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Psychologie Das Gute an Corona? Diese 5 Dinge fallen den meisten Menschen dazu ein

Psychologie: Eine Frau sitzt mit ihrem süßen Hund im Wald
© MasterKeySystem / Shutterstock
Die Pandemie hat viele Menschen schwer belastet und einiges gekostet. Aber lässt sich in der Coronabilanz vielleicht auch irgendetwas Positives festhalten? Offenbar schon, wie eine repräsentative Umfrage nahelegt.

Mit der Coronakrise verbinden viele Menschen in erster Linie Opfer. Krankheit, Tod, Existenzangst, Verlust, Einschränkung, Belastung, Spaltung, Isolation. Das Virus hat sich auf unterschiedliche Lebens- und Gesellschaftsbereiche negativ bis verheerend ausgewirkt.

Wenn wir nun aber aufgefordert würden, uns eine rosarote Brille aufzusetzen, die uns nur das Positive der vergangenen anderthalb Jahre sehen ließe, Veränderungen, die in dieser Zeit angestoßen wurden und die wir nicht rückgängig machen wollten, selbst wenn wir es könnten – was würde uns wohl auffallen?  

Um das herauszufinden, hat das Daten- und Umfrageunternehmen Dynata gut 11.000 Menschen in elf unterschiedlichen Ländern befragt, 1.000 davon in Deutschland. Hier die fünf meistgenannten positiven Trends, die die repräsentativ ausgewählten Befragten im Zuge der Coronakrise in ihrem Leben ausmachen konnten. 

Umfrage: Fünf positive Veränderungen, die die Coronakrise angestoßen hat

1. Mehr auf die Gesundheit achten

Durch die akute Bedrohung durch das grassierende Virus ist offenbar vielen Menschen bewusst geworden, dass Gesundheit keine Selbstverständlichkeit ist, sondern ein wichtiges und wertvolles Gut. 82 Prozent der befragten Deutschen gaben an, seit der Pandemie mehr auf ihre Gesundheit zu achten und das beibehalten zu wollen. 78 Prozent der Studienteilnehmenden beziehen das ausdrücklich auch auf ihre mentale Gesundheit.

2. Mehr nach draußen gehen

Spaziergänge waren während der Coronapandemie in Deutschland die Highlights vieler Leute Alltags. Und offenbar haben nicht wenige dabei gemerkt, wie gut es ihnen bekommt, draußen unterwegs zu sein: 79 Prozent der von Dynata befragten Personen genießen den erhöhten Outdooranteil ihrer Lebenszeit und möchten auch künftig viel und regelmäßig an die Luft.

3. Family first

Die Krise hat den meisten Menschen vor Augen geführt, was ihnen im Leben wirklich etwas bedeutet – und bei vielen ist das die Familie. 71 Prozent der befragten Deutschen gaben an, mehr Zeit und Energie in die Beziehungen zu ihren Engsten und Liebsten investieren zu wollen. 

4. Mut zur Veränderung und Neuorientierung

Offenbar hat die Pandemie viele Menschen dazu gebracht, über ihre berufliche Ausrichtung nachzudenken, und ihnen den Mut oder zumindest den Wunsch geschenkt, sich umzuorientieren. Einige zwang die Krise dazu, andere regte sie an. 23 Prozent der Befragten planen nun, auf ihrem Karriereweg eine völlig neue Richtung einzuschlagen.

5. Homeoffice

Kein lästiger Arbeitsweg, keine Ablenkung im Großraumbüro, erholsame Pausen im eigenen Zuhause. 51 Prozent der befragten Deutschen möchten auf die Freiheit, im Homeoffice arbeiten zu können, nach ihren Erfahrungen aus der Pandemie nicht mehr verzichten. 

Alle Ergebnisse der repräsentativen Studie New Lives in a New World stehen auf der Homepage von Dynata zum Download zur Verfügung.

Verwendete Quellen: dynata.com, Pressemeldung

sus Brigitte

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