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Negative Menschen So bleibst du positiv!

Negative Menschen: Frau sitzt entspannt auf dem Sofa.
© fizkes / Shutterstock
Wie schaffst du es, positiv zu bleiben, wenn dich negative Menschen umgeben? Wir zeigen, wie du dich am besten vor Negativität schützen kannst.

Eigentlich hast du einen guten Tag – bisher lief alles rund. Doch dann triffst du eine gute Bekannte, die ihrem Ärger Luft macht: Der Job ist nervig, ihr Hund ist krank, die Politik geht den Bach runter und Männer – ach, die kann man doch sowieso gleich vergessen!

Und obwohl dein Tag bis hierhin ziemlich gut lief, fühlst du dich plötzlich schlecht. Negativität ist extrem ansteckend – und wir brauchen ein paar gute Tipps, um uns vor ihr zu schützen. Folgende Strategien helfen dir dabei, positiv zu bleiben, wenn dich negative Menschen umgeben.

Schütze deine Zeit

Beanspruchen negative Menschen viel von deiner Zeit, fällt es besonders schwer, positiv zu bleiben. Die erste Maßnahme lautet also: Schau auf die Uhr! Auch wenn du für andere Menschen da sein möchtest – manchmal muss man Grenzen setzen, um das eigene Wohlbefinden zu schützen.

Natürlich können wir nicht direkt davonlaufen, wenn wir negative Worte hören. Aber wir können immerhin die Zeit begrenzen, in denen Negativität auf uns herein prasselt. Und damit ist schon viel getan!

Fällt es dir manchmal schwer, Grenzen zu ziehen? Hier erfährst du, wie du leichter Nein sagen kannst.

Bestimme deine Haltung

Jeder darf seine Meinung haben. Positivität hat, wie Negativität, oft nichts mit Fakten zu tun. Es geht darum, wie wir Fakten interpretieren und auslegen. Und das können wir zu jeder Zeit beeinflussen!

Auch wenn alle anderen das Glas halb leer sehen wollen – du kannst dich trotzdem dafür entscheiden, dassdein Glas immer halb voll ist. Wenn du diese Haltung klar für dich definierst, fällt es dir einfacher, in Gesprächen zuversichtlich zu bleiben und deine positive Energie nicht zu verlieren. 

Finde das richtige Mitgefühl-Level

Empathische Menschen haben es im Umgang mit negativen Menschen ganz besonders schwer. Wer zu viel Empathie mitbringt, neigt dazu, die Gefühle des Gegenübers zu übernehmen. Ihr Frust wird dein Frust. Ihr Ärger wird dein Ärger. Und dadurch kippt die eigene Stimmung besonders schnell.

Auch wenn wir uns mitfühlend und verständnisvoll zeigen wollen: Manchmal hilft es uns und der negativen Person, wenn wir uns vom Geschehen emotional distanzieren. Erst dann können wir Ratschläge und wertvolle Hilfestellungen geben, statt "Stimmt, alles ist echt furchtbar" zu antworten. Vielleicht siehst du ja sogar etwas Positives in der Situation und kannst das Gespräch in eine andere Richtung lenken. Und davon profitieren alle in der Runde.

Negative Menschen umstimmen

Vielleicht ist es dir auch schon passiert: Du versuchst im Gespräch mit jemandem, der alles schwarz sehen will, positiv einzulenken. Was dann oft passiert: Dein Gegenüber blockt ab und reagiert defensiv. Du bekommst sowas zu hören wie: "Du verstehst mich nicht" oder "Das sehe ich anders". Ein blödes Gefühl, da die Unterhaltung dann stecken bleibt.

Mit ein paar Kommunikationstricks kannst du jede Unterhaltung beeinflussen und dein Gegenüber besänftigen. Und dann gelingt es dir doch noch, das Gespräch ins Positive zu drehen!

Halte dich bei der Kommunikation mit negativen Menschen an diese Tricks:

  1. Verständnis zeigen, zum Beispiel durch "Ich kann dich gut verstehen". "Wird schon werden" relativiert die Gefühle der anderen Person – das möchte keiner hören, der sich gerade ernsthaft Sorgen macht.
  2. Gefühle spiegeln. "Ich kann verstehen, dass du dir Sorgen machst". Das fühlt sich gleich viel besser an, als ein "ach, mach dir doch keine Sorgen".
  3. Ich statt du. "Ich versuche trotzdem, die Sache positiv zu sehen", wirkt sympathischer als: "Du solltest das positiv sehen". Schließlich möchte niemand hören, was er zu tun und zu lassen hat.

Diese Kommunikations-Tipps können dabei helfen, das Gespräch in eine andere Richtung zu lenken. In diesem Artikel zeigen wir, welche Kommunikationsfehler jede Unterhaltung stören könnten und deshalb lieber vermieden werden sollten.

Negative Menschen: Entscheide dich für Eigenverantwortung

"Sie macht mich so negativ". "Sie macht mich wütend". Jeder von uns hat schon mal andere Menschen für die eigenen Gefühle verantwortlich gemacht. Bei negativen Menschen passiert das besonders schnell. Die eigene Stimmung kippt nach dem Gespräch und prompt sehen wir in unserem Gegenüber den Übeltäter.

Aber eins sollten wir nie vergessen: Wir sind unseren Reaktionen und Gefühlen nicht hilflos ausgesetzt und können gegensteuern! Frage dich zum Beispiel: "Wie könnte ich noch auf diese Situation reagieren? Möchte ich diese negativen Gefühle wirklich zulassen?" Lass nicht zu, dass andere deine Laune lenken.

Übrigens: Wer hochsensibel ist, kann die eigenen Gefühle nur schwer von anderen abgrenzen. Hier erfährst du mehr über das Thema Hochsensibilität.

Umgebe dich mit Positivität

Einmal Positivität auftanken, bitte! Wer sich gegen Negativität schützen möchte, sollte sich mit positiven Menschen umgeben und austauschen. Ist deine Grundstimmung optimistisch und du bist gut gelaunt, verträgst du negative Worte viel besser. Dann lassen sie sich schnell abhaken und wegstecken. Läuft der Tag hingegen schlecht, sind negative Menschen eine größere Belastung.

Also: Achtest du täglich darauf, dir etwas Gutes zu tun und dich mit Gutem zu umgeben? Oder laufen 24/7 die News im Hintergrund, die eine negative Grundstimmung verursachen? Wappne dich gegen negative Gedanken, indem du so viel Zeit wie möglich mit hoffnungsvollen Menschen und inspirierenden Tätigkeiten verbringst. Hier gibt es ein paar Tipps, die dich jeden Tag etwas glücklicher machen

Viele weitere Tipps zum Thema Persönlichkeit findest du auch in der BRIGITTE Community. Schau gerne vorbei!


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