Ehemalige Arschlöcher erzählen: Darum wurde ich ein besserer Mensch

Vom Kotzbrocken zum netten Kerl – geht das überhaupt? Na klar geht das! Jeder Mensch kann sich ändern. 14 ehemalige Arschlöcher erzählen, was sie bekehrt hat.

Arschloch, das [Substantiv, n.]: Mensch, der NUR an sich denkt und dabei nicht davor zurückschreckt, anderen auf die Füße zu treten. Jeder kennt mindestens eines, aber niemand weiß, wie jemand zum Arschloch wird – oder wie man Arschlöcher bekehrt.

Bei Letzterem kommen wir jetzt vielleicht ein Stück weiter. Bei "Reddit" haben zahlreiche ehemalige Arschlöcher ihre Geschichte geteilt, warum sie ein besserer Mensch geworden sind. Hier sind zehn Beispiele.  

Das hat ehemaligen Arschlöchern geholfen, ein besserer Mensch zu werden

1. Liebe

"Ich habe meine Traumfrau gefunden. Sie hat mir klar gemacht, was für ein Arschloch ich war. Es hieß: Entweder ich ändere mich oder ich verliere sie. Die einfachste Entscheidung, die ich je getroffen habe!"

2. Kinder

"Ich habe geheiratet und ein Kind bekommen (jetzt zwei). Ich wollte ein gutes Vorbild sein. Ich habe Fortschritte gemacht, Rückschritte, Fortschritte ... manchmal bin ich immer noch ein Arsch, aber ich versuche, meine Kinder richtig zu erziehen."

3. Verlust

"Als ich 20 war, starb meine Mutter. Ihr Tod ging vielen Leuten sehr nahe und als ich das sah, erkannte ich, dass, wenn ich so weitermache, zu meiner Beerdigung nur Leute kommen würden, um auf mein Grab zu spucken.

Nachdem so ziemlich das Schlimmste geschehen war, das ich mir vorstellen konnte, wurden mir Kleinigkeiten einfach zu egal, um mich darüber aufzuregen. Und ich achtete mehr darauf, wie ich auf andere wirke. Nur weil du etwas fühlst, heißt das nicht, dass andere das auch fühlen. Und sie beurteilen dich nunmal nach deinen Handlungen, nicht nach dem, was in dir vorgeht."

4. Strafe

"Ich saß in einem Polizeiauto, da ist bei mir der Groschen gefallen, dass nur ich selbst für mein Handeln verantwortlich bin. Seit dem habe ich mich bemüht, der Mensch zu werden, der ich sein möchte. Ich habe mich um 180 Grad gedreht und bin jetzt rücksichtsvoll und warmherzig."

5. Der Jahreswechsel

"Ein Neujahrsvorsatz ..." 

6. Weise Worte

"Dieses eine Zitat, das besagt, wenn jeder Mensch, den du triffst, ein Arsch ist, dann bist vielleicht DU der Arsch. Es kann einfach nicht sein, dass alle Leute auf der ganzen Welt ätzend sind."

7. Ehrliche Worte

"Vor ein paar Jahren war ich ein mega Arsch. Ich habe mich für niemanden außer mir selbst interessiert. Wer meine Hilfe brauchte, konnte mich mal, ich war eitel, selbstsüchtig und fies. Zwei Freundinnen haben mich dann um ein Gespräch gebeten und mir darin gesagt: 'Mhisper, wir müssen reden ... du bist irgendwie ein Arsch.' Dieses Gespräch hat mein Leben verändert und mir die Augen geöffnet. Es hat mich zu einem besseren Mann gemacht."

8. Selbsterkenntnis

"Ich war eine arrogante Bitch, nicht weil ich böse sein wollte, sondern weil ich so mit meinen Problemen beschäftigt war und in einer Welt lebte, die niemand anders zu verstehen schien. Ich hatte einfach keinen Platz in meinem Herzen für Empathie und Mitgefühl. Bis ich verstand, dass ich ein ernstes Problem hatte. Nicht sie, sondern ich.

Seitdem arbeite ich daran, ein Mensch zu werden, mit dem ich glücklich bin, der aber auch andere glücklich macht – besonders seit ich festgestellt habe, wie gerne ich andere glücklich mache. Das ist zwar auch riskant, weil du niemals alle glücklich machen kannst, was wiederum manchmal frustrierend ist ... aber ich finde da schon noch meinen Weg 😉"

9. Reisen

"Ich bin in ein Dritte-Welt-Land gereist und habe dort zwei Jahre lang als Bauer gelebt. Das hat mein Ego kuriert und mir gezeigt, dass mein selbstsüchtiges Verhalten und mein Schwarz-Weiß-Denken mich und alle um mich herum kaputt machen."

10. Ein wacher Moment

"In der achten Klasse habe ich einen Jungen regelmäßig verprügelt. Ich habe ihn richtig gequält. Eines Tages wachte ich auf und dachte: Er ist ein Mensch mit einer Familie, Hobbys und Träumen. Was zur Hölle mache ich? Ich habe ihn eingeladen bei mir zu schlafen. Er kam, nachdem ihn seine bezaubernde Mutter dazu ermutigt hatte. Heute, 20 Jahre später, sind wir beste Freunde."

11. Einsamkeit

"Ich habe einen ganzen Nachmittag versucht, jemanden zu finden, der mit mir ins Kino geht. Nachrichten, Anrufe – alles erfolglos. Also ging ich alleine in die Spätvorstellung und beim Schlange-Stehen sah ich einige Leute, die ich gefragt hatte, gemeinsam aus dem Kino kommen, aus dem Film, den ich vorgeschlagen hatte. Sie haben mich nicht gesehen. 

Später, auf dem Rückweg, habe ich die ganze Zeit geweint. Danach bin ich meine schroffe Art losgeworden, indem ich mich am nettesten Kerl, den ich kannte, orientiert habe und ihn zunächst einfach nachahmte. Mit der Zeit wurde ich dann wirklich auch selbst ein netter Kerl."

12. Ein Hund

"Ich habe jemanden mit einem Hund getroffen (mittlerweile verheiratet). Der Hund hat meine ganze Welt verändert."

13. Ein Opfer

"Als ich 14 war und 'Harry Potter und der Halbblutprinz' rauskam, habe ich in einem Forum das Ende gespoilert. Ich bekam ein paar wütende Kommentare (auf die ich aus gewesen war). Aber ein Typ schickte mir eine lange private Nachricht, in der er mir erklärte, wie sehr er sich darauf gefreut hatte, das Buch zu lesen, und dass ich ihm diese Freude genommen habe. Er hat mich nicht angegriffen und war nicht wütend. Er war einfach nur tieftraurig darüber, dass ihm etwas, auf das er sich gefreut hatte, genommen wurde. Seitdem habe ich so etwas nie wieder getan."

14. Austritt aus der Kirche

"Ich bin aus der Kirche ausgetreten und habe aufgehört, andere zu verurteilen."

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sus