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4 Tipps, wie du reicher UND glücklicher wirst

Tipps, wie du Geld sparst und glücklicher wirst: Eine glückliche Frau im Urlaub in Italien
© eldar nurkovic / Shutterstock
Du möchtest Geld sparen, aber nicht an Lebensqualität einbüßen? Wir hätten da ein paar Tipps.

Geld sparen assoziieren viele mit Verzicht – und der macht selten glücklich. Schließlich bringt es weder Spaß, vor jedem Kauf nachzurechnen, ob wir uns das Teil unserer Begierde wirklich leisten können (es sei denn, man ist ein Mathe-Crack). Noch löst es Glücksgefühle aus, wenn wir zu dem Schluss kommen, dass es gerade leider nicht drin ist (unabhängig davon, ob wir es dann trotzdem kaufen oder nicht 😅). Auf der anderen Seite denken viele Menschen, dass sie automatisch glücklicher wären, hätten sie mehr Geld, das sie unüberlegt ausgeben können. 

Doch die Wahrheit ist: Sparen muss nicht nerven und nicht sparen müssen ist auch kein Glücksgarant. Bezweifelst du? Dann probier's mal mit diesen Tipps.

4 Tipps, wie du glücklicher UND reicher wirst

1. Glücks-Prioritäten klären

Geld, das sich auf dem Konto oder im Portemonnaie befindet, macht niemanden glücklich. Klar befreit es zu wissen, dass etwas da ist, von dem sich Rechnungen bezahlen und Fixkosten decken lassen. Doch glücklich macht Geld erst, wenn wir es für etwas ausgeben, das uns glücklich macht, also in etwas umwandeln, was wir erleben, benutzen, genießen oder sonst wie erfahren. Und genau deshalb sollten wir dringend für uns klären: Was macht mich am glücklichsten? Was ist mir im Leben am meisten wert? Die einen lieben es zu reisen, andere sind leidenschaftliche Fashionistas und manche fühlen sich in einem schicken Restaurant genau in ihrem Element. Sich der eigenen Prioritäten bewusst zu sein und in sie am meisten (Geld und Zeit) zu investieren, macht automatisch glücklicher, entspannter und selbstsicherer. Und dem Budget tut's gut, weil wir weniger bis kein Geld mehr für Dinge ausgeben, die uns allenfalls kurzfristig happy machen, von denen wir letzten Endes aber nicht wirklich etwas haben. Von daher: Win-win!

2. Abgrenzen

Dank Internet, Insta und TV bekommen wir jede Menge Inspiration, wofür wir unser Geld ausgeben könnten, und Vergleichsmöglichkeiten, d. h. wir sehen, wofür andere ihr Geld ausgeben. In den meisten Fällen verwirrt uns das und verleitet uns dazu, in etwas zu investieren, das andere uns vorgeben – um mitzuhalten, etwas darzustellen oder ja nichts zu verpassen. Wenn wir aber all das Geld, das wir ausgeben, weil andere uns auf die Idee gebracht haben, einfach mal sparen würden, hätten wir selbst mehr auf dem Konto – und für unsere eigenen Prioritäten.

3. Kleinigkeiten wertschätzen

Oft neigen wir dazu, lediglich die großen und besonderen Dinge in unserem Leben zu feiern. Den Jahresurlaub, das neue Smartphone, die Designer-Tasche. Dabei vergessen wir, dass wir uns eigentlich jeden Tag kleine Wünsche erfüllen, in die wir Geld investieren. Der Kaffee am Morgen, das Eis am Nachmittag oder die Gesichtsmaske am Abend. Wer lernt, solche Dinge zu schätzen, wird grundlegend zufriedener und verspürt zugleich weniger das Bedürfnis, sich etwas Teures zu kaufen (das sie zu ihrem Glück eigentlich gar nicht braucht ...).

4. Glückskasse einrichten

Wann immer wir wahrnehmen, dass wir aus den genannten Gründen etwas nicht gekauft haben, können wir das gesparte Geld in eine Glückskasse einzahlen, also es auf ein separates Konto überweisen, in ein Haushaltsbuch eintragen oder was für uns eben am praktischsten ist. Erstens können wir uns davon dann etwas kaufen, was uns glücklich macht. Zweitens bringt es unsere Glücksgefühle in Wallung, die gesparte Summe wachsen zu sehen. Denn auch wenn wir uns davon vielleicht nicht mal etwas kaufen können: Messbare Erfolge und Fortschritt schlagen emotional und stimmungstechnisch immer positiv zu Buche.

sus

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