DAS ist XL? Dieser Mann setzt ein Zeichen gegen Body-Shaming!

Eigentlich half er seiner Freundin nur dabei, den Kleiderschrank auszumisten. Was er dann tat, spricht jeder Frau aus der Seele - und geht mitten ins Herz.

So I'm helping my girlfriend clean out her closet (literally, shut up), and I noticed that a lot of what she was getting...

Gepostet von Benjamin Ashton Cooper am Donnerstag, 5. Mai 2016

Sie ist alles, aber keine XL

Benjamin Ashton Cooper ist ein ganz normaler Mann. Wie jeder gute Freund packt er natürlich bei seiner Freundin mit an, wenn es etwas zu erledigen gibt. Und als er ihr eines Tages half, ihren Kleiderschrank auszumisten, bemerkte er plötzlich etwas Seltsames.

Viele der Kleidungsstücke seiner Freundin waren mit der Größe "XL" gekennzeichnet. "Extra Large", so richtig extrem groß sollte das sein? Diese völlig normale Kleidergröße? Spontan ließ er sich in den "riesigen" Kleidungsstücken fotografieren und verfasste ein wütendes Facebook-Posting:

Heute leiden bereits Achtjährige an Essstörungen

"Als ich meiner Freundin dabei half, Kleidung auszusortieren, fiel mir auf, dass viele der Kleidungsstücke, die sie trug, in Größe XL waren. In meinen Augen ist das nicht richtig und ich verrate euch auch, warum:

Sie passen mir. Und das sage ich nicht, um unverschämt oder witzig zu sein - Es macht mich wütend.

Ich bin kein besonders großer, breiter Mann, und noch viel wichtiger, eine Frau meiner Statur ist KEINE besonders große Frau. Dieser Mist ist dafür verantwortlich, dass heute bereits achtjährige Mädchen an Essstörungen leiden.

Genauso trägt er die Verantwortung dafür, dass Männer Frauen mit einer normalen, kurvigen Figur "fettes Schwein" beschimpfen.

Das ist der Grund, warum Männer, die Sexismus für einen Mythos halten, mit ihrer Ansicht gänzlich falsch liegen."

Niemand sollte uns diktieren, was wir als schön empfinden

Benjamin vertritt die Meinung, dass die Textilindustrie große Mitschuld daran trägt, dass viele Frauen eine total verzerrte Sicht auf ihren Körper haben. Das, was vermutlich eher einer Größe M entspricht, wird heute gerne mal zu einer XL umfunktioniert.

Das Ergebnis: Schon junge Mädchen verspüren den Druck, nie über die magische Grenze einer XS oder S hinauszuwachsen. Denn alles darüber wäre ja laut Kleiderlabel schon nicht mehr schlank.

Das ist natürlich alles totaler Quatsch. Niemand sollte uns diktieren können, was wir als dünn, dick, schön oder nicht schön empfinden. Und jeder hat das Recht seinen Körper so zu lieben, wie er ist. Der eine fühlt sich mit ein paar Kilos mehr wohler, der anderen setzt auf sportliche Kurven - und das ist auch gut so.

Wie stark zwei Buchstaben wie XL die Sicht auf uns selbst vergiften, verliert man schnell aus dem Blick. Und das ist schade - vor allem, wenn das Label "Extra Large" so offensichtlich falsch ist, wie hier.

LV
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