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Emotional! Menschen teilen Sprüche ihrer Mütter, die sie bis heute bewegen

Twitter: Eine Mutter spricht mit ihrer erwachsenen Tochter
© fizkes / Shutterstock
Wir alle haben unseren Müttern vieles zu verdanken – doch die meisten haben auch einiges zu verzeihen. Bei Twitter teilen User*innen unter #SpruecheunsererMuetter Beispiele für beides.

Unseren Müttern und Vätern verdanken wir unser Leben – und das allein ist schon eine ganze Menge! Allerdings ist der Job von Eltern ja nicht damit getan, dass sie Kinder einfach nur in die Welt setzen: Sie müssen sie wohl oder übel auch noch groß kriegen. Mit ihrem Verhalten in unseren ersten Lebensjahren und ihrer Erziehung, bis wir erwachsen und unabhängig sind, stellen sie noch dazu maßgeblich die Weichen für unser gesamtes, späteres Leben. Eine ziemlich große Verantwortung!

So gut wie jeder hat etwas zu verzeihen

Den meisten Eltern ist das bewusst und sie geben ihr Bestes, ihrer Aufgabe und Verantwortung gerecht zu werden. Mehr brauchen wir oft gar nicht, um als Erwachsene dankbar sein, unseren Frieden schließen und kleinere Fehler und Verletzungen verzeihen zu können – denn die passieren in fast jeder Erziehung. Mütter und Väter sind schließlich auch nur Menschen, die in ihrem Leben enttäuscht oder traumatisiert wurden. Egal wie sehr sie sich bemühen, was sie erlebt haben, wird immer irgendwie auf ihre Kinder abfärben. Doch ihnen Dinge, die uns negativ geprägt haben, ewig nachzutragen, macht auf Dauer unglücklich – und das gilt auch, wenn sich Eltern anscheinend nicht besonders große Mühe gaben, einen guten Job zu machen. Allerdings fällt das Verzeihen den meisten Betroffenen dann um einiges schwerer ...

Eltern können schnell aus dem Blick verlieren, wie tief ihre Worte verletzen können.
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Menschen teilen die bewegendsten Sprüche ihrer Mütter

Bei Twitter teilen User*innen unter #SpruecheUnsererMuetter bereits seit mehreren Jahren Äußerungen ihrer Mutter, die sie tief berührt haben. Mehrheitlich sind es Verletzungen, die sich die Autor*innen dort von der Seele schreiben, zum Teil aber auch positive Dinge. Einige Beiträge machen fassungslos, andere erinnern vielleicht auch an eigene Erfahrungen, alle sind gleichermaßen wertvoll und lesenswert. Nicht nur, weil sie uns für ein wichtiges Thema sensibilisieren und uns dazu ermahnen, Hintergründe und Vergangenheit von Menschen zu berücksichtigen. Sondern auch weil sie denjenigen, die sich durch traumatische Kindheitserlebnisse ungeliebt und einsam fühlen, zeigen können: Ihr seid nicht allein!

1. Unerwünscht

"Hätte ich dich damals nur abgetrieben."

2. Nur ein Satz

"Es war nur ein einziger Satz: 'Lass mich mit deinen Problemen in Ruhe.' Ich war 13 und habe danach nie wieder über persönliche Probleme mit ihr gesprochen."

3. Kein Verständnis

"Nach meiner ersten Fehlgeburt: 'Sei froh dass du es noch nicht gespürt hast'."

4. Miese Lüge

"'Dein Erzeuger hat sich nie um Dich gekümmert.' Bis ich dann rausbekommen habe, daß sie genau das mit aller Macht verhindert hat. Ansonsten ist meine Mama die Allerbeste, aber das nehme ich ihr übel."

5. Mobbing von der eigenen Mutter

"'Schiebt den Wal zurück ins Meer' schrieb meine Mutter mir öffentlich auf Facebook, weil wir uns vorher gestritten haben. Ich war 13."

6. Schmerzvolle Beleidigung

"Ich weiß nicht was ich verbrochen habe, dass ich so ein Kind wie dich habe."

7. Mama ist die Beste

"'Du packst das! Ich hab dich lieb! Ich bin stolz auf dich! Ich wünsche dir einen ganz schönen Tag! Einen guten Wochenstart! Hoffe, dir geht es gut.' Usw..  es macht mich traurig wenn ich nur Negatives lese beim Hashtag #spruecheunserermuetter ... Danke, Mama!"

8. Mangelnde Wertschätzung

"Meine Mutter an Weihnachten vor versammelter Mannschaft (es ging um die Zukunft). Zu meiner Schwester: 'Bis dahin bist du reich,' dreht sich zu mir 'und du vernünftig!'  Ich: 23, abgeschlossenes Studium, fixer Job, finanziere mich selbst. Danke Mama!"

9. Der Klassiker ...

"ich weiß, ich habe ja sowieso alles falsch gemacht." 

sus

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