Selbsttest: Woher weiß ich, ob ich eine Depression habe?

Bin ich depressiv, oder ist das einfach das Leben? Depression kann alle treffen, und oft ist sie schwer zu erkennen.

Einen ersten Anhaltspunkt gibt der sogenannte Zwei-Fragen-Test. Wenn du beide Male mit Ja antworten, solltest du dich an eine*n Ärztin/Arzt oder Therapeut/in wenden:

1. Fühltest du dich im letzten Monat häufig niedergeschlagen, traurig, bedrückt oder hoffnungslos?

2. Hattest du im letzten Monat deutlich weniger Lust und Freude an Dingen, die Sie sonst gerne tun?

Einen Online-Selbsttest bietet die Stiftung Deutsche Depressionshilfe (www.deutsche-depressionshilfe.de). Außerdem gibt es Apps wie Moodpath, eine Art Depressionsscreening. Über zwei Wochen dokumentiert man dreimal täglich seine Stimmung, dann gibt es eine Auswertung, die man auch mit in die Praxis nehmen kann.

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Wichtig zu wissen: Zu den drei Kernsymptomen depressive Stimmung, verminderter Antrieb und Verlust von Freude und Interesse (für eine Diagnose müssen zwei davon über mehr als zwei Wochen bestehen) können weitere Beschwerden kommen, die viele nicht mit der Erkrankung in Zusammenhang bringen; etwa Konzentrationsstörungen oder körperliche Symptome wie Appetitmangel, Rückenschmerzen oder Herzrasen. Je nachdem wie viele Symptome vorliegen, wird zwischen leichten, mittelschweren und schweren Depressionen unterschieden.

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BRIGITTE 17/2019

Wer hier schreibt:

Antje Kunstmann
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