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Positives Mindset 5 Gedanken, die glücklich machen

Positives Mindset: Frau liegt auf einer Sommerwiese
© Dimedrol68 / Shutterstock
Möchtest du ein positives Mindset entwickeln und dich von negativen Gedanken verabschieden? Wir stellen 5 Mantras vor, die dich glücklicher machen.

Positives Mindset: Mach Schluss mit Negativität

Durch ein positves Mindset kannst du zuversichtlicher und selbstbewusster durchs Leben gehen. Aber nicht jeder von uns ist mit einem unbändigen Optimismus ausgestattet, der Negativität abfedern kann. Müssen wir uns also mit pessimistischen Gedanken abfinden? Auf keinen Fall! Mit etwas Übung und Wiederholung kann jeder lernen, positiver zu denken. Verinnerliche folgende fünf Gedanken, und ein positives Mindset ist dir sicher.

1. Ich bin genug

Ein langes Wochenende gehabt und dabei nur auf der Couch gelegen? Das kennen wir doch alle! Statt ein schlechtes Gewissen zu bekommen, solltest du dich an ein wichtiges Mantra erinnern: Ich bin genug!

Dein Wert wird nicht dadurch bestimmt, ob du alle Aufgaben der To-Do Liste abgehakt hast, die Küche aufgeräumt ist oder deine Beine rasiert wurden. Du bist genug – selbst dann, wenn du nichts leistest, nicht vorankommst, nicht stylisch gekleidet bist und nicht mehr in deine Lieblings-Jeans passt. Eine Erkenntnis, die in unserer heutigen leistungsorientierten Gesellschaft so oft vergessen wird. Nimm dir selbst den Druck und die Negativität und lass dir keine Defizite einreden. Mach dich nicht verrückt – mach dich glücklich!

2. Ich kann mich nicht falsch entscheiden

Warum bleiben wir in einem Job, der uns nicht gefällt? Wieso lassen wir den Partner nicht los, der uns nicht guttut? Wir haben Angst, eine falsche Entscheidung zu treffen, die wir im Nachhinein bereuen. Viele Ängste, Sorgen und negative Gedanken könnten wir uns allerdings ersparen, in dem wir realisieren: Es gibt keine falschen und richtigen Entscheidungen. 

Für den Moment entscheidest du immer richtig – mit all dem Wissen, all der Erfahrung und all deiner Intuition, die du in diesem Moment zur Verfügung hast. Wenn sich eine Wahl gut für dich anfühlt, ist sie richtig – egal, was in der Zukunft daraus wird. Das kann keiner von uns wissen. Und wer weiß schon, wie die Alternative abgelaufen wäre? Da uns diese Info immer fehlen wird, können wir auch keinen Vergleich ziehen. Also: Lass dich von der Angst vor falschen Entscheidungen nicht ausbremsen vertraue auf dein Bauchegefühl. Fehler werden im Leben immer passieren – bei jeder Entscheidungsoption.

3. Positives Mindset: Ich bin meine eigene beste Freundin

Was machst du, wenn es deiner schlechten Freundin schlecht geht? Vielleicht redest du ihr gut zu, machst ihr ein Kompliment, kochst für sie ein leckeres Essen oder überredest sie zu einem Spaziergang in der Sonne.

Und was machen wir so oft, wenn wir selbst einen blöden Tag haben? Wir mäkeln an uns herum, verkriechen uns, machen uns selbst Vorwürfe, greifen zum Fast Food. Häufig werden wir selbst zu unserem größten Kritiker – und das steht einem positiven Mindset extrem im Weg. Werde stattdessen zu deiner eigenen besten Freundin und kümmere dich um dich selbst, wie um jemanden, der dir wirklich wichtig ist. Wenn etwas schiefläuft, bedeutet das:

  • verzeihe dir selbst
  • tröste dich
  • muntere dich auf
  • erinnere dich an deine Stärken
  • gehe rücksichtsvoll mit dir um – auch mit deinem Körper

Kurzum: Für ein positives Mindset braucht es eine positive Einstellung zu dir selbst. 

4. Ich steuere meine Stimmung

Wer kennt es nicht: Eine schlechte Nachricht, ein deprimierender TV-Beitrag, eine zickige Schwester – schnell ist die gute Laune dahin. Es ist gar nicht so einfach, positiv zu bleiben, wenn Negatives auf uns einprasselt, nicht wahr? Keine Frage, du kannst nicht alles steuern, was im Leben auf dich zukommt. Aber was du immer steuern kannst, ist deine eigene Stimmung!

Du kannst das Ruder in jeder Situation herumreißen und etwas Gutes für dich tun, was dich wieder auf andere Gedanken bringt. In jeder Lage kannst du dich dafür entscheiden, ob du etwas Positives finden willst oder nur Negatives siehst. Ist das Glas halb voll oder halb leer? Du entscheidest! Wie heißt es so schön: Glück ist eine Frage der Einstellung. Ein positives Mindset verfestigt sich von alleine, wenn wir uns dafür entscheiden, jeder Situation etwas Positives abzugewinnen.

5. Ich mache das Beste aus dem Hier und Jetzt

So individuell wir alle sind, eins haben wir doch alle gemeinsam: Keiner weiß, was in der Zukunft passieren wird. Du kannst planen, organisieren, hoffen – und trotzdem überrascht werden. Durch Zukunftsängste schleicht sich Negativität in unser Leben und diese schürt Selbstzweifel. Oft leben wir so oft für die Zukunft, dass wir den jetzigen Moment gar nicht mehr schätzen können. Wir nehmen ihn nicht mehr wahr. Und das ist fatal.

Beim Einkaufen sind wir in Gedanken schon beim Abendessen, beim Zähneputzen gehen wir die Aufgaben von morgen durch, beim Arbeitsanfang denkst wir an das Arbeitsende. Aber wann nehmen wir uns eigentlich noch so richtig Zeit, einfach voll und ganz im Moment zu leben?

Schalte für den Augenblick Zukunftspläne und Zukunftsängste ab und sei dankbar für das Hier und Jetzt. Ja, auch dann, wenn gerade nicht alles super läuft – es gibt immer etwas, für das wir dankbar sein können. Und wenn es nur das Dach über deinem Kopf ist: so viele Menschen haben keines. Dankbarkeit ist ein wunderbarer Nährboden für ein positives Mindset.

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