Baby Aubrey wird ihrem Vater nie mehr so nahe sein

Die kleine Aubrey konnte ihren kurz vor der Geburt gestorbenen Vater nicht mehr kennenlernen - und doch zeigt dieses Foto, dass es eine Verbindung zwischen den beiden zu geben scheint.

Ein Babylächeln bewegt die Welt

Manchmal kann das Leben verdammt ungerecht sein: Die kleine Aubrey hatte nie eine Chance, ihren Vater Hector kennenzulernen. Doch als Fotografin Kim Stone sie für ein Foto in die Motorradhandschuhe von Papa einkuschelte, passierte etwas bemerkenswertes:

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Her Daddy loved his motorcycle. He always wore protective gear. He wanted to make sure he was safe. He couldn't take...

Gepostet von Kim Stone Photography am Freitag, 10. Juni 2016

"Es heißt, dass Engel mit Babys reden ..."

Fotografin Kim beschreibt das Bild auf Facebook:

"Ihr Papa liebte sein Motorrad. Er hatte immer seine Schutzkleidung an. Er wollte sichergehen, dass ihm nichts passieren würde. Er wollte kein Risiko eingehen, wo doch sein kleines Baby unterwegs war. Aber er wird sein kleines Mädchen niemals halten können. Sein Leben wurde ihm nur einen Monat vor ihrer Geburt von jemandem genommen, den er als Freund betrachtet hatte. Es heißt, dass Engel mit Babys reden, wenn sie im Schlaf anfangen zu lächeln. Ich schätze, dass das vielleicht tatsächlich stimmt."

Das Bild machte schnell die Runde im Netz und bewegte hunderttausende von Menschen, die vom Schicksal der kleinen Aubrey und ihrer Familie tief berührt waren. Eine Crowdfunding-Seite, die Spenden für die beiden sammelt, brachte den beiden schon etwas finanzielle Unterstützung, die sie bitter nötig haben.

Denn Mutter und Baby sind in einer doppelt schwierigen Situation: Sie müssen nicht nur über den viel zu frühen Tod des Vaters hinwegkommen, sondern auch noch Geld für einen DNA-Test und Gerichtskosten aufbringen, um Hectors Vaterschaft zu beweisen. Ansonsten ist es für sie nicht möglich, staatliche Hilfe und Unterstützung für ihre Familie zu beantragen. Im US-Bundesstaat Florida muss ein Vater persönlich per Unterschrift sein Kind anerkennen - ist dies, wie in diesem Fall, nicht möglich, kommt es zu dem aufwändigen (und kostspieligen) Verfahren.

Doch das eindrucksvolle Bild hat der Kampagne die nötige Aufmerksamkeit verschafft. Schon über die Hälfte der nötigen Gebühren ist durch die Spenden bereits gesichert.

Ein seliges Lächeln in sicheren Händen

Wirklich Kontakt mit dem Engel des Vaters, oder einfach nur ein Baby, dass sich in den großen Handschuhen sicher und geborgen fühlt? Auf jeden Fall ein starkes Bild, dass Mutter Kathryn und ihrer Tochter noch viele Jahre Trost spenden wird.

Egal, was mit Hectors Seele nach dem Tod passiert sein mag - einen kurzen Moment lang fühlte sich Aubrey trotzdem sicher in den Händen ihres Vaters.

heh
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