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Psychologie 10 Vorteile, weniger kontrollierend zu sein

Psychologie: Glückliche Frau
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Du musst immer alles fest im Griff haben und genau wissen, wie eine Situation ausgeht? Dann hast du gern die Kontrolle. Hier erfährst du, welche Vorteile es haben kann, loszulassen.

Kontrolle und Gewissheit geben uns ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit. Demnach ist es also nur natürlich, dass wir Dinge oder auch Menschen kontrollieren wollen. Denn wir stellen uns vor, dass wir, wenn wir sie kontrollieren können, selbst sicher, glücklich oder erfolgreich sein werden.

Doch der Versuch, alles zu kontrollieren, indem wir starr, anspruchsvoll und perfektionistisch sind, tut uns nicht gut. Es ist bloß ein wenig gut geeignetes Ventil, um mit unserer eigenen Furcht umzugehen. Wenn du ständig mehrere Bälle gleichzeitig in der Luft hast, planst und endlos grübelst, machst du dir selbst das Leben schwer.

Zumal das Leben viele Dinge mit sich bringt, über die wir keinerlei Kontrolle haben. Den Anspruch zu haben, dies zu ändern, kreiert lediglich eine Reihe neuer Probleme wie körperlicher und emotionaler Stress, Frustration oder angespannte Beziehungen. Daher ist es für dich selbst nur von Vorteil, weniger kontrollierend zu sein.

Psychologie: 10 Vorteile, weniger kontrollierend zu sein

Kontrollierende Menschen folgen gern einer Routine, mögen Vorhersehbares und halten im Umkehrschluss nicht viel von Überraschungen. Sie reagieren meist gestresst oder verärgert, wenn das Leben eine unerwartete Wendung nimmt. Eine kontrollierende Person verspürt oft Angst und ein Gefühl der Über-Verantwortung. Das bedeutet, dass du Angst davor hast, Fehler zu machen und dir die Schuld für Dinge gibst, für die du eben nicht verantwortlich bist.

Wenn du dich dabei ertappst, bestimmte Ergebnisse kontrollieren zu wollen, dann versuche, tief durchzuatmen und loszulassen. Führe dir vor Augen, dass es nicht deine Aufgabe ist, das Ungewisse sicher zu machen. Diese Tatsache zu akzeptieren wird dir 10 Vorteile bringen, die sich positiv auf deine Psyche auswirken.

1. Du wirst dir weniger Gedanken machen

Dein Geist ist durch ewige Wiederkäuen und Grübeln über Fehler, Sorgen oder Ereignisse beschäftigt. Diese mentale "Besessenheit" wird schwierige oder beunruhigende Geschehnisse nicht aufhalten, es raubt dir nur das Leben im Hier und Jetzt.

2. Du wirst präsenter sein

Der ständige Drang nach Kontrolle macht es dir schwerer, die Welt um dich herum, die Menschen, die dich lieben, oder die Interessen, die dich wirklich glücklich machen, wahrzunehmen. Genieße all das Schöne, dass das Leben dir zu bieten hat.

3. Mehr Vertrauen auf deine Gefühle

Weniger zu denken, schafft Raum, um mehr zu fühlen. Wir verfügen schließlich nicht ohne Grund über Intuition – ab und zu spüren wir etwas einfach. Doch das sogenannte "overthinking" (extremes überdenken) macht es schwieriger, auf unsere Emotionen zu hören, die ein wichtiger sowie weiser Teil von uns sind.

4. Gesündere Beziehungen

Wenn du nicht mehr versuchst,  jeden Aspekt in deines Lebens zu kontrollieren, wirst du feststellen, dass du weniger kritisch und verurteilend bist. Das liegt daran, dass das Urteilen eine Möglichkeit für uns ist, schnelle Entscheidungen über richtig und falsch zu treffen. Doch diese Entscheidungen sind nicht immer korrekt und stoßen unweigerlich Menschen von uns weg.

5. Du findest zu deinem wahren Ich

Sobald du nicht mehr nur das sagst oder tust müssen, um ein bestimmtes Ergebnis zu erzielen, bist du frei, einfach du selbst zu sein. 

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Unglückliches Paar

6. Weniger Angst

Je mehr wir kontrollieren, desto mehr Angst bekommen wir. Wir denken, dass der einzige Grund, warum schlechte Resultate nicht eingetreten sind, der ist, dass wir ständig am Ruder waren. Doch wenn du die Kontrolle loslässt und erkennst, dass auch dann keine Katastrophe eintritt und du mit Problemen umgehen kannst (wenn es dann soweit ist), sind deine Entscheidungen weniger angstgetrieben. 

7. Mehr Sympathie

Wenn wir alles und jeden kontrollieren wollen, dann stoßen wir Menschen häufig vor den Kopf. Damit können wir uns schnell unbeliebt machen, besonders in romantischen Beziehungen ist ein solches Verhalten toxisch. 

8. Du hast mehr Energie

Es erfordert immense mentale Reserven, ständig den nächsten Schachzug zu planen. Wenn diese kostbare Energie freigesetzt wird, wirst du dich lebendiger, unbeschwerter und spontaner fühlen.

9. Du wirst dich ruhiger fühlen

Die ganze Arbeit, die du leistest, um sicherzustellen, dass das Leben einen bestimmten Weg geht, hält dich auf Trab. Gerade wenn du anfängst, dich zu entspannen, erinnert dich dein Gehirn an eine Sache, die du in Ordnung bringen, vorhersehen oder verbessern musst. Je weniger du kontrollierst, desto mehr entspannen sich dein Körper und Geist.

10. Du wirst dich auf andere verlassen

Wenn wir alles selbst in die Hand nehmen, denken andere, dass wir sie nicht brauchen. Die Menschen in deinem Leben wissen vielleicht nicht, dass du Halt benötigst oder dir tiefere Beziehungen wünschst. Wenn du andere an dich heranlässt und um Hilfe bittest, können deine Beziehungen inniger werden. 

Verwendete Quellen: psychologytoday.com, psychcentral.com

sti Brigitte

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