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Selfcare 9 Dinge, die du für dich tun kannst – auch wenn du keine Zeit hast

Selfcare: Eine Frau streckt sich am Fenster
© Ivan Kruk / Shutterstock
Du hast viel zu wenig Zeit für dich? Willkommen im Club! Neun Ideen, wie du dir trotzdem selbst etwas Gutes tun kannst.

Wisst ihr noch, als wir dachten, der technische Fortschritt und die Digitalisierung könnten eventuell dazu führen, dass wir mehr Freizeit hätten? Weil uns z. B. durch Automatisierungen und smarte Technologien Arbeit abgenommen würde? Tja, Pustekuchen. Statt mehr Freizeit haben uns die Innovationen der letzten Jahrzehnte in den meisten Fällen ein höheres Arbeitspensum beschert. Und die Freiheit, nach Feierabend und am Wochenende "schnell mal was" für den Job zu erledigen. Herzlichen Dank auch!

Gefühlt rennt uns die Zeit davon, während wir versuchen Schritt zu halten. Momente, die ausschließlich uns gehören, sind selten und meist auch noch kurz. Natürlich wäre es grundsätzlich wünschenswert, daran etwas zu ändern – eine bessere Work-Life-Balance zu finden oder Wege zur Entschleunigung. Daran sollten wir vermutlich alle langfristig arbeiten. Doch parallel dazu können wir auch so schon in unserem hektischen Alltag etwas Gutes für uns tun, das kaum Zeit kostet, sondern nur eine Entscheidung. Das hilft zumindest fürs Gefühl – und bringt uns vielleicht auf den Geschmack, das Projekt Work-Life-Balance mit vollem Einsatz anzugehen ...

9 Dinge, die du für dich tun kannst, auch wenn du keine Zeit hast

1. In den Himmel schauen

Egal ob grau, blau, schwarz mit oder ohne Mond und Sterne – am Himmel spielen sich ständig faszinierende Dinge ab und oft reicht schon ein kurzer Blick hinauf, um sich geerdet und gut aufgehoben zu fühlen.

2. Dankbar sein

Mitten im stressigen Alltag dankbar sein? Zugegeben, klingt erstmal komisch, aber es kann richtig gut tun, sich in einem Moment der Hektik oder Genervtheit eine Sache vor Augen zu halten, für die man dankbar ist. Probieren geht über kritisieren.

3. Durchatmen

Bewusst ein- und ausatmen, dabei vielleicht die Augen schließen – hinterher kann die Welt schon wieder ganz anders aussehen als davor.

4. Dich strecken

Rücken aufrichten, Kopf hoch, Arme ausstrecken, gegebenenfalls ein paar Dehnungsübungen machen – Bewegung und etwas für den Körper tun muss ja nicht immer mit Selbstoptimierung und Training zu tun haben ...

5. Dein Lieblingslied hören

Kostet dich nur drei Minuten und du kannst nebenbei gegebenenfalls sogar noch was anderes tun.

6. Singen

Manchmal muss es einfach raus ...

7. Aus dem Fenster schauen

Gerade wenn dein Alltag darin besteht, auf irgendwelche Monitore zu glotzen: Schau zur Abwechslung mal aus dem Fenster und beobachte, was draußen vor sich geht. Dabei kannst du gleich auch durchlüften und Frischluft tanken. 

8. Einen Ingwertee trinken

Ingwer schälen und schneiden, heißes Wasser drüber – so schnell hast du ein leckeres Wohlfühlgetränk, das dich innerlich wärmt. Gesüßt wirkt Ingwertee zudem anregend, heißt es.

9. Spüren, was du fühlst

Nur eine Minute innehalten und in dich hineinhören: Was hast du in diesem Augenblick für ein Gefühl? Wie ist deine Stimmungslage? Gerade wenn wir geistig sehr gefordert sind, neigen wir dazu, unsere Gefühle zu vernachlässigen. Das kann sich auf lange Sicht allerdings rächen – denn wenn wir abstumpfen und uns innerlich leer fühlen, schwinden auch unsere Kreativität, Entschlusskraft und Motivation. Und allein mit unserem Verstand machen wir diesen Verlust garantiert nicht wieder wett.


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