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Ihr seid gerade frustiert? Dann bedenkt diese 5 Dinge

Ihr seid gerade frustiert? Dann bedenkt diese 5 Dinge
© Shutterstock / Aleshyn_Andrei
Die Welt hat sich - wieder einmal - gegen euch verschworen. Bevor ihr nun in ein Seelentief abtaucht, solltet ihr euch an diese Sätze erinnern.

1. Was steckt wirklich hinter dem Problem?

Regt ihr euch schnell auf, wenn euch ein Problem über den Weg läuft? Dann lasst euch genauso viel Zeit dafür, das Problem hinter der Misere zu erkennen. Hat beispielsweise euer Freund wieder einmal seine Mutter eingeladen, obwohl ihr euch auf ein Wochenende in Ruhe gefreut habt? Warum fasst euch diese Tatsache an? Ist es vielleicht die Angst davor, kontrolliert zu werden? Und ist das ein Muster, das ihr aus der Kindheit kennt? Familien-Therapeutin Andrea Brandt rät, bei jedem Frust zuerst bei sich selbst hinzuschauen.

2. Abstand tut gut

Traurigkeit und Frust über ein Problem können zu einer Spirale werden, die euch immer weiter runterzieht. Wenn ihr beispielsweise auf dem Sofa liegt und euch über eine verpasste Chance ärgert, kann sich der Zustand verschlimmern, wenn ihr stundenlang weiter darüber nachdenkt. Ein Tipp, den Therapeuten geben: Wechselt die Situation. Wer auf dem Sofa liegt, könnte aufstehen und draußen eine Runde spazieren gehen. Dieser räumliche Perspektivenwechsel ändert oft auch die Sichtweise auf das Problem.

3. Wut erzeugt Gegenwut

Menschen im engen Umfeld sind beliebte Zielobjekte für den eigenen Frust. Nur leider kommt der dann postwendend zurück. Konflikte lösen sich nicht durch Aggressionen auf. Stattdessen schlagen sie Wunden, die erst wieder heilen müssen. So schwer es ist - es ist besser, konstruktiv zu streiten und mit Ich-Botschaften zu arbeiten. "Mir geht es gerade nicht gut, daher ..." oder "Ich fühle mich zurückgesetzt, wenn du an unserem freien Wochenende deine Mutter einlädst, ohne mit mir darüber zu reden."

4. Nicht zu hart zu sich sein

Wenn ihr traurig seid, weil ihr etwas verbockt habt, geißelt euch nicht zu sehr. Schlauer wäre es, aus den Fehler zu lernen und die Denkschleife damit einzustellen. Wer zu anderen so hart ist, wie zu sich selbst, hätte bestimmt keine Freunde. Und so ein Mensch wollt ihr doch nicht sein, oder?

5. Nicht nur auf das Negative fokussieren

Der Bus ist vor der Nase weggefahren, die Schlange im Supermarkt war ewig lang und beim Kochen sind alle Eier runtergefallen. Das ist tragisch und bedauernswert. Aber bestimmt sind im Laufe des Tages auch schöne Dinge passiert. Das lustige Gespräch mit der Kassiererin, das Kompliment von der Kollegin oder das Lachen vom fremden Mann auf der Straße. Wer in einer Frust-Falle steckt, könnte einmal an diese Situationen denken und sie genauso würdigen. Das macht den Tag gleich weniger tragisch.

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