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6 Tipps für mehr Lebensfreude im Alltag

Lebensfreude wiederfinden: Drei Frauen im Auto lachend
© Flamingo Images / Shutterstock
Nicht jeder Tag ist ein Grund zum Jubeln. Die meisten sollten es zumindest sein! Was Lebensfreude ausmacht und wie du sie (wieder) finden kannst – 6 Tipps für ein fröhliches Lebensgefühl.

Das Leben ist nicht immer Friede, Freude, Eierkuchen – schon klar! Ein schlechter Tag (oder eine schlechte Phase) gehört einfach dazu, umso mehr wissen wir dann die Sonnenseiten wieder zu schätzen.

Lebensfreude wird zweifellos subjektiv empfunden und ist eng verknüpft mit Optimismus, Zufriedenheit und Glück. "Was ist Glück?", wirst du dich jetzt vermutlich fragen. Die Antwort darauf fällt genauso unterschiedlich aus, wie Menschen nun mal verschieden sind. Glück ist eben nicht nur abhängig von Beruf und Wohlstand, auch wenn eine sinnstiftende Tätigkeit und finanzielle Sicherheit wichtige Faktoren sind. Äußere Umstände spielen eine Rolle und können die Lebensfreude befeuern. Eine positive Einstellung sich selbst gegenüber und die eigene Lebenseinstellung tragen jedoch viel mehr zum eigenen Glück bei. Viel zu oft ärgern wir uns über andere oder halten an negativen Erfahrungen fest – und das alles trübt unser Glück und schlägt auf unsere Lebensfreude.

Wie du Lebensfreude wiederfinden kannst

Scheint dir im Moment nichts Freude zu machen, kannst du verschiedene Methoden probieren, um wieder mehr Lebensfreude zu empfinden. Manchmal braucht es nur den richtigen Anstoß! Hier findest du 6 Tipps:

1. Stoppe das Gedankenkarussell

Unsere eigenen Gedanken können manchmal echte Spielverderber sein. Grübelzwang führt jedoch selten zu Zufriedenheit im Leben. Um dort herauszukommen, stelle dir folgende Fragen:

  • Was bedeutet diese Situation für mich?
  • Was will ich?
  • Was kann ich tun?  

2. Energievampire loswerden

Zwar haben wir viel selbst in der Hand, wenn es um unser Glück und unsere Lebensfreude geht, d. h. jedoch nicht, dass wir uns mit Menschen umgeben müssen, die uns nicht guttun. Die uns Energie – und damit auch Lebensfreude – rauben. Dazu gehören Menschen, die sich immer nur das Beste herauspicken und die Hand aufhalten, aber niemals etwas zurückgeben oder die Narzissten, die sich als Nabel der Welt sehen und sich vor allem für sich selbst interessieren. Aber du hast es in der Hand, ob du den Kontakt weiter hältst – oder nicht. (Tipp: So wirst du Energievampire los!) 

3. Zeit für dich

Immer nur für die anderen da sein, macht niemanden auf Dauer zufrieden. Nimm dir Zeit für dich selbst und tue, was gut für dich ist. Dabei ist es egal, ob du ein bißchen in einem Buch schmökern willst, einen kleinen Spaziergang machst, dir ein Wellness-Wochenende gönnst oder einfach zu Aufgaben und Verabredungen nein sagst.

4. Dankbarkeit üben

Eine Studie kam zu dem Ergebnis, dass Dankbarkeit zu weniger körperlichen Beschwerden und gleichzeitig zu mehr Optimismus und Lebensfreude führt! Die Methode war ganz simpel: die Probanden führten mehrere Wochen ein Dankbarkeitstagebuch. Darin schrieben sie auf, wofür sie dankbar waren, d. h. sie konzentrierten sich auf positive Dinge in ihrem Leben und vergegenwärtigten diese im Tagebuch. 

5. Ziele setzen

Ein Ziel vor Augen zu haben, kann ungemein motivierend sein und ungeahnte Kräfte freisetzen. Das muss nicht gleich die Weltrettung sein, ein berufliches Ziel (wie eine Weiterbildung) oder ein Hobby anfangen oder in einem besser werden, sind ebenso gute Motivatoren. Hier gibt es Tipps zum Ziele setzen und erreichen.

6. Erfolge feiern

Manchmal fällt es uns schwer, uns über Erfolge zu freuen. Wir denken, dass das Glück war oder andere einen größeren Anteil an dem Erfolg haben und vergessen uns dabei selbst. Hier hilft es, sich seine Erfolge bewusst zu machen: Ähnlich wie bei einem Dankbarkeitstagebuch kannst du (zusätzlich) ein Erfolgstagebuch schreiben. Schreibe am Ende eines Tages deine 5 persönlichen Erfolge auf.  Am Anfang fällt es vielleicht noch schwerer, du wirst im Laufe der Zeit jedoch sehen, dass es dir immer leichter fällt. 

SOS-Tipp fürs Glücksgefühl

Wir freuen uns über den neuen Job, die Geburt des Kindes oder den Studienabschluss – zurecht. Die großen Meilensteine sind nicht die einzigen Dinge, über die wir uns freuen können. Kleinigkeiten können uns ebenfalls Glücksmomente bescheren. Hier findest du Inspirationen: 7 Kleinigkeiten, die dich glücklicher machen und schöne Dinge, die uns glücklich machen. 

Wenn du das Gefühl hast, die dunklen Wolken wollen gar nicht mehr verschwinden und nichts bringt dir mehr Freude, solltest du dich fragen, ob da mehr als eine Phase hinter steckt. Hier gibt es mehr Informationen zu Depressionen

Hast du Tipps für mehr Lebensfreude auf Lager? Dann teile sie gerne in der Brigitte Community


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