Morgenmuffel: 7 Tipps gegen die schlechte Laune

So früh am Morgen sind Morgenmuffel einfach noch nicht bereit für den Tag. Warum das nicht schlimm ist und wie du besser damit umgehst, erfährst du hier. 

Die Geschichte von den Eulen und Lerchen kennen wir: Die Lerchen sind morgens früh schon fit und gutgelaunt, während die Eulen schwer aus dem Bett kommen und von guter Laune noch lange nichts in Sicht ist. Ob Frühaufsteher oder lieber Langschläfer, diese sogenannten Chronotypen suchen wir uns nicht etwa aus, sondern sie sind uns angeboren. Nun wählt wohl kaum jemand seinen Job nach seinem Schlaftypen aus und wir müssen uns mit dem (frühen) Aufstehen arrangieren. Oder eben mit den Morgenmuffeln in unserer Nähe.

Gegen schlechte Laune hilft oft nur Musik.

Du bist ein Morgenmuffel? Das hilft

Mit dieser 7-Punkte-Strategie fällt dir das Aufstehen bald nicht mehr so schwer und die schlechte Laune verzieht sich schnell!

1. Akzeptieren

Wenn du weißt, dass du ein Morgenmuffel bist, akzeptiere es – es hilft nix, du wirst deine innere Uhr nicht austricksen, egal wie gerne du das möchtest! Welcher Morgentyp wir sind, können wir wohl nicht ändern, aber unsere Einstellung dem gegenüber. Und dann kannst du dazu übergehen, dir passende Strategien zu überlegen, wie du am besten damit umgehst. So wie die nächsten Tipps!

2. Optimale Schlafenszeit finden

Eine bestimmte Schlafengehzeit erleichtert dir einen gesunden Rhythmus und du läufst nicht Gefahr, zu wenig zu schlafen. Passe nach Möglichkeit deine Zeit an die Schlafzyklen an. Ein Zyklus dauert etwa 90 Minuten und besteht aus drei Phasen: leichter Schlaf, Tiefschlaf und REM-Schlaf. Wachst du in der Leicht- oder REM-Schlafphase auf, wirst du dich ausgeruhter fühlen. Wie du deine optimale Schlafenszeit berechnest, zeigen wir dir hier.  

3. Wecker richtig stellen

Der Wecker klingelt und du drückst auf die Snooze-Taste? Und nochmal? Und nochmal? Jaaaa, das kennen so einige von uns. Allerdings macht es das Aufstehen nur noch schlimmer! Stelle deinen Wecker am besten so, dass du morgens aufstehen musst, um ihn auszustellen. Das heißt nicht, dass du aufspringen musst – nimm dir ruhig ein paar Sekunden, um dich zu recken und zu strecken und vielleicht einen Schluck Wasser zu trinken. Für Fortgeschrittene: Ein Wecker ohne Snooze-Funktion.

4. Licht, Licht, Licht

Aufstehen und dann auch noch gleich grelles Licht? Genau! Das Licht, am besten natürliches, hilft das Schlafhormon Melatonin zu hemmen. Ein Tageslicht-Wecker, der langsam heller wird bevor er klingelt, weckt dich langsam und sanfter als ein schriller Signalton.

5. Luft reinlassen

Wenn du schon am Fenster stehst, um die Rollos hochziehen, mach am besten gleich noch eines auf. Frische Luft wird dich gleich viel wacher machen. Für optimalen Schlaf lüftest du abends vor dem Schlafen gehen auch nochmal das Schlafzimmer.

6. Zeit einplanen

Morgenmuffel und dann muss alles ganz schnell gehen morgens? Tja, kein Wunder, dass das Aufstehen immer schwerer fällt. Plane morgens genügend Zeit ein und mache etwas, was dir guttut. Das kann eine Tasse Kaffee sein, die du in Ruhe trinkst, Musik hören, Zeitung lesen, Yoga, Podcast hören – egal, Hauptsache du musst dich nicht stressen, weil die Zeit eng wird.

7. Gewohnheiten aneignen

Rituale erleichtern uns das Aufstehen (siehe vorherige Tipp) und Schlafengehen. Abends kannst du z. B. sanftes Yoga machen, ein Dankbarkeitstagebuch schreiben oder mit 4-7-11-Methode besser einschlafen.

Morgenmuffel in der Nähe: Was tun?

Du selber bist vielleicht gar kein Morgenmuffel, aber dein Partner oder dein Schreibtisch-Buddy auf der Arbeit? Es existiert kein Zaubermittel, das aus deinem Schatz oder deinem Kollegen auf einmal eine Lerche macht. Das Einzige, das du tun kannst, ist, demjenigen seine Zeit zu geben – es hat schließlich nichts mit dir zu tun. Vielleicht hilft es dem Morgenmuffel, wenn du ihm einen Kaffee (oder Tee) ans Bett oder deinem Kollegen einen aus der Kaffeeküche mitbringst?! Ist derjenige soweit und endlich wach genug, wirst du das sicher merken.

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