9 Alltagstricks, mit denen ihr sofort zufriedener werdet

Zufrieden leben – wer möchte das nicht? Doch oft behindern wir unser Glück selbst. Dabei gibt es wirkungsvolle Wege für mehr Zufriedenheit ...

Kommen euch diese Sätze irgendwie bekannt vor?

  • "Eigentlich geht es mir heute ja gut, wenn nur diese eine Sache nicht wäre ..."
  • "Ich würde ja nachher noch gerne Sport machen/ins Kino gehen/mich mit Freunden treffen/ ..., aber ich habe einfach nicht die Zeit."
  • "Wenn nur dieser nervige Kollege/Nachbar/Chef/Vermieter/ ... nicht gewesen wäre – der hat mir echt den Tag versaut!"

Solche oder ähnliche Aussagen kennen wir wohl alle. Nur äußerst selten aber begegnen uns Menschen, die bemerkenswerte Sätze sagen wie diese:

  • "Ich bin zufrieden, so wie es gerade ist."
  • "Heute lief es insgesamt ziemlich gut!"
  • "Ich bin dankbar für den heutigen Tag."

Es ist doch so: Zufriedene Menschen sind fast so selten anzutreffen wie Sternnasenmaulwürfe. Die Gründe hierfür ähneln sich oft: Wir machen uns Sorgen über Dinge, die vor uns liegen. Wir regen uns über Verhaltensweisen anderer in der Vergangenheit auf. Wir fühlen uns überfordert – um nur einige der klassischen Auslöser zu nennen, die Unzufriedenheit auslösen können.

Doch es gibt wirkungsvolle Wege, um die Schlechte-Laune-Spirale zu stoppen. Hier kommen 9 Ideen für mehr Zufriedenheit im Leben:

1. Annehmen statt abwerten

Wir neigen dazu, Personen und Situationen sofort zu bewerten. "Musste ja so kommen!", "Typisch für sie!" Wenn das nächste Mal etwas nicht so läuft, wie wir uns das gedacht haben, können wir es mal mit einer Alternative probieren: "Okay, dann ist das jetzt so." Statt abzuwerten, nehmen wir die Situation erst einmal so an, wie sie ist – vieles relativiert sich dadurch.

2. Agieren statt reagieren

Wir sind oft unzufrieden, weil wir nicht selbst bestimmen können, wie die Dinge laufen. Oft reagieren wir nur noch auf das, was andere wollen. Und sind gestresst. Wer selbst weiß, was er will, tappt nicht so schnell in die Überforderungsfalle, heißt: Wir sollten uns öfter klar machen, dass wir Grenzen setzen können.

3. Präsent sein statt abzutauchen

Einer der Schlüssel für mehr Zufriedenheit ist es, im Moment zu leben. Also weder dem verpatzten Date von gestern in Gedanken nachzuhängen noch sich über das Gespräch mit der Vorgesetzten in drei Tagen zu sorgen. Im Hier und Jetzt leben wird in Zeiten allgegenwärtiger Ablenkung durch Smartphones immer mehr zu einer Herausforderung. Aber es lohnt sich, sich ganz auf die Gegenwart einzulassen: Weil wir ganz im Moment sind, bei unserem Gesprächspartner oder auch ganz bei uns.

4. Lösungen suchen statt sich ärgern

Der Psychologe Rolf Merkle rät: "Suchen Sie nach Lösungen, statt auf einem Problem herum zu kauen und sich darüber zu ärgern." Heißt: Werdet lieber Problemlöser als Bedenkenträger. Auch wenn das Problem groß erscheint, helfen kleine Schritte und die Frage: Was kann ich selbst machen, um damit fertig zu werden?

5. Zulassen statt aussperren

Es braucht nicht immer große Taten und Erfolge, damit wir zufrieden sein können. Ein Schlüssel für mehr Zufriedenheit ist laut Ratgeber-Autorin Tania Konnerth, die kleinen Glücksmomente im Leben zu erkennen und zuzulassen. "Glück ist etwas, das wir tagtäglich mitten im Alltag erleben können und zufrieden können wir 100 mal am Tag sein. Allerdings müssen wir genau die überhaupt erst einmal wahrnehmen", sagt sie. Also: Augen und Herz öffnen!

6. Heute leben statt später

Wer das gute Leben ständig auf "später" verschiebt, bei dem baut sich schnell Frust auf. Dabei ist es gar nicht so schwer: Tut euch jeden Tag etwas Gutes! Ob es nun das noch warme Croissant morgens beim Bäcker oder der kleine Spaziergang am Nachmittag – ihr wisst schon, was euch zum Lächeln bringt.

7. Danken statt fordern

Dankbarkeit ist leider etwas aus der Mode gekommen. Dabei ist das kurze Innehalten und danke sagen einer der Garanten für ein zufriedeneres Leben! Statt sich immer nur darüber aufzuregen, was alles nicht geklappt hat, ist es viel befriedigender sich klar zu machen, was alles funktioniert hat.

8. Akzeptieren statt vergleichen

Wer sich ständig vergleicht, nährt seine Unzufriedenheit. Weil es immer jemanden gibt, der mehr verdient, besser aussieht oder mehr Erfolg hat. Aber wir müssen nicht perfekt sein, um Zufriedenheit zu spüren: Wer sich selbst akzeptiert - mit all seinen Schwächen - ist auf dem besten Weg zur Zufriedenheit.

9. Schmunzeln statt stänkern

Zum Schluss noch ein Tipp, der so nahe liegt, dass wir ihn oft einfach übersehen: Wir haben die Wahl, ob wir auf ein Missgeschick oder ein Problem sauer reagieren oder kurz innehalten, durchatmen und darüber schmunzeln. Weil niemand perfekt ist, auch wir nicht, und weil viele Dinge, die uns heute zur Weißglut bringen schon morgen nur noch halb so schlimm sind.

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