Hunde weichen der sterbenden Nora nicht von der Seite

Diese Geschichte lässt keinen kalt: Die kleine Nora (5 Monate) liegt im Sterben - für ihre Eltern bricht eine Welt zusammen. Und auch die beiden Familienhunde sind am Boden zerstört und wachen bis zum letzten Moment am Bett ihres kleinen Schützlings.

Die kleine Nora hatte ein viel zu schweres und viel zu kurzes Leben. Sie ist erst zarte vier Monate alt, als sie einen folgenschweren Schlaganfall erleidet. Ihr Nervensystem wird dabei zerstört und ihr Gehirn so stark beschädigt, dass die Ärzte keine Hoffnung mehr für sie haben. Ab da halten nur noch Maschinen das kleine Mädchen am Leben. Für ihre Eltern Mary und John Hall bricht eine Welt zusammen, denn sie stehen nun vor der schwierigsten Entscheidung ihres Lebens – die Geräte ihrer Tochter abschalten oder nicht.

Denn mit jedem Tag, der verstreicht, steigt das Risiko eines erneuten Schlaganfalls. Ihr unausweichlicher Tod würde danach noch schmerzvoller werden. "Unsere Herzen sind gebrochen. Unsere Welt ist erschüttert. Wir sind am Boden zerstört und fühlen mit unserem Baby mit. Wir haben so sehr versucht, sie zu retten, aber es sollte einfach nicht sein. [...] Wir werden ihr Beatmungsgerät entfernen und unsere süße Nora friedlich und zu ihren Bedingungen gehen lassen", schreibt ihre Familie bei Facebook.

"Sie starb mit ihren Hunden an der Seite"

Mary und John weichen ihrer Tochter nicht von der Seite. Doch sie sind nicht die einzigen, die Nora an ihren letzten Tagen begleiten: Auch die beiden achtjährigen Familienhunde wachen rund um die Uhr am Krankenhausbett – sie beschützen ihre kleine Freundin. Es ist wieder ein Beweis dafür, wie sehr Haustiere mit ihren Familien mitfühlen. Bis zum letzten Moment weigerten sich die Hunde von Noras Seite zu weichen.

Am 3. Mai 2016 hat die kleine Nora schließlich ihre letzte Reise angetreten. "Unsere süße Nora seufzte einen kleinen Seufzer und tat einen letzten Atemzug. Sie starb mit ihren Hunden an der Seite, während sie in den Armen ihrer Eltern lag. Sie sangen für sie, streichelten sie und sagten ihr, wie sehr sie sie liebten. Sie ging ohne Angst und Schmerzen."

acg
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