Dieses eine Wort macht euch glücklicher - langfristig!

Wer dieses kleine Wort öfter benutzt, genießt ein schöneres Leben - und die, die es hören, ebenfalls. Wetten?

"Nicht die Glücklichen sind dankbar. Es sind die Dankbaren, die glücklich sind", sagte der englische Staatsmann und Philosoph Francis Bacon schon vor 400 Jahren.

Woran liegt's? Fünf Dinge, die das Wörtchen Danke mit euch macht:

Rätselfragen: Frau hält Hand vors Auge

1) Wer öfter Danke sagt, ist zufriedener

Wenn ich dankbar bin für das Gute in meinem Leben, bewahrt mich das zugleich vor Unzufriedenheit - nämlich davor, mich nach Dingen zu verzehren, die ich nicht haben oder erreichen kann. Die Harvard-Fachzeitschrift "Mental Health Letter" hat das so zusammengefasst: "Dankbarkeit hilft Menschen, wieder das wahrzunehmen, was sie haben, statt das, was ihnen fehlt. Und obwohl es seltsam erscheinen mag, wird diese Geisteshaltung stärker, je mehr man sie einsetzt und übt." Dankbarkeit ist die Voraussetzung für Zufriedenheit.

2) Wer öfter Danke sagt, ist verbundener

Schöne Gesten, die verbinden: Sie hält die Tür für dich auf, er hebt den heruntergefallenen Autoschlüssel auf. Das Band - auch mit einem völlig Fremden - wird aber erst geknüpft, wenn ihr euch dafür bedankt. Dankbarkeit erinnert uns daran, dass wir auf die Unterstützung durch andere Menschen angewiesen sind. Und Danke zu sagen, wärmt das Herz (das eigene und das andere).

3) Wer öfter Danke sagt, liebt mehr und wird mehr geliebt

Danke, dass du so schön gekocht hast. Danke, dass Du an mich gedacht hast. Danke, dass es dich gibt! Seit ein paar Jahren wissen wir, wie wichtig Dankbarkeit ist, um Beziehungen zu erhalten – vor allem Liebesbeziehungen. Dankbarkeit gilt sogar als Zauberformel für dauerhaftes Glück in der Partnerschaft, denn sie setzt einen "Kreislauf der Wertschätzung" in Gang: Wer sich nach Anerkennung sehnt, wird diese bekommen, sobald er selbst Anerkennung verteilt.

4) Wer öfter Danke sagt, profitiert langfristig

Im Vergleich zur superintensiven, aber zeitlich begrenzten Verliebtheit, ist Dankbarkeit ein leises, unspektakuläres Gefühl. Dafür wirkt es sich lange positiv auf unser Befinden aus. Kurz: Dankbarkeit macht nicht so glücklich wie Verliebtheit, ist aber viel nachhaltiger. Und dieses nachhaltige Wohlbefinden ist nichts anderes als Zufriedenheit.

5) Wer öfter Danke sagt, schafft Vertrauen

Dr. Adamt Grant, Autor des Bestsellers "Give and Take" sagt: "Nicht vorhandene Dankbarkeit sagt genauso viel aus wie präsente Dankbarkeit. Wenn mir jemand nicht dankt, ist das ein Zeichen für mich, dass ich dieser Person nicht vertrauen kann." Fehlende Dankbarkeit schafft Misstrauen, Dankbarkeit schafft Vertrauen.