So bleiben Gesichter und Namen besser im Gedächtnis

"Ach, guten Tag Herr ...??" Wie peinlich, wenn einem der Namen entfällt. Die ehemalige Diplomatin und Benimm-Trainerin Gabriele Schlegel verrät, wie man sich Gesichter merken kann.

Der Trick von Gabriele Schlegel

"Unser Gehirn liebt kleine Geschichten und speichert diese viel besser ab als pure Namen. Daher hilft ein ganz simpler Trick: Wenn ich mich selber vorstelle, gebe ich immer auch noch ein paar Informationen zu mir. Ich sage, wie ich zu dem Gastgeber stehe, wo ich herkomme und für welche Firma ich arbeite.

Der große Vorteil für mich: Mein Gesprächspartner wird mir ebenso ein paar Informationen zu sich geben, erzählen, woher er kommt, für welche Firma er arbeitet. Das macht es für mich viel einfacher, mir seinen Namen und das Gesicht zu merken. Trotzdem ist es mir in meiner Zeit als Diplomatin auf Veranstaltungen durchaus auch passiert, dass ich bei dem einen oder anderen dachte: ‚Ich kenne den! Aber sein Name fällt mir nicht ein!‘ Aber wenn es so ist, darf es einem nicht peinlich sein. Dann wirkt man sofort gestresst, und ein sympathischer Kontakt wird schwierig. Ich gehe einfach auf die Person zu und sage ganz offen, wie es ist: ‚Ach, das freut mich, dass wir uns hier wiedersehen. Es ist auch schon wieder lange her! War das nicht beim Empfang von XY? Aber in einer Sache müssen Sie mir weiterhelfen. Mir ist leider Ihr Name entfallen. Meiner ist Gabriele Schlegel.‘

Die Kombination aus Natürlichkeit und Stil öffnet alle Türen. Nicht das fehlerfreie Merken von Namen und Gesichtern."

BRIGITTE 26/2015
Themen in diesem Artikel

Unsere Empfehlungen

Diesen Inhalt per E-Mail versenden

So bleiben Gesichter und Namen besser im Gedächtnis

"Ach, guten Tag Herr ...??" Wie peinlich, wenn einem der Namen entfällt. Die ehemalige Diplomatin und Benimm-Trainerin Gabriele Schlegel verrät, wie man sich Gesichter merken kann.

Du kannst mehrere E-Mail-Adressen mit Komma getrennt eingeben

Deine Mail wurde versendet
Deine Mail konnte leider nicht versendet werden