenn wir gestresst sind. Schnell fühlen wir uns gehetzt und zehren an unseren Energiereserven. Diverse Atemübungen können uns dabei helfen, dieses Gefühl zu kontrollieren und unseren Körper wieder zu entspannen. Nimm dir zwischen all den Aufgaben und Terminen fünf oder zehn Minuten Zeit, um einfach in Ruhe deine Atmung zu regulieren. Denn wenn wir sie kontrollieren, kann das unter anderem unseren Puls senken, unsere Konzentration stärken und aufmüpfige Gefühle wie beispielsweise Wut lindern.

4. Ruhe finden

Es klingt selbstverständlich, aber gerade im Arbeits- oder auch Familienalltag sollten wir hin und wieder ausruhen. Es ist ganz normal und legitim, dass unser Körper nach Stunden voller mentaler oder körperlicher Anstrengung irgendwann nicht mehr so frisch und fit ist wie zu Tagesbeginn.

Sich in der Mittagspause im Homeoffice eine Pause auf dem Sofa zu gönnen – oder einen frischen Kaffee, mit dem man eine Weile am Fenster steht und die Ruhe genießt, ehe man sich wieder an den Schreibtisch setzt. Diese kleinen Momente können viel bewirken. Außerdem: Solltest du auch mal Nein sagen können.

Dein:e Freund:in ruft an, um zu quatschen und du bist viel zu müde, um dir das Neueste aus ihrem Leben anzuhören? Sag es ihr, macht einen Termin aus und gönne dir stattdessen deine Pause. Deine Freund:innen wollen abends in die Stadt, aber du bist von der Arbeit todesfertig? Sei ruhig auch einmal die Person, die absagt.

Hin und wieder ist Ruhe einfach alles, was wir brauchen. Denn wenn wir immer unter Strom sind, kumuliert sich das Schwächegefühl von Tag zu Tag und wird immer größer. Manchmal ist eine Runde Mittagsschlaf, der Abend auf dem Sofa für sich allein, ein beruhigendes Bad oder das frühe Schlafen gehen, die beste Option.

5. Bewegung

Sport kann anstrengend sein, reduziert aber auch Stress und hebt unsere Stimmung. Generell hat aber auch schon leichte Bewegung viele Vorteile: Schon ein kurzer Spaziergang oder das Wippen auf dem Aerobikball am Schreibtisch kann unseren Kopf erfrischen und die Gedanken beruhigen – oder, je nach Bewegung, ankurbeln.

Verwendete Quellen: Emotion Women's Day

Brigitte

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